Startseite>Kashmir, Zanskar & Pagong Tso - Neu ab 2019!
Indien Kashmir, Zanskar & Pagong Tso - Neu ab 2019! 24 Tage ab 3765 €
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Kashmir, Zanskar & Pagong Tso - Neu ab 2019!

Indien

© Auf und Davon Reisen GmbH
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Highlights:
Hochgebirsseen Pagong Tso und Tso Moriri
das einsame Zanskar Tal - fernab der Massen
malerischer Dal See in Kashmir mit Übernachtungen auf einem Hausboot
fantastische Panoramen des indischen Himalaya
Besuch des Saga Dawa Festes im Juni
Besuch des Klosterfestes in Karsha im Juli
Beschreibung:
Die Hochgebirgsseen Pagong Tso und Tso Moriri locken uns ein eine der abgelegensten Regionen Indiens, fernab der großen Menschenmengen und Touristenströme. Vor der beeindruckenden Kulisse der Eisriesen des Himalaya gelegen, tiefblau und satt-türkis leuchtend, sind sie die lange Anreise mehr als Wert und auch unterwegs werden wir immer wieder belohnt mit fantastischen Panoramen des tibetischen Hochplateaus und der offenen und freundlichen Art der Bewohner. Von Srinagar, am wunderschönen Dal See gelegen, erkunden wir die Höhepunkte der Regionen Kashmir, Zanskar und Ladakh, kleine Ortschaften und einsame Klöster am Wegesrand bevor wir schliesslich die beiden sprichwörtlichen Höhepunkte unserer Indien Reise erreichen - den Pagong Tso auf 4.238m Höhe und den Tso Moriri auf 4.522m Höhe. Eine unvergessliche Reise, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird!
Mindestteilnehmerzahl:
6 Pers. (max. 12 Pers.)

Späteste Rücktrittsfrist bei Nichterreichen der Mindestteilnehmeranzahl:

30 Tage vor Reisebeginn
Reisecode:
IND 034B
Enthaltene Leistungen:
Linienflug (Economy)
Steuern und Gebühren
alle Fahrten im privaten, klimatisiertem Fahrzeug in Delhi
alle Fahrten im privaten, nicht klimatisierten Fahrzeug im weiteren Verlauf
Inlandsflüge
6 ÜN ÜN in landestypischen Mittelklassehotels im DZ
2 ÜN auf einem Hausboot auf dem Dal See
9 ÜN in Gästehäusern/einfachen Hotels
5 ÜN in festen Zeltcamps
Besichtigungen inkl. Eintrittsgelder
englischsprachige begleitende Reiseleitung
Mahlzeiten: 21x F, 2x A
AuD-Infomaterial
Reiseführer
Nicht enthaltene Leistungen:
Einzelzimmerzuschlag: 660,- €
nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
Trinkgelder; persönliche Ausgaben
Visa-Gebühr Indien, z. Zt. 98,- € zzgl. Servicegebühren in Höhe von 6,- € bzw. 13,50 € (je nach Bundesland)
Rail & Fly Ticket 85,- €
Programmhinweise:
Anforderungen: Gute körperliche Gesundheit für teils größere Höhenlagen, Geduld und Flexibilität; Ausdauer für teils lange Überlandfahrten auf schlechten bis sehr schlechten Strassen/Schotterpisten, sowie Komfortverzicht für einige Nächte in einfachen Gästehäusern und festen Zeltcamps. Nicht geeignet für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
1. - 24. Tag

