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Pakistan Pakistan - Hunzaland & Märchenwiese 16 Tage ab 2840 €
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Pakistan - Hunzaland & Märchenwiese

Pakistan

© Auf und Davon Reisen GmbH
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Highlights:
Farbenfrohe Paläste & Moscheen wie aus 1001 Nacht
Wanderung zur Märchenwiese (3300) am Fußen des Nanga Parbat
UNESCO Welterbe in Lahore, Taxila & Rohtas
Fahrt auf dem Karakorum Highway
Beschreibung:
Von der Küste des arabischen Meeres bis hinauf zu den Höhen des Karakorum und des Hindukusch sowie bis zu den Hochebenen Tibets erstreckt sich das faszinierende Pakistan. Die Gegensätze der Landschaft werden nur noch übertroffen von der Vielfalt der Völker unterschiedlichster kultureller Prägung, die sich an einem der Schnittpunkte der antiken Seidenstraße niedergelassen haben. Auf dieser Reise erkunden wir die phantastische Bergwelt entlang des legendären Karakorum Highway und genießen Ausblicke auf die denkbar schönsten Bergpanoramen.
Vom Besuch auf der „Märchenwiese“ im Schatten des gewaltigen 8.125 m hoch aufragenden Nanga Parbat bis hinauf in das Hunza-Tal führt uns diese abwechslungsreiche Pakistan Reise, auf der ein landschaftlicher Höhepunkt den nächsten jagt. Gleichzeit haben wir Gelegenheit, Einblick zu nehmen in die vielfältigen Facetten der unterschiedlichen Kulturen der einzelnen Regionen. Typisch orientalische Märkte und die prächtigen Zeugnisse aus der Mogulzeit erwarten uns in der Metropole und Hauptstadt des Punjabs – Lahore.
Mindestteilnehmerzahl:
6 Pers. (max. 12 Pers.)

Späteste Rücktrittsfrist bei Nichterreichen der Mindestteilnehmeranzahl:

28 Tage vor Reisebeginn
Reisecode:
PAK 009
Enthaltene Leistungen:
Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) nach Islamabad und zurück von Lahore mit Turkish Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
Deutsch sprechende Reiseleitung
Inlandsflug Gilgit – Islamabad in Economy Class
alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
alle Eintritte und Gebühren laut Programm
Reiseliteratur
2 Übernachtungen in Hütten im DZ
12 Übernachtungen im Hotel im DZ
Mahlzeiten: 14×F, 14×M, 11×A
Nicht enthaltene Leistungen:
Einzelzimmerzuschlag: 440,- €
Zubringerflug ab D/A/CH: auf Anfrage
Rail & Fly Ticket 60,- €
nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
Persönliches; Trinkgelder
Foto- und Videogebühren
Visum (ca. 40-70,- €)
Flughafengebühren im Reiseland
Programmhinweise:
Anforderungen: Teamgeist, Bereitschaft zum Komfortverzicht sowie Interesse und Toleranz für andere Kulturen.
Nicht geeignet für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
Veranstalter: Kooperationspartner
1. - 16. Tag

Pakistan Rundreise mit leichten Wanderungen

1. Tag: Flug von Deutschland nach Pakistan

2. Tag: Ankunft in Islamabad – erste Besichtigungen
Je nach gebuchtem Flug erreichen wir Islamabad voraussichtlich am frühen Morgen und beziehen zunächst unser Hotel. Nach einer kurzen Ruhepause gehen wir auf eine erste Entdeckungstour in dieser interessanten Stadt. Im Eisenbahnmuseum schauen wir uns den sehr sehenswerten und gut erhaltenen Bahnhof aus der Kolonialzeit an. Einen ersten Einblick in das pakistanische Alltagsleben erhalten wir auf dem quirligen Raja Bazar in der angrenzenden Stadt Rawalpindi und der gigantischen Faisal-Moschee. Den Tag beschließen wir mit einem phantastischen Blick auf die Stadt vom Daman-e-Koh aus. F/M/A

