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Bhutan Nepal, Sikkim, Bhutan & Tibet 24 Tage ab 5455 €
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Nepal, Sikkim, Bhutan & Tibet

Bhutan

© Auf und Davon Reisen GmbH
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Highlights:
Klosterfeste bei fast allen Terminen
8 Tage in Tibet mit Überlandfahrt nach Nepal
Gespräch mit einem Lama
Bogenschießen im Bhumtang-Tal
zahlreiche Wanderungen
Beschreibung:
In 23 Tagen erkunden wir neben den Highlights in Nepal, Sikkim & Bhutan auch das Dach der Welt, wie Tibet auch genannt wird und gelangen zu landschaftlich einmaligen Plätzen und den kulturellen Höhepunkten dieses faszinierenden Landes. Wir begeben uns in interessante Gegenden, die nur wenig von Touristen besucht werden und verbringen 8 Tage in Tibet. In Lhasa besuchen wir die wichtigsten Klöster, den Potala und den Norbulingka. Ein weiterer Höhepunkt der Reise ist die Fahrt auf dem Arniko Highway entlang der höchsten Berge der Welt über mehrere über 5.000 m hohe Pässe bis hinunter nach Nepal. Unterwegs besuchen wir die Städte Gyantse mit dem berühmten Kumbum Chörten, Shigatse und das Kloster des Panchen Lamas Taschilunpo. Auf dem Weg nach Tingri genießen wir den atemberaubenden Blick auf den Himalaya-Hauptkamm.
Mindestteilnehmerzahl:
6 Pers. (max. 12 Pers.)

Späteste Rücktrittsfrist bei Nichterreichen der Mindestteilnehmeranzahl:

30 Tage vor Reisebeginn
Reisecode:
BHU 003 B
Enthaltene Leistungen:
Linienflug (Economy)
Steuern und Gebühren
alle Fahrten im privaten, nicht klimatisierten Fahrzeug
Inlandsflüge
15 ÜN in landestypischen Mittelklassehotels im DZ
6 ÜN in Budget-Hotels im DZ
1 ÜN im Gästehaus im DZ
Besichtigungen inkl. Eintrittsgelder
örtl. deutschsprachige Reiseleitung in Nepal und Bhutan
örtl. englischsprachige Reiseleitung in Indien und Tibet
Mahlzeiten: 22x F, 6x M, 6x A
AuD-Infomaterial
Reiseführer
Nicht enthaltene Leistungen:
Einzelzimmerzuschlag: 530,- €
Visa-Gebühr Nepal z.Zt. 40,- € & Ausreisegebühr Nepal z. Zt. 15,-€
Visa-Gebühr Indien, z. Zt. 98,- € zzgl. Servicegebühren in Höhe von 6,- € bzw. 13,50 € (je nach Bundesland)
Visa-Gebühr Bhutan, z. Zt. 40,- €
Visa-Gebühr & Permits für China und Tibet: z.Zt. 120,- €
Rail & Fly Ticket 85,- €
nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Trinkgelder; persönliche Ausgaben
Programmhinweise:
Anforderungen: Keine besonderen Anforderungen außer einer normalen Kondition. Flexibilität & Gelassenheit für spontane Änderungen im Reiseverlauf vor Ort. Komfortverzicht für teils sehr einfache Unterkünfte in Tibet und Überlandfahrten auf schlechten Straßen. Nicht geeignet für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
1. - 24. Tag

Nepal, Sikkim, Bhutan & Tibet Rundreise:

1. Tag: Flug von Deutschland nach Nepal

2. Tag: Ankunft in Kathmandu
Nach einem herzlichen “Namaste” werden wir zu unserem Hotel gebracht. Der restliche Tag steht für erste eigene Entdeckungen in der nepalesischen Hauptstadt zur freien Verfügung, etwa für einen Bummel durch den teils gut erhaltenen, mittelalterlichen Stadtkern von Kathmandu. -/-/-