Indien Reise Kashmir, Zanskar & Pagong Tso

1. Tag: Flug von Deutschland nach Indien

2. Tag: Ankunft in Delhi – Weiterflug nach Srinagar
Nach der Ankunft in Delhi steigen wir gleich um in den nächsten Flieger, der uns nach Srinagar am Dal See bringt. Das auf 1.600m gelegene Hochtal inmitten des Himalaya mit seinem gemäßigten Klima, der reinen, trockenen Luft, der üppigen Vegetation, den herrlichen Seen, Wäldern und großartigen Gebirgslandschaften zog schon die Mogulnherrscher und später die Engländer an, wenn sie dem feucht-heißen Monsunklima der tiefer liegenden Regionen Indiens entfliehen wollten. Am Flughafen von Srinagar werden wir von unserem Guide erwartet und zu unserer schwimmenden Unterkunft gebracht.
Von der Uferpromenade am Dal See aus werden wir mit Shikaras, den für die Region typischen länglichen Booten, zu unserem Hausboot gebracht. Nach einer Ruhepause warten die Shikaras wieder auf uns und wir erkunden auf einer gemütlichen Bootsfahrt den idyllischen Dal See. Den Abend lassen wir genauso gemütlich bei einem gemeinsamen Abendessen an Bord unseres Hausbootes ausklingen. Während wir Essen, können wir das Leben auf dem Dal See um uns herum besonders gut beobachten. -/-/A

3. Tag: Besichtigungen in Srinagar & Umgebung
Mit dem ersten Morgenlicht brechen wir mit unseren Shikaras auf und besuchen den schwimmenden Markt, zu dem die Einheimischen der ganzen Umgebung kommen um Obst und Gemüse zu kaufen und zu verkaufen oder auch nur, um die neuesten Neuigkeiten auszutauschen. Nach dem Frühstück auf dem Hausboot warten weitere Erkundungen in und um Srinagar auf uns. Wir schlendern über Bazare, besuchen die neue Hazrathbal Moschee mit ihrer glänzenden Kuppel, die für die Einheimischen ein bedeutender Pilgerort ist, da hier ein Haar des Propheten Mohammed aufbewahrt wird. Bei klarem Wetter bietet sich ein wunderbarer Blick über den See bis zu den schneebedeckten Eisriesen im Hintergrund. Auch die hoch über dem See liegende Hari Parbat-Festung bietet eine hervorragende Sicht über den See und die Stadt. Zu Fuß erkunden wir Srinagars Altstadt mit den vielen verwinkelten Gassen, schönen Bazarstraßen und der beeindruckenden hölzernen Shah Hamadan Moschee. F/-/A

4. Tag: Srinagar – Fahrt nach Sonamarg
Bevor wir Srinagar in Richtung Sonamarg verlassen fahren wir auf den Gopandari Hill, um noch einmal die beeindruckende Aussicht über den Dal See und die schöne Umgebung zu genießen. Durch das lange, enge Sind-Tal geht unsere Fahrt auf dem „Srinagar-Leh-Highway“ in Richtung Osten. Der Weg ist zunächst gesäumt von grünen Wiesen, Reisfeldern und Obstbäumen. Später verengt sich die Schlucht, durch die sich das eiskalte Gletscherwasser des Sind-Flusses in tausenden von Jahren seinen Weg gebahnt hat. Hohe Felswände überragen die Schlucht bevor die Landschaft wieder offener und weiter wird und wir Sonamarg (2.740m) am Fuß des 3.500m hoch aufragenden Zoji La-Passes erreichen. Wir beziehen unser Gästehaus und erkunden den Ort und die Umgebung. Es ist noch genügend Zeit für den Besuch des Dorfes Sartal und einen kleinen Spaziergang in Richtung Tajewas Gletscher. (80 km, ca. 3-4 Std.) F/-/-