3. Tag: Islamabad – Karakorum Highway - Indus-Tal - Chilas
Am Morgen beginnt die erste längere Fahrt auf unserer Pakistanreise! Nach ca. einer Stunde und gut 60 Kilometern erreichen wir den National Highway 35, sehr viel besser bekannt als Karakorum Highway oder kurz KKH. Abwechslungsreiche 400 km liegen vor uns bis zu unserem heutigen Etappenziel, der Stadt Chilas am Fuß des Nangar Parbat. Zunächst geht es durch das fruchtbare und dicht besiedelte Tiefland. Hier scheinen die Reisfelder endlos zu sein.
Nach ca. 240 km ändert sich die Landschaft, denn wir stoßen auf den Indus, den längsten Fluss des indischen Subkontinents und gleichzeitig der bedeutendste Fluss Pakistans. Es geht höher hinauf in die Berge, unterwegs halten wir immer wieder an verschiedenen Aussichtspunkten und genießen die unvergleichlichen Ausblicke. Die antiken buddhistischen Felsreliefs von Shatyal geben Zeugnis von der wechselvollen Geschichte in dieser Region entlang der Südroute der alten Seidenstraße. Schließlich erreichen wir Chilas. Der Ort selbst liegt nur auf 1.265 m und so ist es kaum zu glauben, dass der 8.125 m hohe Nanga Parbat so nah ist.
Sollte der 4.170 m hohe Babusar Pass schneefrei und befahrbar sein, nehmen wir diese landschaftlich noch großartigere Route, die uns durch das Kaghan-Tal und mitten durch den Lulusar Dudipatsar Nationalpark führt. Seinen Namen erhielt der Nationalpark durch die Hochgebirgsseen Lulusar und Dudipatsar. (400 km, 12-13 Std) F/M/A

Exkurs: Karakorum Highway
Die bedeutende internationale Fernstraße mit teilweise spektakulärer Streckenführung auf fast 1.300 km verbindet Kashgar, einen der Hauptorte und Drehscheibe an der alten Seidenstraße in der chinesischen Provinz Xinjiang, mit Havelian im Nordwesten Pakistans (ca. 100 km nordöstlich von Islamabad). Der KKH, wie der Karakorum Highway auch genannt wird, ist ein Gemeinschaftsprojekt von China und Pakistan.
Fast 20 Jahre dauerte es bis zur Fertigstellung in dem teilweise überaus schwierigen Gelände. 1978 war es dann so weit und die Straße konnte durchgehend für den Verkehr geöffnet werden, 1986 erfolgte die Öffnung für den Tourismus. Der Bau war -und die Instandhaltung ist bis heute- eine große Herausforderung, denn an den teilweise sehr schroffen Berghängen kommt es immer wieder zu schweren Erdrutschen, die die Straße zeitweise unbefahrbar machen.
Inzwischen baute China den Karakorum Highway auf pakistanischer Seite zu einer komplett asphaltierten Strecke aus, die teilweise sogar mehrspurig ist. Es ist erklärtes Ziel, die Fahrzeit von 30 auf 20 Stunden zu verkürzen und so die Strecke auch im Winter für große LKW’s befahrbar zu machen. Es geht dabei hauptsächlich um die Erhöhung des chinesischen Exports von Waren nach Pakistan und im weiteren Verlauf die verkehrstechnische Anbindung an die südlichste Stadt in Pakistan, Karachi. Das sichert den Chinesen gleichzeitig auch den Zugang zum Arabischen Meer.

4. Tag: Chilas – Fahrt über die Raikhot-Brücke und Tato zur Märchenwiese
Auch heute folgen wir noch einige wenige Kilometer dem Tal des Indus-Flusses und dem Karakorum Highway bis zur Raikhot-Brücke. Von hier aus geht es mit Geländewagen auf einer derben Piste hinauf bis zu dem kleinen Dorf Tato (2.560 m), das wie eine grüne Oase in der großartigen, aber kargen Felsenlandschaft wirkt. Durch die großartige Landschaft wandern wir auf einem gut ausgebauten Pfad bergauf und erreichen nach 6 km (ca. 2-3 Stunden) die Märchenwiese (Fairy Meadows) auf 3.310 m. Der Panorama-Ausblick von hier oben und der Kontrast von prächtigen Kiefernwäldern vor der gigantischen Eiswand des Nanga Parbat ist unbeschreiblich. Wir übernachten in einfachen Holzbungalows.
Wer sich den Aufstieg von Tato zur Märchenwiese nicht zutraut hat die Möglichkeit, sich in Tato ein Tragtier zu mieten und hinauf zu reiten (gegen Gebühr). F/M/A