3. Tag: Kathmandu – Flug nach Paro – Fahrt nach Thimpu
Bei klarem Wetter ist die Sicht während des Fluges auf den Himalaya atemberaubend – die Schneeriesen scheinen zum Greifen nah. Von Paro aus fahren wir sogleich weiter nach Thimpu, der Hauptstadt Bhutans – die einzige Hauptstadt weltweit, in der es noch keine Ampeln gibt und in der auch heute noch der immer weiter zunehmende Verkehr „manuell“ von Polizisten gesteuert wird. Alle Gebäude sind hier noch in bhutanesischem Baustil errichtet und fügen sich malerisch in die großartige Landschaft ein. Für die gerade einmal knapp 60 km benötigen wir 1,5 Std.
Nachdem wir unser Hotel bezogen haben freuen wir uns auf erste Besichtigungen. Wir besuchen den 1974 in tibetischem Stil errichteten Memorial Chorten und den oberhalb von Thimphu auf einem Bergrücken liegenden Changangkha Lhakhang Tempel mit seinen überdimensional großen Gebetsmühlen und dem wunderbaren Blick hinab auf Thimphu. Auf dem Rückweg besuchen wir das Zelukha-Nonnenkloster und die Klosterschule von Dechenphodrang. (60 km, ca. 1,5 Std) F/-/A

4. Tag: Thimpu, Besuch des Klosterfestes & Besichtigungen
Sogleich nach unserer Ankunft erleben wir eines der großen Highlights der Reise, das Klosterfest, das einmal jährlich hier im Hauptkloster in Thimpu stattfindet. Je nachdem wie lange wir beim Klosterfest verweilen haben wir noch Zeit für weitere Besichtigungen – evtl. auch Besichtigungen, die am Vortag nicht mehr möglich waren. F/M/A

5. Tag: Thimpu – Fahrt nach Punaka
Auf unserem Weg zum Dochu-La auf 3.200 m Höhe liegt der mehrgeschossige Königschörten mit herrlichem Ausblick auf den 7.541m hohen Kula Kangri und die schneebedeckte Gebirgskette des Hochhimalaya. Durch Rhododendron- und Magnolienwälder fahren wir anschließend hinunter in das Tal von Punakha. Nach dem Check-in in unserem Hotel, beginnen wir mit unseren Besichtigungen im Punakha Dzong.
Der Dzong wurde strategisch zwischen den beiden Flüssen Phochu und Mochu im Jahre 1637 gebaut und dient heute noch als Winterresidenz des Abtes von Bhutan. Unser Tag endet mit einer kleinen Wanderung zum Khamsum Yule Namgyel Chorten, von wo aus wir einen wunderschönen Blick über die Felder und Plantagen der Gegend genießen können. F/M/A (77 km, ca. 3 Std.)

6. Tag: Punaka – Fahrt nach Paro & Besichtigungen
Nur wenige Stunden dauert unsere Fahrt in das inmitten von Terrassenlandschaften eingebettete Paro. Der Ort liegt im landschaftlich grandiosen Paro-Tal und gibt nach Norden die Sicht auf den Chomolhari, den vielverehrten „Heiligen Götterthron“ frei – 7.313 m ragt der schneebedeckte Eisriese empor. Wir besuchen den Paro-Dzong. Das massive Kloster ist weithin sichtbar und gehört mit seiner traditionell bhutanesischen Architektur zu den schönsten Klosteranlagen des Landes. Ein alter Wachturm oberhalb des Paro-Dzong – ehemals zum Schutz des Klosters gedacht – beherbergt heute auf seinen insgesamt sieben Stockwerken das Nationalmuseum, wo wir uns einen guten Einblick in die Kultur, Religion und Geschichte Bhutans verschaffen können. F/M/A (130km, 4-5 Std.)

7. Tag: Besichtigungen in Paro & Wanderung zum Tiger’s Nest
Einen ganzen Tag lang haben wir Zeit für Besichtigungen in und um Paro. Eine kurze Fahrt bringt uns am Morgen nach Ramthangka. Von hier starten wir zu dem knapp 3-4stündigen Aufstieg nach Taktshang Goempa – dem Tigers Nest – Bhutans berühmtestem Kloster. 900 m über dem Paro Valley „klebt“ das Tigers Nest an den Felsen – fern ab von Motorengeräuschen können wir hier den Gesängen der Mönche und dem die Felsen umfegenden Wind lauschen. Nach dem Mittags-Picknick besichtigen wir den buddhistischen Tempel Kyichu Lakhang und den Rinpun Dzong. F/M/A