5. Tag: Sonamarg – Fahrt über Kargil nach Panikhar
Auf der heutigen Fahretappe gilt es zunächst den 3.500m hohen Zoji-La-Pass zu überwinden. Zwar hören sich 3.500m für die Himalaya-Region unspektakulär an, allerdings bildet der der Pass eine Schlüsselstelle über die Zentralkette auf dem Weg nach Ladakh. 7-8 Monate im Jahr ist er von meterhohem Schnee bedeckt und kann in dieser Zeit nicht passiert werden. In engen Haarnadelkurven windet sich die größtenteils einspurige Schotterstraße kurz hinter Sonamarg in die Höhe und bietet phantastische Ausblicke auf die Bergwelt. Nach der Überquerung der Passhöhe erreichen wir schliesslich Ladakh.
Der Dras-Fluß ist ab hier unser ständiger Begleiter bis er kurz vor Kargil mit dem Suru zusammenfließt. Wir passieren den kältesten Ort Indiens – Dras auf 3.180m Höhe. Die relativ niedrigen Bergketten können die feuchtkalte Luft in Herbst und Winter aus Kashmir nicht abhalten und so kommt es hier meistens bereits ab November zu starken Schneefällen und minus 40 Grad sind dann keine Seltenheit.
Nach 125km machen wir in Kargil kurz Halt bevor wir zur letzten Etappe des heutigen Tages nach Panikhar aufbrechen. Ab hier wenden wir uns in Richtung Süden durch das liebliche Suru-Tal, das immer wieder den Blick freigibt auf die schneebedeckten Eisriesen des Himalaya, die bei klarem Wetter zu dieser Zeit in der tief stehenden Sonne leuchten und zu mehr als einem Fotostopps einladen. So erreichen wir unser einfaches Gästehaus (Gemeinschaftsbadezimmer/-dusche) in Panikhar nach einer landschaftlich grandiosen und abwechslungsreichen Fahrt wahrscheinlich erst kurz vor Einbruch der Dunkelheit. (185 km, ca. 7-8 Std) F/-/-

6. Tag: Panikhar – Fahrt über Rangdum nach Padum
Trotz späten Ankunft am vorigen Abend brechen wir heute wieder früh auf, denn es liegen 170km vor uns, die es mindestens ebenso „in sich“ haben wie die gestrigen! Die Straßen werden schlechter, der Pass dafür umso höher und die Ausblicke immer atemberaubender! Hinter jeder Kurve scheint sich ein neuer, ganz besonderer Blick aufzutun.. 22 km nach Panikhar grüßen uns bei Parkachik, der letzten baltischen Ortschaft, die Zwillingsberge Nun (7.135m) und Kun (7.077m), die noch zum indischen Teil des Karakorums gehören. Ab hier steigt die Straße langsam aber stetig an und die Felswände entlang des Flusstales rücken enger zusammen bis wir die Hochebene von Rangdum (3.600m) erreichen. Schon kurz vor Rangdum kündigen Manimauern, Gebetsfahnen und Tschörten an, dass wir buddhistisches Gebiet erreichen.
Nach Rangdum wird die Landschaft noch grandioser. Es geht die nächsten 25 km ständig bergauf bis wir den Penzi La-Pass (4.400 m) erreichen. Kurz hinter dem Pass kommen die gewaltigen Eismassen des größten Gletschers des indischen Himalaya, des Durung Drung, in Sicht. Selbst in dieser abgelegenen Bergregion macht sich der Klimawandel jedoch bemerkbar. Während die Eismassen früher fast bis zur Straße reichten, haben sie sich inzwischen ein gutes Stück das Tal hinauf zurückgezogen. Trotzdem ist der Anblick immer noch phantastisch!
In langgezogenen Serpentinen, immer wieder mit Sicht auf den tosenden Stodfluß, gelangen wir auf eine unbewohnte Hochebene und schließlich zu den ersten bewohnten buddhistischen Dörfern. Von hier aus ist es nicht mehr weit und Padum, unser Etappenziel, kommt in Sicht. Es bleibt noch genügend Zeit für einen ersten Rundgang durch den Ort und entlang der Bazarstraßen. Übernachtung in einem einfachen Hotel. (170 km, ca. 6-7 Std) F/-/-

7. Tag: Padum – Ausflug nach Karsha & Bardan
Am Morgen besuchen wir Karsha. Im zweitgrößten Ort des Zanskar-Tales nach Padum leben ca. 70 Familien. Das gleichnamige Kloster aus dem 11. Jhd. ist das größte und bedeutendste der ganzen Region und die Heimat von rund 90 Mönchen. Gleichzeitig ist es eines der reichsten Klöster, denn die Hälfte der umliegenden Felder sind in dessen Besitz und werden an die Bauern der Umgebung verpachtet. Der Ausblick von hier oben über das südlich gelegene Zanskar-Tal ist herrlich. Nicht weit entfernt besuchen wir das Nonnenkloster Chuchik Tal Lakhang. Mit unseren Jeeps verlassen wir anschließend das Zanskar-Tal in südlicher Richtung auf einem Ausflug zur bedeutenden Bardan Gompa, die imposant wie ein Adlerhorst hoch auf einer Felsenspitze über dem Tharap Fluss thront. Außerdem schauen wir noch kurz beim Starigma Kloster vorbei, schauen uns die beeindruckenden Felsenreliefs der 5 Dayani Buddha-Steinskulptur an und fahren hinauf zur exponiert auf einem Hügel liegenden Pipiting Gompa mit herrlichen Ausblick über das Zanskar-Tal. F/-/-