Exkurs: Der Indus…
…welcher von den Chinesen Senge Zangbo genannt wird, gehört zu den vier bedeutenden südasiatischen Flüssen, die in der Region des heiligen Berges Kailash im Transhimalaya entspringen.
Er ist mit 3.180 km der längste Fluss des indischen Subkontinents und gehört zu den 20 längsten Flüssen der Erde. Gleichzeitig ist er der wichtigste Fluss in Pakistan. Sein Oberlauf entsteht aus dem Zusammenfluss verschiedener Gletscherbäche auf einer Höhe von über 5.000 m.
Auf seinem langen Weg zum Arabischen Meer fließt er über das tibetische Hochplateau, durch das nordindische Ladakh und weiter durch den Westen Pakistans. Zwischen Gilgit und Chilas wendet sich der Indus in Richtung Süden, um schließlich in einem gewaltigen Delta von 7.800 km² ins Meer zu münden. In den pakistanischen Provinzen Punjab und Sindh versorgt der gewaltige Fluss durch eine Vielzahl von Staudämmen und Kanälen das größte landwirtschaftliche Bewässerungsgebiet der Erde.

5. Tag: Märchenwiese – im Angesicht des Nangar Parbat!
Einen ganzen Tag lang lassen wir uns Zeit, die Märchenwiese und die Umgebung zu erkunden und aus den verschiedensten Perspektiven die unglaubliche Sicht auf den Nanga Parbat zu genießen. Auf einer schönen Wanderung können wir in Richtung Nanga Parbat Basecamp gehen (ca. 4 Std einfache Strecke), um dabei noch näher an den gewaltigen Eisriesen heranzukommen, wenn es die Bedingungen zulassen und wenig bis kein Schnee liegt.
Nach ca. 2 Std erreichen wir das sog. „Beyal Camp“. Auch von hier aus bieten sich bereits phantastische und absolut lohnenswerte Ausblicke. Wer zum Wandern keine Lust hat, der kann einfach den Tag zu Füßen des neunthöchsten Eisriesen unserer Erde genießen. F/M/A

Exkurs: Der Nangar Parbat
Mit 8.125 m ist er der neunthöchste Gipfel unserer Erde. Der Name stammt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie “Nackter Berg”. Er wird aber auch Diamir genannt, was so viel bedeutet wie “König der Berge”. Als “Schicksalsberg der Deutschen” ging er in den 1930iger-Jahren in die Geschichte ein, denn die Erstbesteigung war seinerzeit ein Prestigeprojekt, um die schlechte wirtschaftliche Lage in Deutschland und die Niederlage im 1. Weltkrieg vergessen zu machen.
Zahlreiche Besteigungsversuche 1932, 1934 1937 und 1938 schlugen jedoch fehl und kosteten viele Bergsteiger das Leben. Erst der Kleinexpedition unter Peter Aufschneiter und Heinrich Harrer gelang 1939 die Erstbesteigung. Nach ihrer Rückkehr nach Karachi wurden Aufschneiter und Harrer nach dem Ausbruch des 2. Weltkrieges von den Briten inhaftiert und es gelang ihnen ihre spektakuläre Flucht nach Tibet. Bei Interesse empfehlen wir das Buch von Heinrich Harrer “Sieben Jahre in Tibet”. Unter Alpinisten zählt der Nangar Parbat bis heute zu den anspruchsvollsten und am schwierigsten zu besteigenden Berge der Welt.
Geografisch hat der Nangar Parbat einige Superlative zu bieten. Gelegen am westlichen Ende des Himalaya ist er die größte freistehende Erhebung unserer Erde, denn der Höhenunterschied zu dem nur 25 km westliche gelegenen Indus-Tal, durch das auch der Karakorum Highway führt, beträgt fast 7.000 m. Gleichzeitig ist die Südwand des Nangar Parbat, die Rupal-Flanke, mit 4.500 m die höchste Gebirgswand unserer Erde.