8. Tag: Paro, weitere Besichtigungen und Fahrt nach Puntsholing
Nach weiteren Besichtigungen in Paro am Vormittag machen wir uns gegen Mittag oder am frühen Nachmittag auf den Weg zu unserer letzten Station in Bhutan, nach Puntsholing, In atemberaubenden Haarnadelkurven führt die Strasse aus den bhutanesischen Himalaya-Vorbergen hinaub in das Tiefland. Mehrere Pässe von über 2.500 m und die Ruinen der Klosterburgen Chapchha Dzong und Chhukha Dzong passieren wir auf unserem Weg nach Puntsholing, dem westlichen Grenzübergang, der Bhutan mit Indien verbindet. (160 km, 4-5 Std), F/M/A

9. Tag: Fahrt nach Gangtok in Sikkim/Indien
Nach Erledigung der Grenzformalitäten – Ausreise aus Bhutan und Einreise nach Indien – geht es auf abwechslungsreicher Fahrt über teils kurvige Strassen mit wunderbarer Sicht in die ostindischen Vorgebirge des Himalayas, vorbei an Teeplantagen, beschauliche Ortschaften und kleine Wälder bis wir den Hauptort in Sikkim, Gangtok, erreichen. (220 km, ca. 5-6 Std) F/-/-

10. Tag: Besichtigungen in Gangtok - Besuch des Rumtek Klosters
Einen ganzen Tag lang haben wir Zeit, Gangtok und die Umgebung zu erkunden. 24 km südwestlich von Gangtok besuchen wir das Rumtek Kloster – Hauptsitz der Karma Kagyu, der Schwarzhutsekte. Neben dem reich verzierten Haupttempel mit seinem bunten, hölzernen Gitterwerk erwarten uns einige interessante Exponate im hinter dem Tempel gelegenen Institut für buddhistische Studien.
Auf dem Rückweg halten wir in Namgyel und erkunden das in einem Waldstück gelegene Institut für Tibetologie, das eine beeindruckende Sammlung seltener Manuskripte und religiöser Kunstobjekte ausstellt. Anschließend genießen wir vom Tashi View Point einen, bei gutem Wetter, atemberaubenden Ausblick auf den Mount Kangchenjunga. F/-/-

11. Tag: Gangtok – Fahrt nach Darjeeling – Besichtigungen
Die Strasse nach Darjeeling, der Stadt des Tees, führt uns durch herrliche Eichen- und Magnolienwälder und unterwegs haben wir immer wieder genügend Zeit für Stopps, um die fantastische Aussicht zu genießen. Auf einer Höhe von 2.134 m gelegen ist Darjeeling die wichtigste von den Engländern errichtete “Hill-Station”, die der großen Hitze des indischen Tieflandes entfliehen wollten. Der “Ort des Donnerkeils” inmitten ausgedehnter Teeplantagen und mit großartigen Ausblicken auf das gewaltige Kangchenjunga-Massiv, dem mit 8.579 m dritthöchsten Berg der Welt, ist ein bis heute ein beliebter Urlaubsort in Indien.
Nachdem wir unser Hotel bezogen haben bleibt noch Zeit für erste Besichtigungen. Wir besuchen das Himalyan Mountaineering Institute, das zu den bedeutendsten Zentren für die Ausbildung von Bergsteigern in ganz Indien zählt. Neben zahlreichen Ausrüstungsgegenständen findet sich hier auch eine Relief-Landkarte des Himalaya und eine bunte Trachtensammlung. Weiter geht es zum 1959 gegründeten Selbsthilfezentrum Tibetischer Flüchtlinge und in den Zoologischen Park. Außerdem werden wir es natürlich nicht versäumen, uns anzuschauen, wo und wie der berühmte Darjeeling Tee hergestellt wird. (100 km, 4-5 Std) F/-/-