8. Tag: Padum – Thongde – Tsar – Zangla Gompa – Padum
Ein weiterer Tag steht uns Zanskar-Tal zur Verfügung für den Besuch weiterer Klöster, Dörfer und Begegnungen mit den freundlichen Zanskaris. Neben einem Besuch der Thongde Gompa, dem Tsar Zar Village und der Zangla Gompa, begeben wir uns mit unserem Jeep auf Entdeckertour auf der neu gebauten Piste entlang des Zanskar-Flusses in Richtung Norden bis zu deren Endpunkt ca. 25-30 km hinter Tsar Zar Village. Diese abenteuerliche, teilweise in den Felsen gesprengte Piste bietet unglaubliche Ausblicke über das größtenteils sehr enge und tiefe Tal, das sich der Fluss im Laufe der Jahrmillionen durch die Bergwelt gegraben hat. F/-/-

Exkurs: Strassenbau im Zanskar Tal
Derzeit ist die indische Regierung bemüht, die Zanskar-Region dauerhaft während des ganzen Jahres mit der Außenwelt zu verbinden. Aus 3 verschiedenen Richtungen werden Straßen nach Zanskar gebaut – von Lamayuru durch die Hanupatta-Schlucht, über Photoksar, den Sengge La-Pass (5.000 m) und Lingshed nach Padum – von Süden aus über den über 5000 m hohen Shingo La-Pass – und von Chilling aus entlang des Zanskar-Flusses.
Letztere steht kurz vor der „Vollendung“, wenn man die noch verbleibenden 40 km in dem Zusammenhang als kurz bezeichnen möchte. Fast die gesamte Route muss aus dem Felsen gesprengt werden und so kommt man mit den Bauarbeiten nur langsam voran. Da nur 4-5 Monate im Jahr daran gearbeitet werden kann, wird mit einer Restbauzeit von mindestens. 2-3 Jahren gerechnet. Dabei ist gerade diese Strecke von besonderer Bedeutung, da sie den Anschluss des Zanskar-Tals an Ladakh und die Hauptstadt Leh während des ganzen Jahres sicherstellen soll.