6. Tag: Märchenwiese – Fahrt über den Karakorum Highway ins Hunza-Tal
Auf gleichem Weg wie vor zwei Tagen geht es zurück zur Raikhot-Brücke, wo uns unser gewohntes Fahrzeug schon wieder erwartet. Auf dem Karakorum Highway fahren wir weiter in Richtung Norden und passieren den „Junction Point“. An diesem geographischen Knotenpunkt treffen die drei höchsten Gebirgszüge der Welt aufeinander – Hindukusch, Karakorum und Himalaya.
Gegen Mittag erreichen wir den Hauptort und Handelsknotenpunkt der Region, Gilgit (1.500 m). Nach dem Mittagessen und einem kurzen Halt beim antiken Steinrelief des Kargah Budda legen wir die letzten 100 km nach Karimabad (2.450 m) zurück. Der Hauptort im Hunza-Tal begrüßt uns schon von weitem inmitten der kargen Hochgebirgslandschaft und den schneebedeckten Eisriesen im Hintergrund. (Gehzeit ca. 2 h /Fahrzeit ca. 6 h, 180 km). F/M/A

7. Tag: Karimabad – im Herz des Hunza-Tales
Im beschaulichen Karimabad besuchen wir zunächst das 800 Jahre alte Altit-Fort, das früher Sitz des Mirs von Hunza war. Heute ist der Palast ein interessantes Museum und vermittelt einen Einblick in die Geschichte und das Leben in der Region. Auf einer kleinen Wanderung folgen wir einem der vielen Wasserkanäle, die für Karimabad und Umgebung typisch sind und nehmen ein wenig Einblick in das Alltagsleben der Hunzakuts, wie sich die Bewohner des Hunza-Tales selbst nennen. Unterwegs kehren wir ein und genießen bei Suffi-Musik ein köstliches Mittagessen, das Hunza-Frauen uns bereiten. Rückfahrt nach Karimabad. F/M/A

8. Tag: Karimabad – Gletscher, Seen und Aussichtspunkte im Hunza-Land
Auf der gegenüberliegenden Talseite erkunden wir heute die Gegend rund um Hopar-Nagar. Während einer kleinen Pause genießen wir von einem Teehaus aus die schöne Aussicht über die großartige Landschaft, den geröllbedeckten Bapu-Gletscher und auf die gewaltige Westwand des 7.000 m hoch aufragenden Spantik.
Zurück in Karimabad besuchen wir den höher gelegenen Ortsteil Altit mit seinen im traditionellen Stil restaurierten alten Häusern und das Altit Fort. Danach geht es zu Fuß hinauf nach Duiker. Dieser exponierte Aussichtspunkt bietet einen unbeschreiblichen Blick über den Karakorum, das Indus-Tal und den 7.788 m hohen Rakaposhi. Den Sonnenuntergang hier oben werden wir sicher in unserem Leben nicht mehr vergessen. Mit dem Fahrzeug geht es zurück nach Karimabad. F/M/A

9. Tag: Karimabad – Fahrt nach Gulmit
Heute geht es auf dem Karakorum Highway noch etwas weiter in Richtung Norden. Auf dem Weg nach Gulmit (2.460 m) umfahren wir auf der neu angelegten Straße auf teilweise abenteuerlicher Strecke durch viele Tunnel den Attabad-See, der 2010 durch einen gigantischen Erdrutsch entstanden ist. Gulmit war in früheren Jahren die Sommerresidenz des Mir von Hunza. Sein alter Palast ist leider nur noch eine Ruine. Allerdings bietet sich von hier aus ein traumhafter Blick auf den Attabad-See und die umliegenden Berge und Dörfer. Bei Passu erwartet uns noch einmal eine grandiose Aussicht auf die Gletschertäler des Gulmit, Ghulkin und Passu Gletschers, den 7.000 m hohen Passu Sar und die Felsen der „Kathedrale“. F/M/A

10. Tag: Gulmit – Fahrt nach Gilgit
Auf der Rückfahrt nach Gilgit genießen wir eine Teepause mit schönem Blick auf den Rakaposhi und den Diran. Je nach Ankunftszeit in Gilgit können wir den britischen Friedhof und das riesige Buddha-Relief von Kargah Nalla besuchen. Auch einen Bummel über den farbenprächtigen Basar sollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. F/M/A