12. Tag: Besichtigungen in & um Darjeeling
Frühaufstehern bietet sich die Möglichkeit, den Sonnenaufgang vom auf 2.585 m Höhe gelegenen Tiger-Hill aus zu erleben. Im ersten Morgenrot sehen wir von hier aus den über die Singalila-Kette hervorragenden Mount Everest. Im Norden erhebt sich der Kangchenjunga über Sikkim, im Süden liegen die um diese Uhrzeit meist noch nebelverhangenen Ebenen im Grenzgebiet zu Bangladesh und in nordöstlicher Richtung dehnt sich die Himalaya-Kette bis hin nach Assam und Bhutan aus.
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem berühmten “Toy Train” (vorbehaltlich Verfügbarkeit) von Darjeeling nach Ghoom. Die Strecke wurde von 1879 bis 1881 fertiggestellt und ist eine technische Meisterleistung mitten durch die schönen Vorgebirge des Himalaya. In Ghoom besuchen wir das gleichnamige Kloster und steigen dann wieder in unser Fahrzeug um.. F/-/-

13. Tag: Fahrt von Darjeeling nach Bhadrapur – Flug nach Kathmandu
Auf einer der schönsten Bergstrassen Indiens, immer wieder gesäumt von kleinen Marktständen, vorbei an Weideland und Teeplantagen gelangen wir auf kurvenreicher Fahrt hinunter ins indische Tiefland. Nach Erledigung der Grenzformalitäten erreichen wir Bhadrapur, von wo aus wir nach Kathmandu zurückfliegen.
Der Flug entlang der nepalesischen Mittelgebirge gibt bei klarem Wetter auch immer wieder den Blick frei auf die schneebedeckten Eisriesen des Himalaya. Nach unserer Ankunft im Hotel steht der restliche Tag für eigenen Erkundungen in Kathmandu zur freien Verfügung. F/-/- (91 km, ca. 3-4 Std.)

14. Tag: Besichtigungen in Kathmandu
Ganz im Nordosten von Kathmandu finden wir im Stadtteil Deopatan an den Ufern des Bagmati-Flusses eine der bedeutendsten hinduistischen Verbrennungsstätten Nepals – Pashupatinath. Pashupati bezeichnet eine der vielen Erscheinungsformen Shivas und ist noch heute auch Schutzgott der nepalesischen Herrscher. Täglich strömen morgens und abends zahlreiche Gläubige nach Pashupatinath, um im Bereich der Tempel Blumen, Kerzen oder Räucherstäbchen zu opfern.
Eine eigentümliche Stimmung ergreift uns bei einem Blick auf die den Bagmati umgebenden Ghats. Gläubige vollziehen rituelle Waschungen am Uferbereich, während die Rauchsäulen der Scheiterhaufen in den Himmel steigen, und leuchtend orangefarbene Ketten von Ringelblumenblüten zum Gruß an die Götter und Verstorbenen flussabwärts treiben.
Ein Spaziergang führt uns weiter zu dem neben dem Swayambunath-Stupa bedeutendsten buddhistischen Heiligtum des Kathmandu-Tales – Bodnath. Mit seinen 40 m Höhe ist der etwa 8 km nordöstlich von Kathmandu gelegene Sakralbau der höchste seiner Art in der Region. Über allem wachend schauen die Augen Buddhas in alle vier Himmelsrichtungen. Bunte Gebetsfahnen wehen im Wind, während Pilger den Stupa im Uhrzeigersinn umwandeln, Gebetsmühlen drehen und dabei hingebungsvoll das Mantra Om Mani Padme hum – „Oh Du Juwel in der Lotosblüte“ wiederholen. F/-/-

15. Tag: Kathmandu – Tag zur freien Verfügung
Der Tag steht uns in Kathmandu für eigene Entdeckungen zur freien Verfügung. F/-/-

16. Tag: Flug von Kathmandu nach Lhasa
Der ca. 70-minütige Flug nach Lhasa bietet bei klarer Sicht einen unvergleichlichen Ausblick auf den Himalaya mit den höchsten Eisriesen der Welt. Dieser Flug gehört zu einem der schönsten, die man auf dieser Welt machen kann! Unser tibetischer Reiseleiter erwartet uns und wir fahren ca. 80 km auf guter Straße vom Flughafen nach Lhasa (3.650 m).