9. Tag: Padum – Fahrt über Zhongkul nach Rangdum
Nach zwei erlebnisreichen Tagen im Zanskar-Tal begeben wir uns auf gleicher Strecke auf den Rückweg. Da wir heute nur 105 km bis Rangdum fahren, haben wir unterwegs Zeit für interessante Stopps und Besichtigungen entlang des Weges.
Etwa 8 km nördlich von Padum liegt Sani, einer der ältesten Orte in Zanskar. Die windschiefen Häuser sind urig im tibetischen Stil erbaut und bei einem Bummel durch die Gassen fühlt man sich fast zurückversetzt ins 19. Jhd. Direkt am Ortseingang steht eines der heiligsten und sagenumwobensten Klöster des westlichen Himalaya. Im 2. Jhd. soll der buddhistische König Kanishka mit seinen magischen Kräften in nur einer Nacht eine Vielzahl religiöser Bauwerke erschaffen haben – darunter auch den alten Chörten von Sani. Im Kloster selbst besagt eine Inschrift, dass Sani einer der 54 Orte ist, in denen Reliquien Buddhas aufbewahrt werden – und zwar im Kanishka-Chörten.
Einige Kilometer weiter verlassen wir bei Ating unsere Hauptroute und machen einen Abstecher in ein wildes, kaum besuchtes Hochtal. Entlang des Doda-Flusses führt eine neu erbaute Jeeppiste an einigen kleinen Dörfern vorbei zum Höhlenkloster von Zhongkul, das eine ganz besonders geheimnisvolle und mystische Atmosphäre ausstrahlt. Wie ein Schwalbennest klebt das Kloster hoch über dem Tal an der Felswand, in dem eine kleine Gemeinschaft von Mönchen in der Abgeschiedenheit lebt. Bevor die Jeeppiste gebaut wurde kamen nur einheimische Pilger an diesen heiligen Ort, der nur in einem 4stündigen Fußmarsch erreicht werden konnte. Hier soll der Yogi Naropa im 11. Jhd. viele Jahre lang nur mit einem Lendenschurz bekleidet in Meditation gesessen haben. Für den steilen Aufstieg werden wir mit einem herrlichen Ausblick auf das wilde Hochtal belohnt.
Noch einmal genießen wir die phantastische Bergszenerie um uns herum auf dem Phensi La-Pass bevor wir am späten Nachmittag Rangdum erreichen. Ganz exponiert auf einem die Hochebene überragenden Hügel steht das Rangdum-Kloster, das wir heute noch besuchen. Später genießen wir von hier oben den herrlichen Sonnenuntergang über dem von schneebedeckten Eisriesen umgebenen Hochtal. In dieser herrlichen Landschaft übernachten wir heute in einem sog. „Fixed Tented Camp“ (vorbehaltlich Verfügbarkeit; ansonsten örtliches Gästehaus/Homestay). (105 km, ca. 5-6 Std) F/-/-

10. Tag: Rangdum – Fahrt nach Kargil
Obwohl wir auf gleicher Strecke unterwegs sind, auf der wir auch hergekommen sind, ist die Fahrt in dieser atemberaubenden Landschaft auch dieses Mal wieder ein Genuss, was die Aussicht angeht. Kurz bevor wir wieder das Suru-Tal erreichen, unternehmen wir noch einen Abstecher zum Kartse Khar Village und bewundern die gigantische Steinskulptur des Meitreya Zukunfts-Buddha. Übernachtung in Kargil in einem einfachen Hotel. (130 km, ca. 5-6 Std) F/-/-

11. Tag: Kargil – Batalik – Dha – Skurbuchan – Khalsi – Lamayuru
Für die Strecke nach Lamayuru nutzen wir nicht die übliche Standardroute über den Srinagar-Leh-Highway sondern die landschaftlich sehr viel schönere nördliche Route über Batalik, den Hamboting La-Pass (4.056m) und durch das wilde Tal des Indus (vorbehaltlich Erteilung des Sonderpermits, welches aber in den letzten Jahren ausnahmslos erteilt wurde). Zunächst verfolgen wir den Lauf des Indus in einer zerklüfteten engen Schlucht tief unter uns bis sich das Tal weitet und wir die letzte Strecke entlang des gewaltigen Flusses fahren. In der Region rund um Dha und Hanu lebt bis heute der Volksstamm der Dropkas, die bekannt sind für ihren traditionellen Haarschmuck. Schließlich erreichen wir am späten Nachmittag Lamayuru. Einen wunderbaren Anblick bietet das Lamayuru Kloster, das imposant hoch über dem Tal thront. Übernachtung in einem sehr einfachen Hotel. (125 km, ca. 5-6 Std) F/-/-

Exkurs: Dropkas
Bei den Drokpas handelt es sich um die ersten vorchristlichen Einwanderer Ladakhs, aus dem Westen stammenden indoarische Darden. In Ladakh werden sie Drokpas genannt (=Bewohner der Weiden), was wahrscheinlich zurückgeht auf das ursprüngliche Leben der Darden als Nomaden. Im nördlichen Ladakh in der Grenzregion zu Pakistan sind die Darden seinerzeit sesshaft geworden und haben es zu einem ansehnlichen Wohlstand gebracht. Auf einer vergleichsweise geringen Höhe von 2.900 m ist das Klima im Sommer sehr mild, so dass die Bauern zwei Ernten im Jahr einbringen können und hier sowohl Aprikosen als auch Walnüsse und sogar Weintrauben üppig wachsen.
Eine Besonderheit der Drokpas ist Ihr traditioneller Kopfschmuck. Die Frauen flechten sich viele Zöpfe ins Haar, die mit Wollfäden kunstvoll bis zur Hüfte verlängert werden. Den Kopf ziert ein Käppchen, das aufwendig mit Münzen, Perlen und Blumen geschmückt wird. Sogar viele Männer stecken sich hier Blumen, Münzen und Perlen ins Haar.