11. Tag: Gilgit – Flug nach Islamabad & Ausflug in die buddhistische Vergangenheit
Ein Panoramaflug bringt uns von Gilgit, vorbei am Nangar Parbat durch die grandiose Bergwelt nach Islamabad. Direkt vom Flughafen aus fahren wir nach Taxila, eines der bedeutendsten und sehenswertesten Museen Pakistans. Hier erhalten wir einen Eindruck von der einstigen Größe des Gandhara-Reiches. Rückfahrt nach Islamabad, Übernachtung im Hotel. F/M/A

Exkurs: Das antike Reich der Ghandara-Kultur…
…war ab der Mitte des 1. Jahrtausends v.Chr. eine der 21 Provinzen des achämidischen Perserreiches. Taxila, seinerzeit neben Peshawar eine der größten Städte des Ghandara-Reiches, wurde von Darius I. (549-486 v.Chr.) zur Hauptstadt erhoben. Alexander der Große hatte schon weite Teile des antiken Perserreiches erobert und nahm schließlich 326 v.Chr. auch Taxila ein.
Mit dem Tod Alexanders des Großen zerfiel jedoch sein Weltreich in viele kleinere Nachfolgereiche und schließlich verbreitete sich nach einer wechselvollen Geschichte der Buddhismus unter Ashoka im Gandhara-Reich. Schon im 1. Jhd. n. Chr. gab es in der Gandhara-Kultur erste kunstvolle und sehr plastische Darstellungen Buddhas in menschlicher Gestalt, die später zu Vorbildern aller folgenden Darstellungen Buddhas wurden. Hier soll auch der legendäre Dhanakosha-See gelegen haben, der der Geburtsort von Padmasambhava, dem Gründer des tibetischen Buddhismus, sein soll.

12. Tag: Ausflug zum Rohtas Fort
Unser Ausflug führt uns heute zum mächtigen Rohtas Fort, UNESCO Weltkulturerbestätte. Die strategisch günstige Lage zwischen der Ebene des südlichen Punjabs und des Karakorum Gebirges im Norden unterstrich seinerzeit die große Bedeutung des Rohtas Fort, das der afghanische König Sher Shah mit einer Bauzeit von 8 Jahren errichten ließ. Es entstand eine Festung von beachtlicher Größe. 5,2 km stattliche Festungsmauer mit einer Stärke zwischen 10 und 13 m waren dafür gedacht, selbst heftigsten feindlichen Angriffen standzuhalten. Zwölf Tore führen in die Anlage, in der bis zu 30.000 Soldaten stationiert werden konnten und deren Wasserversorgung durch drei Stufenbrunnen sichergestellt war.
Doch schon während der Bauzeit ging es in den Besitz von Ghakkar und 1555 wurde es vom Mogul-Herrscher Hamayun erobert. Es folgte ein Intermezzo verschiedenster Herrscher – darunter der Perser Nadir Shah und 1825 die Sikhs unter Ranjit Sing.
Rückfahrt nach Islamabad und Übernachtung im selben Hotel F/M/A

13. Tag: Islamabad – Fahrt nach Lahore über Ketas, Khewra und Jalalpur
Von Islamabad aus fahren wir in Richtung Süden über Kallar Kahar, Khewra, Jalalpur nach Lahore. Unterwegs besuchen wir den malerischen Hindu-Tempel von Ketas, die beeindruckende Salz Mine von Khewra, wo das berühmte Himalaya-Salz herkommt, und das Denkmal von Alexander dem Großen in Jalalpur. F/M/A (285 km, ca. 6-7 h)

14. Tag: Besichtigungen in Lahore
Nach Karachi ist Lahore mit über 11 Mio. Einwohnern die zweitgrößte Stadt in Pakistan, die Hauptstadt der Provinz Punjab und gleichzeitig das kulturelle und intellektuelle Zentrum des Landes. Zwei volle Tage lassen wir uns Zeit, um zum Abschluss unserer erlebnisreichen Reise richtig einzutauchen in eine der interessantesten Städte des Landes. Den Tag widmen wir alleine der wunderbaren Altstadt, dem Fort (UNESCO-Weltkulturerbe) mit dem beeindruckenden Spiegelsaal und die prächtigen Badshahi- und Wazir-Khan-Moscheen. Mit einem Bummel durch die Altstadt und durch die „Food Streets“ lassen wir den Tag ausklingen. F/M/A