Die heilige Stadt Lhasa auf 3.650 m Höhe wurde im 7. Jhd. von Kaiser Songtsen Gampo gegründet und war seit der Überlegenheit der Dalai Lamas im 17. Jhd. das spirituelle und politische Zentrum in Tibet. Heute dominieren chinesische Glasprachtbauten das Stadtbild und das tibetische Leben findet man nur noch in der Altstadt, rund um den Jokhang Tempel und entlang des Barkor, dem Pilgerweg, der diesen heiligen Ort umschließt.

Nachdem wir im Hotel eingecheckt haben beginnen wir mit den ersten Besichtigungen. Die tibetische Altstadt, der Jokhang Tempel und der Barkhor, liegen in Laufweite vom Hotel und wir lassen uns sogleich gefangen nehmen von den Strömen der Pilger, die jetzt am späten Nachmittag gebetsmühlendrehend den Barkhor abschreiten und sich vor dem Hauptportal niederwerfen. Der Johkhang Tempel ist das Zentrum des tibetischen Buddhismus aus dem 8. Jahrhundert und wird von allen buddhistischen Glaubensrichtungen gleichermaßen als das bedeutendste Heiligtum ihres Landes verehrt. Es ist der größte Wunsch eines jeden Tibeters, dieses Heiligtum mindestens einmal im Leben zu besuchen.

Lhasa ist das Zentrum des tibetischen Mandalas und der Jokhang das Zentrum des Lhasa Mandalas. Jowo Sakyamuni ist der wichtigste Schrein, das am höchsten verehrte Bildnis in ganz Tibet und steht mit Mahakarunika, Maitreya und Tara, den Gottheiten, die Licht aussenden, im Mittelpunkt des Jokhangs.

Dem Strom der tibetischen Pilger folgen wir auf dem Barkhor, dem Pilgerweg, der den ganzen Jokhang - Komplex umschließt und durch einige der verwinkelten Gassen und Bazare der Altstadt von Lhasa führt. F/-/-

17. Tag: Besichtigungen in Lhasa
Ein weiteres großes Heiligtum erwartet uns heute morgen, der Potala, der imposanten verwaiste Winterpalast des Dalai Lamas. Außerdem steht der liebliche Sommerpalast des Dalai Lama, der Norbulingkha, auf unserem heutigen Programm und das äußerst interessante Institut für tibetische Medizin.
Sollten wir gestern nicht mehr genügend Zeit gehabt haben, so werden wir am Nachmittag noch einmal in die Altstadt gehen und den Barkhor und den Jokhang Tempel besuchen. F/-/-

18. Tag: Lhasa – Ausflug & Wanderung zum Kloster Sera
Eine kurze Fahrt bringt uns zu dem etwas abgelegenen Kloster Phabonkha. Phabongkha bedeutet im tibetischen so viel wie „großartiger Steinpalast“. Das Kloster ist eines der ältesten in Lhasa aus dem 7. Jahrhundert und wurde vom damaligen König Songtsen Gampo gegründet. Nach dem Besuch des Klosters haben wir Gelegenheit zu einer kleinen Wanderung (ca. 9 km, ca. 3-4 Std) an deren Endpunkt wir eines der bedeutendsten Klöster in Lhasa, Sera, erreichen. Am Nachmittag kommt ein Großteil der Mönche im Klostergarten zusammen und übt sich im debattieren. Neben Ganden und Drepung gehört Sera zu den bedeutendsten Klöstern von Tibet. Wer noch etwas Durchhaltevermögen hat, sollte den Pilgerweg um das Sera-Kloster nicht versäumen. Eine Vielzahl von Felsmalerien erinnern bei jedem Schritt an die Bedeutung des buddhistischen Glaubens für die Tibeter.