12. Tag: Lamayuru – Wanla – Hanupatta – Photoksar
Von Lamayuru aus machen wir einen Abstecher in Richtung Süden auf der neu gebauten Jeeppiste nach Photoksar. Dabei nehmen wir zunächst die Straße, die vom Fatu La-Pass herabkommt und über eine Hochebene führt, die fantastische Ausblicke in das tief eingeschnittene Tal unter uns und auf die Sandsteintürme von „Moonland“ bietet. Schließlich erreichen wir nach einer Vielzahl enger Serpentinen den Fuß des Passes und biegen in Richtung Süden ab. Im schönen Tal von Wanla besuchen wir das hoch auf dem Berggrat gelegene Kloster, von wo aus wir einen wunderbaren Ausblick auf Tal genießen. Auf der erst vor wenigen Jahren fertig gestellten Piste geht es weiter in Richtung Süden. Diese führt entlang der ehemaligen Trekkingroute des großen Zanskar-Treks durch die spektakuläre Schlucht von Hanupatta und über den Sisir La-Pass (4.800m) nach Photoksar, einem der schönsten Dörfer der ganzen Umgebung. Zunächst beziehen wir unser Nachtquartier in einem einfachen Gästehaus/Homestay bei einer einheimischen Familie. Dann fahren wir weiter durch die herrliche Landschaft soweit es unsere Zeit und der Pistenzustand zulässt. Dabei wechseln wir auf die gegenüberliegende Seite des Tales, das einen besonders fotogenen Blick auf das Dorf freigibt. Nach einigen Kilometern beginnt die Auffahrt auf den Sengge La-Pass (5.000m). Unser Ziel ist es, die Passhöhe zu erreichen und den Ausblick auf das einmalige Bergpanorama zu genießen. Das können wir allerdings nicht garantieren, da die Piste je nach Witterungsverhältnissen schwierig bis unpassierbar sein kann. (70 km, ca. 4-5 Std) F/-/A

13. Tag: Photoksar – Hanupata – Wanla – Chilling – Alchi
Nach einem Erkundungsgang durch das schöne Dorf machen wir uns auf den Rückweg auf gleicher Strecke bis Wanla, von wo aus wir wieder auf den Srinagar-Leh-Highway zurückkehren und nach Alchi fahren. Auf einem sehr lohnenswerten Abstecher folgen wir dem tosenden Zanskar Fluss aufwärts in Richtung Süden bis Chiling, in dessen Nähe wir einen der Startpunkte zum Markha-Valley-Trek finden. Nachdem der reißende Zanskar Fluss hier vor einigen Jahren bei Monsun-Hochwasser eine Brücke weggerissen hat, gibt es nur noch ein sog. „Cable Car“ über den Fluss. Die abenteuerlichen unter uns können gerne einmal eine Fahrt über den tosenden Zanskar versuchen. Im Laufe des Nachmittages erreichen wir Alchi und haben noch Gelegenheit zu einem Spaziergang durch das Dorf und die Umgebung. (110 km, ca. 5-6 Std) F/-/-

14. Tag: Alchi – Fahrt über Likir und Basgo nach Leh
Auf der letzten Fahrt erreichen wir heute Leh und besuchen unterwegs das schöne Likir Kloster mit seinem riesigen sitzenden Buddha sowie Basgo. Der restliche Tag steht uns in Leh zur Entspannung oder für eigene erste Erkundungen zur freien Verfügung. (66km, ca. 2 Std) F/-/-