15. Tag: Weitere Besichtigungen in Lahore
Weitere Höhepunkte erwarten uns heute mit dem Besuch des Lahore Museums, das in einem traditionellen roten Ziegelbau im Mobul-Stil untergebracht ist. Mindestens genauso sehenswert sind die imposanten Grabmäler des Mogulkaisers Jehangirs und dessen Frau Nooh Jehan.
Eine kurze Fahrt bringt uns in das pakistanisch-indische Grenzgebiet zum Wagah Border Point. Allabendlich findet hier die skurril anmutende Grenzschließungs-Zeremonie statt, die seinesgleichen in der Welt sucht. Schließlich kehren wir zurück nach Lahore, um bei einem gemeinsamen Abendessen unsere Rundreise zu Pakistans Höhepunkten noch einmal Revue passieren zu lassen. F/M/A

16. Tag: Lahore – Rückflug nach Deutschland
Während der Nacht fahren wir zum Flughafen und fliegen zurück nach Deutschland, wo wir noch am gleichen Tag ankommen. -/-/-

Veranstalter: Kooperationspartner

Weitere Hinweise: Sollte es im April und Oktober zu Schneefällen kommen ist die Wanderung von der Märchenwiese in Richtung Nanga Parbat Basecamp u.U. nicht möglich. Die Wanderung müsste dann entfallen und wir verbleiben in der phantastischen Umgebung der Märchenwiese.

Im Herbst ist normalerweise der Babusar Pass geöffnet, der uns dann die Möglichkeit bietet, auf einer kürzere Alternativ-Route durch das Kaghan-Tal zu nehmen. Diese Route hält dann noch einmal einige weitere interessante Erlebnisse für uns bereit. Zum Frühjahrstermin ist das i.d.R. nicht möglich, da der Pass normalerweise nur in der Zeit zwischen Ende Juni und Ende Oktober schneefrei und damit befahrbar ist.

Die geplanten Wanderungen sind mit Ausnahme der drei- bis vierstündigen Tour hinauf zur Märchenwiese optional. Für körperlich normal gesunde Reisende sollten alle Wanderungen problemlos zu schaffen sein. Der Weg hinauf zur Märchenwiese ist gut ausgebaut und mehr wie einen kleinen Tagesrucksack mit den notwendigen Dingen für zwei Übernachtungen, müssen wir nichts weiter selbst tragen. Voraussetzung für diese Reise sind Flexibilität und Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Religionen, Teamgeist und Durchhaltevermögen für die teilweise langen Fahrstrecken auf schlechten Straßen.

Enthaltene Leistungen
Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) nach Islamabad und zurück von Lahore mit Turkish Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
Deutsch sprechende Reiseleitung
Inlandsflug Gilgit – Islamabad in Economy Class
alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
alle Eintritte und Gebühren laut Programm
Reiseliteratur
2 Übernachtungen in Hütten im DZ
12 Übernachtungen im Hotel im DZ
Mahlzeiten: 14×F, 14×M, 11×A
Nicht enthaltene Leistungen
Einzelzimmerzuschlag: 440,- €
Zubringerflug ab D/A/CH: auf Anfrage
Rail & Fly Ticket 60,- €
nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
Persönliches; Trinkgelder
Foto- und Videogebühren
Visum (ca. 40-70,- €)
Flughafengebühren im Reiseland
TERMIN
PREIS
PLÄTZE
03.04.2021 - 18.04.2021
Plätze
ab 2840€

17.04.2021 - 02.05.2021
Plätze
ab 2920€

25.09.2021 - 10.10.2021
Plätze
ab 2870€

09.10.2021 - 24.10.2021
Plätze
ab 2870€

16.10.2021 - 31.10.2021
Plätze
ab 2870€

09.04.2022 - 24.04.2022
Plätze
ab 2920€

= Reise buchbar
= Nur noch wenige freie Plätze
= Nicht mehr buchbar
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PAK 009

3310
Anforderungen: Teamgeist, Bereitschaft zum Komfortverzicht sowie Interesse und Toleranz für andere Kulturen.
Nicht geeignet für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
Veranstalter: Kooperationspartner
03.04.21 – 18.04.21
17.04.21 – 02.05.21
25.09.21 – 10.10.21
09.10.21 – 24.10.21
16.10.21 – 31.10.21
09.04.22 – 24.04.22
= Anfragen
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