Das Sera - Kloster war eine der vier großen Gelbmützen-Klöster (mit Drepung, Ganden und Tashi Lunpo) und zählt zu den wenigen noch erhaltenen buddhistischen Heiligtümern in Tibet. Sera Gompa wurde 1419 gegründet und 1959, vor der Besetzung Tibets, lebten hier über 5000 Mönche. F/-/-

19. Tag: Lhasa – Fahrt nach Gyantse
Eine landschaftlich großartige Überlandstrecke führt uns nach Gyantse: Nach der Überquerung des Tsangpo beginnt die Auffahrt auf die Passhöhe des Khampa La (4.794m) mit herrlichem Rundblick zurück auf den Tsangpo und voraus auf den türkis schimmernden Yamdrok See, auch Skorpionsee genannt. Der Yamdrok See ist einer der vier heiligen Seen Tibets, die von zornvollen Gottheiten bewohnt werden. In der Ferne ist der Nöjin Kangsa (7.223m) zu sehen und der Blick schweift über die schneebedeckten Eisriesen des Himalaya-Hauptkammes im Hintergrund. Die weitere Strecke folgt lange dem Ufer des Yamdrok See und windet sich über den Karo La-Pass (5.010m) und den Zhimi La-Pass (4.370m) nach Gyantse (4.070m).

In der Stadt Gyantse liefen einst die Karawanenwege aus Indien, Nepal, Sikkim und Bhutan zusammen. Hier wurden die besten Stoffe und Teppiche in ganz Tibet hergestellt. Gyantse hat sich den Charme einer traditionellen tibetischen Stadt noch etwas mehr bewahrt als andere Städte – insbesondere in der Altstadt nahe dem Kumbum Chörten.

Wir besuchen den Kumbum Chörten aus dem 15. Jhd., der einzigartig ist in der buddhistischen Welt. Der Kumbum repräsentiert einen dreidimensionalen Pfad zu Buddhas Erleuchtung mit subtilen tantrischen Mandalas. Die verschiedenen Tantra-Rituale, für die die Sakya-Schule bekannt ist, wurden hier praktiziert. Das Pelkor Chode-Kloster ist bekannt für die schönsten Kunstdarstellungen Tibets. Beim Bummel durch die Gassen der nahegelegenen Altstadt fühlen wir uns fast zurück versetzt in das alte Tibet. Die Ruinen der Festung Gyantse Dzong liegen auf einem Hügel und bieten einen grandiosen Ausblick auf die interessante Stadt und die Umgebung. F/-/-

20. Tag: Gyantse – Fahrt nach Shigatse
Eine kurze, aber landschaftlich fantastische Strecke führt uns nach Shigatse. Nach Möglichkeit besuchen wir unterwegs das Shalu-Kloster. Unser Hauptinteresse in Shigatse liegt im Besuch von Tashi Lunpo, dem ”Berg des Glücks”. Die großartige Klosteranlage des Panchen Lamas wurde während der Kulturrevolution verschont. Außerdem besuchen wir den tibetischen Bazar und begeben uns später auf die Kora, den Pilgerweg um das Tashi Lunpo Kloster. F/-/-

Shigatse: ist die zweitgrößte Stadt Tibets und der Sitz der Panchen Lamas, die als Inkarnation von Buddha Amitabha gelten. Die Panchen Lamas wurden hier in großen Mausoleen bestattet. Tashi Lunpo ist eine der vier großen Gelukpa Gompas und wurde 1447 vom ersten Dalai Lama gegründet. Die goldenen Pagodendächer strahlen im gleichen Glanz wie vor 500 Jahren. In dem riesigen Tempelkomplex leben noch 700 Mönche (einst waren es über 3.000 Mönche). Das Zentrum bildet die Maitreya-Halle mit einer 26 m hohen vergoldeten Statue. Hunderte von tibetischen Pilgern umrunden täglich die Stätte auf dem Lingkor.

21. Tag: Shigatse – Lhatse – Rongbuk Kloster – Fahrt zum Everest Basecamp
Auf dem sog. Friendship-Highway geht es zunächst über den Lakpa La-Pass (5.220 m) nach Lhatse, das an der Südseite einer weiten, fruchtbaren Hochebene liegt. Später passieren wir Shegar und verlassen dann den Friendship Highway und gelangen kurze Zeit später auf einen weiteren Pass, den 5.200 m hohen Pang La. Von hier bietet sich uns bei klarem Wetter eine Gipfelschau der Superlative: es präsentieren sich gleich 6 der 14 Achtausender des Himalaya – Kangchenjunga (8.586 m), Makalu (8.463 m), Lhotse (8.516 m), Everest (8.848 m), der stolze Cho Oyu mit 8.201 m und der Sishapangma (8.027 m).
In Serpentinen windet sich die Straße hinunter in das Tal von Passum und weiter nach Chongsang. Falls möglich (vorbehaltlich Genehmigung) halten wir unterwegs, um eines der tibetischen Dörfer zu besuchen und – wenn möglich – in einem Gasthaus einen heißen Tee zu genießen.
Schließlich rückt der Mt. Everest näher und präsentiert sich unglaublich beeindruckend von Rongbuk aus, dem höchstgelegene Kloster der Welt. Vom großen Camp vor dem Basislager ist der Blick einfach traumhaft und die Sonnenuntergänge überwältigend. Falls möglich wandern oder fahren wir in Richtung Everest Basecamp oder Rongbuk Gletscher. F/-/-