15. Tag: Besichtigungen in Leh
Wer in den letzten Jahren Leh schon einmal besucht hat, wird überrascht sein, wie sehr sich der Ort verändert hat. Seit der Bollywood Komödie „3 Idiots“, der in Ladakh spielt, ist die Region neben Kashmir zu einem beliebten Urlaubsziel der Inder geworden. Das hat auch das einstmals recht verschlafene Antlitz des Ortes verändert. Inzwischen dürfte die für ladakhische Verhältnisse schon fast mondäne Fußgängerzone fertig gestellt und weitere Hotels entstanden sein. Wir besuchen die alte Festung, die Shankar Gompa und die Shanti Stupa mit herrlichem Ausblick auf Leh und die Umgebung. F/-/-

16. Tag: Leh – Fahrt zum Pagong Tso
160 beeindruckende Kilometer führen uns heute über den zweithöchsten befahrbaren Pass der Welt, den Cho La (5.420m) in das Nomadenland des tibetischen Hochplateaus zur Westseite des tiefblauen Pagong Tso. Zunächst geht es über den Leh-Manali-Highway bis in den Nähe des Hemis Klosters, wo wir abbiegen in Richtung Osten. Bei Interesse haben wir die Möglichkeit, das Kloster Chemney zu besuchen, das ganz exponiert auf einem Hügel über dem Tal von Thraktok liegt. Am Ende des Tales beginnt dann die Auffahrt auf den Cho La-Pass, die bei klarem Wetter mit jeder Biegung unglaublichere Ausblicke auf das Tal und die im Hintergrund liegende Bergkette der Zanskar Range bietet. Die Farben und Formen des tibetischen Hochplateaus und schließlich die ersten Ausblicke auf den Pagong Tso werden uns auf dieser Fahrt immer wieder den Atem rauben. Übernachtung in einem sog. „Fixed Tented Camp“ direkt am Seeufer. (160 km, 6-7h) F/-/-

17. Tag: Pagong Tso – Besichtigungen am See
Einen ganzen Tag verbringen wir in der grandiosen Hochgebirgslandschaft und treffen mit ein bisschen Glück auf Nomaden mit ihren Yak - Herden. Wir unternehmen eine Fahrt entlang des westlichen Seeufers bis zur Ortschaft Merak, wo für uns die Fahrt leider enden muss, denn für die weiterführende Strecke erhalten Touristen leider kein Permit. Wir erkunden den Ort, unternehmen Spaziergänge am Seeufer und in der Umgebung und genießen die entspannte Atmosphäre am See auf dem Dach der Welt. F/-/-

18. Tag: Pagong Tso – Fahrt zum Tso Moriri
Heute steht uns eine weitere atemberaubende Fahrt zum Tso Moriri bevor, dem Quell-See des Spiti-Flusses. Eingerahmt von der Zanskar-Range und dem Hoch-Himalaya gilt er als einer der schönsten Seen unserer Erde und ist berühmt für die an seinen Ufern grasenden Wildeselherden. Übernachtung in einem Fixed Tented Camp. (185km, 6-7 Std) F/-/-

19. Tag: Tso Moriri – Ausflug & Spaziergang am See
Ein Ausflug führt uns heute in das Rupsu-Tal, dem Gebiet der nomadisierenden Shangspa-Hirten und zum entlegenen, 300 Jahre alten Karzok Kloster. Der gleichnamige Ort ist die einzige auf einer Höhe von 4.595 m gelegne kleinere Ansiedlung. Zurück am Tso Moriri genießen wir den Rest des Tages bei einer gemütlichen Wanderung, auf der wir verschiedene einheimische Tiere & Vögel beobachten können. F/-/-

20. Tag: Tso Moriri – Fahrt nach Leh
Am Morgen brechen wir frühzeitig auf, da uns heute eine längere Fahrtetappe in Richtung Leh erwartet. Durch entlegene Gebiete, auf denen wir nur wenige Fahrzeuge, aber dafür (hoffentlich) umso mehr Nomadenzelte sehen und auch besuchen werden, fahren wir über Sumdo und entlang des Tso Kar-Sees bis wir wieder auf den Manali-Leh-Highway treffen. Unsere letzte Passüberquerung über den dritthöchsten befahrbaren Pass der Welt, den Tanglang La (5.328m), bietet noch einmal spektakuläre Ausblicke auf die umliegende Bergwelt bevor wir am Abend wieder Leh erreichen. (225 km, 8-9 Std) F/-/-

21. Tag: Besichtigungen in Leh und Umgebung
Den heutigen Tag verbringen wir mit interessanten Besichtigungen im Indus-Tal. Wir besuchen die bekannten Klöster Hemis und Tikse sowie den Palast von Stok. F/-/-

22. Tag: Leh – Rückflug nach Delhi
Im Laufe des Tages treten wir den (sehr witterungsabhängigen) Rückflug nach Delhi an. Nach der Landung in Delhi werden wir zu unserem Hotel gebracht und haben den restlichen Tag zur freien Verfügung. F/-/-

23. Tag: Delhi – Tag zur freien Verfügung/Puffertag
Den heutigen Tag haben wir zur freien Verfügung eingeplant für den Fall, dass der Flug von Leh zurück nach Delhi ausfallen sollte. Wir können den Tag auf eigene Faust verbringen. Gerne bieten wir Ihnen auch einen Tagesausflug nach Agra oder Amritsar an! F/-/-

24. Tag: Delhi – Rückflug nach Deutschland
Wir werden zurück zum Flughafen gebracht und treten den Rückflug nach Deutschland an, wo wir im Laufe des selben Tages ankommen werden. -/-/-

 

Enthaltene Leistungen
Linienflug (Economy)
Steuern und Gebühren
alle Fahrten im privaten, klimatisiertem Fahrzeug in Delhi
alle Fahrten im privaten, nicht klimatisierten Fahrzeug im weiteren Verlauf
Inlandsflüge
6 ÜN ÜN in landestypischen Mittelklassehotels im DZ
2 ÜN auf einem Hausboot auf dem Dal See
9 ÜN in Gästehäusern/einfachen Hotels
5 ÜN in festen Zeltcamps
Besichtigungen inkl. Eintrittsgelder
englischsprachige begleitende Reiseleitung
Mahlzeiten: 21x F, 2x A
AuD-Infomaterial
Reiseführer
Nicht enthaltene Leistungen
Einzelzimmerzuschlag: 660,- €
nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
Trinkgelder; persönliche Ausgaben
Visa-Gebühr Indien, z. Zt. 98,- € zzgl. Servicegebühren in Höhe von 6,- € bzw. 13,50 € (je nach Bundesland)
Rail & Fly Ticket 85,- €
TERMIN
PREIS
PLÄTZE
06.06.2019 - 29.06.2019
Plätze
ab 3765€

mit Saga Dawa Fest


24.07.2019 - 16.08.2019
Plätze
ab 3765€

mit Klosterfest in Karsha


15.08.2019 - 07.09.2019
Plätze
ab 3765€

= Reise buchbar
= Nur noch wenige freie Plätze
= Nicht mehr buchbar
Diese Reise ist auch als Privatreise ab 2 Personen zu Ihrem Wunschtermin buchbar. Selbstverständlich können wir bei Privatreisen auch den Reiseverlauf und die Reisedauer noch Ihren Wünschen anpassen. Gerne machen wir Ihnen ein entsprechendes Angebot. Senden Sie uns einfach Ihre Anfrage oder rufen Sie uns an.
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Telefon: +49 (0) 2261-501990
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IND 034B

5.420m
Anforderungen: Gute körperliche Gesundheit für teils größere Höhenlagen, Geduld und Flexibilität; Ausdauer für teils lange Überlandfahrten auf schlechten bis sehr schlechten Strassen/Schotterpisten, sowie Komfortverzicht für einige Nächte in einfachen Gästehäusern und festen Zeltcamps. Nicht geeignet für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
06.06.19 – 29.06.19

mit Saga Dawa Fest

24.07.19 – 16.08.19

mit Klosterfest in Karsha

15.08.19 – 07.09.19
= Anfragen
= Buchen