22. Tag: Rongbuk – Fahrt nach Keyrong
Das letzte Mal auf dieser Reise erblicken wir mit dem Cho Oyu, Chomulungma (Mt. Everest) und Shishapangma (Gosainthan) die höchsten Berge der Welt. Fahrt auf der Tingri-Ebene über den Thang-La-Pass (5.214 m) und weiter in Richtung Keyrong, dem neuen Grenzübergang, der Tibet überland mit Nepal verbindet. Hier übernachten wir in einem sehr einfachen Hotel/Gästehaus. F/-/-

23. Tag: Keyrong – Fahrt nach Kathmandu
Nach Erledigung der Aus- und Einreiseformalitäten fahren wir im Jeep oder Minibus in Richtung Süden durch das Langtang-Gebiet nach Kathmandu. F/-/-

24. Tag: Kathmandu – Rückflug nach Deutschland
Wir werden zum Flughafen in Kathmandu gebracht und fliegen zurück nach Deutschland. Ankunft am Abend desselben oder des nächsten Tages. F/-/-

Enthaltene Leistungen
Linienflug (Economy)
Steuern und Gebühren
alle Fahrten im privaten, nicht klimatisierten Fahrzeug
Inlandsflüge
15 ÜN in landestypischen Mittelklassehotels im DZ
6 ÜN in Budget-Hotels im DZ
1 ÜN im Gästehaus im DZ
Besichtigungen inkl. Eintrittsgelder
örtl. deutschsprachige Reiseleitung in Nepal und Bhutan
örtl. englischsprachige Reiseleitung in Indien und Tibet
Mahlzeiten: 22x F, 6x M, 6x A
AuD-Infomaterial
Reiseführer
Nicht enthaltene Leistungen
Einzelzimmerzuschlag: 530,- €
Visa-Gebühr Nepal z.Zt. 40,- € & Ausreisegebühr Nepal z. Zt. 15,-€
Visa-Gebühr Indien, z. Zt. 98,- € zzgl. Servicegebühren in Höhe von 6,- € bzw. 13,50 € (je nach Bundesland)
Visa-Gebühr Bhutan, z. Zt. 40,- €
Visa-Gebühr & Permits für China und Tibet: z.Zt. 120,- €
Rail & Fly Ticket 85,- €
nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Trinkgelder; persönliche Ausgaben
TERMIN
PREIS
PLÄTZE
04.10.2019 - 27.10.2019
Plätze
ab 5455€

= Reise buchbar
= Nur noch wenige freie Plätze
= Nicht mehr buchbar
Diese Reise ist auch als Privatreise ab 2 Personen zu Ihrem Wunschtermin buchbar. Selbstverständlich können wir bei Privatreisen auch den Reiseverlauf und die Reisedauer noch Ihren Wünschen anpassen. Gerne machen wir Ihnen ein entsprechendes Angebot. Senden Sie uns einfach Ihre Anfrage oder rufen Sie uns an.
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E-Mail: reisen@auf-und-davon-reisen.de
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5.000 m
Anforderungen: Keine besonderen Anforderungen außer einer normalen Kondition. Flexibilität & Gelassenheit für spontane Änderungen im Reiseverlauf vor Ort. Komfortverzicht für teils sehr einfache Unterkünfte in Tibet und Überlandfahrten auf schlechten Straßen. Nicht geeignet für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
04.10.19 – 27.10.19
= Anfragen
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