Startseite>Höhepunkte Boliviens
Bolivien Höhepunkte Boliviens 22 Tage ab 3870 €
Übersicht
Reiseverlauf
Leistungen
Termine & Preise
Bewertungen

Höhepunkte Boliviens

Bolivien

© Auf und Davon Reisen GmbH
© Auf und Davon Reisen GmbH
© Auf und Davon Reisen GmbH
© Auf und Davon Reisen GmbH
© Auf und Davon Reisen GmbH
© Auf und Davon Reisen GmbH
© Auf und Davon Reisen GmbH
© Auf und Davon Reisen GmbH
© Auf und Davon Reisen GmbH
© Auf und Davon Reisen GmbH
© Auf und Davon Reisen GmbH
© Auf und Davon Reisen GmbH
Highlights:
Erlebnisreise durch Bolivien mit ausgesuchten Wanderungen
Highlights: Uyuni-Salzwüste, Titicacasee, La Paz und Sucre
Mehrtägige Geländewagentour durch die Salzwüste und das Reservat Avaroa mit Übernachtung in einzigartigen Lodges
Nur bei uns: Tieflandabstecher in die südliche Chiquitania
Seilbahnfahrt ins Zentrum La Paz‘
Reiseleitung durch deutschsprachige, ortsansässige Spezialisten
Beschreibung:
Nur wenige Orte auf der Welt bieten noch so unberührte Natur und so ursprünglich lebende Bewohner wie Bolivien. Die Reise verbindet die Höhepunkte des Landes wie Sucre, Salar de Uyuni, Titicacasee und La Paz mit ausgesuchten, größtenteils leichten Wanderungen sowie kleinen „Schmankerln“ und ermöglicht eine langsame, angenehme Akklimatisation. Wir genießen die Gastfreundschaft der Einheimischen hautnah während eines traditionellen Essen aus dem Lehmofen bei einer einheimischen Familie. Auf die Unterkünfte wurde bei der Reise besonders geachtet: familiär, liebevoll eingerichtet und idyllisch bzw. zentral gelegen. Sogar in der Salzwüste, wo es oft nur einfache Mehrbettunterkünfte gibt, übernachten Sie im Doppelzimmer mit Privatbad.
Mindestteilnehmerzahl:
6 Pers. (max. 12 Pers.)

Späteste Rücktrittsfrist bei Nichterreichen der Mindestteilnehmeranzahl:

23 Tage vor Reisebeginn
Reisecode:
BOL 001
Enthaltene Leistungen:
Linienflug ab/an Frankfurt/M. nach Santa Cruz und ab La Paz inkl. Tax
Inlandsflüge Santa Cruz–Cochabamba und Sucre–La Paz inkl. Tax
Transfers lt. Programm im Privatfahrzeug bzw. Geländewagen (11.–13. Tag ab/an Uyuni, Sauerstoff und Satellitentelefon an Bord)
19 Ü in kleinen Hotels, familiären Pensionen und Öko-Lodges im DZ mit DU/WC
2x VP, 3x HP, 14x F, 1x Begrüßungsessen
Private Bootsfahrt auf dem Titicacasee von Copacabana zur Sonneninsel und zurück
8 geführte Wanderungen
Eintrittsgelder (Jesuitenkirche, Thermalbad, Reserva Eduardo Avaroa, Isla Incahuasi, Seilbahn La Paz,Sonneninsel und „Todesstraße“)
Deutsch sprechende Reiseleitung ab Santa Cruz/an La Paz (maximal ein Reiseleiterwechsel pro Reise)
Nicht enthaltene Leistungen:
Einzelzimmerzuschlag: 530,- € (nur für 16 Nächte möglich)
Einzelzimmerzuschlag 17.Tage Reise März: 390,- € (nur für 11 Nächte möglich)
Rail & Fly Ticket 75,- €
Optional: Minenbesuch Potosí oder Casa La Moneda am 14. Tag: USD 25,-
Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
Trinkgelder
Programmhinweise:
Anforderungen: Für die Wanderungen (5x leicht, 1–4 h und 3x mittelschwer, 3–5 h mit max. 600 Hm) reicht eine normale bis gute Kondition. Dabei sollte die Höhe nicht unterschätzt werden, der Reiseverlauf vom Tiefland bis La Paz bietet allerdings eine optimale Akklimatisation (max. erreichte Höhe im Fahrzeug sind ca. 5000 m). Längere Fahrten im Reisebus erfordern eine gewisse Ausdauer. Obwohl Sie in ausgewählten Unterkünften übernachten, sind diese nicht mit deutschem Standard zu vergleichen: es gibt nur in den Hotels um die Salzwüste Heizung, am Titicacasee muss Wasser von Eseln von der einzigen Quelle ins Hotel transportiert werden und manchmal gibt es nach 10 Uhr abends keinen Strom mehr. Veranstalter: Kooperationspartner
1. - 22. Tag

Geplanter Reiseverlauf:

1. Tag: Flug nach Bolivien

2. Tag: Ankunft in Santa Cruz, Wanderung & Willkommensessen
Endlich ist es soweit - je nach Flugzeit erreichen wir am morgen endlich Bolivien! Transfer ins Hotel und Zeit zum Frischmachen. Im Anschluss erwartet usn ein erster Ausflug: Der Regionalpark "Lomas de Arena" liegt als Schutzgebiet nur 17 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und umfasst dennoch ein Gebiet von fast 14.000 Hektar. Der Park wurde gegründet um eine einzigartige und unerwartete Landschaft unter Schutz zu stellen: Bis zu 12 m hohe Sanddünen erheben sich aus der tropischen Vegetation. Ein wahres Paradies und zugleich Heimat für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Eine leichte Rundwanderung zu den Dünen lässt uns schnell realisieren, dass Sie heute an einem wahrlich exotischen Fleckchen Erde angelangt sind. Anschließend können wir den Rest unserer Gruppe bei einem Willkommensessen besser kennen lernen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel Cosmopolitano oder dem Hotel Boutique Senses, die mit geschmackvollem Ambiente und zentraler Lage überzeugen.
Gehzeit Rundwanderung Lomas de Arena: ca. 2,5 h/ 6 km (Ausgangspunkt ca. 400 m); Fahrzeit ca. 1,5 h/ 36 km. (-/M/-)

3. Tag: Jesuitenmission, Santa Cruz de Vieja & Wanderungen im Mond-Tal
Nach dem Frühstück starten wir mit dem privaten Fahrzeug auf der neu fertig gestellten Fernverbindungsstraße in Richtung Osten, wo wir gegen Mittag die Jesuitenmission San Jose de Chiquitos erreichen. Ein Ausflug in die Umgebung führt uns zum historischen Ort von Santa Cruz la Vieja. Hier zeugen archäologische Überreste von der Gründung der ersten Siedlung durch Ñuflo de Chavez im Jahr 1561. Auf einem Naturlehrpfad spazieren wir durch den sogenannten „Valle de la Luna“ bis hin zur Laguna Leteï. Hier führt ein kleiner Pfad zum Rande der Meseta mit einem fantastischen Ausblick über die Region.
Übernachtung im Hotel Villa Chiquitana. mit hübschem Garten und Pool.
Gehzeit Wanderung Valle de La Luna: ca. 1 h/ 2 km (Ausgangspunkt ca. 300 m); Fahrzeit ca. 3,5 h/ 275 km. (F/-/-)

4. Tag: Besichtigungen, Chochis und Wanderung in der Serrania de Santiago
Am Morgen besichtigen wir die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Jesuiten-Kirche von San Jose de Chiquitos. Errichtet im Jahre 1748, ist sie die einzige aus Stein gebaute Missionskirche in der Chiquitania. In Richtung Osten geht es weiter in das malerisch gelegene Dorf Santiago de Chiquitos, eine der von den Jesuiten zuletzt gegründeten Missionen. Unterwegs halten wir in Chochis. Der kleine Ort, übersetzt die „Furie des Windes“, ist zu einer Seite von einem hoch aufragenden Felsplateau begrenzt. Das Wahrzeichen des Ortes ist ein enormer roter Felsmonolith, der imposant in den Himmel ragt. An dessen Fuss wurde von Gläubigen ein Heiligtum errichtet, verziert mit detailreicher Holzschnitzkunst. Um Santiago, am Fuße der schönen „Serrania de Santiago“ Bergkette, befinden sich großartige Wander- und Trekkingoptionen. Dazu gehört die auf dem 6 km langen Naturlehrpfad zum Aussichtspunkt „Antesala del Cielo“. Vom Felsplateau aus haben wir einen fantastischen Rundumblick auf das regionale Schutzgebiet „Valle Tucavaca“, die den bedrohten und ökologisch einzigartigen Chiquitano Trockenwald umfasst. Hier oben treffen wir auf 6-8 Meter hohe, von Wind- und Wasser gestaltete Felssäulen, die auch die „Wächter“ des Dorfes genannt werden.
Übernachtung im gemütlichen Hotel Beula von Santiago de Chiquitos.
Gehzeit Rundwanderung Antesale del Cielo: ca. 2 h, +/-150 Hm, 4 km (Ausgangspunkt ca. 650 m); Fahrzeit ca. 2 h/ 160 km. (F/-/-)

5. Tag: Wanderung in der Serrania de Santiago und Thermalquellen
Die heutige Wanderung im Naturreservat Tucavaca führt uns zu weiteren imposanten Steinformationen wie einer enormen Steinbrücke "Puente del Mono" oder dem Bogen "Arco de Don Romulo". Unweit davon befindet sich eine Höhle mit geheimnisvollen Felsmalereien, die von der frühzeitlichen Besiedlung dieser Region zeugen. Am Nachmittag laden uns thermale Gewässer zu einem angenehmen Bad in paradiesischer Umgebung ein. Hier steigt bis zu 40°C heißes mit Schwefel angereichertes Thermalwasser an verschiedenen Stellen in einem flachen und sandigen Bachbett an die Oberfläche. Rückfahrt nach San Jose de Chiquitos.
Gehzeit Rundwanderung Puente y Cuevas: ca. 4-5 h, +/-100 Hm, 10 km (Ausgangspunkt ca. 650 m); Fahrzeit ca. 1 h/ 40 km. (F/-/-)

6. Tag: Besuch einer Mennoniten-Gemeinde und Rückkehr nach Santa Cruz
Am Vormittag Besuch einer Mennoniten-Gemeinde. Diese Begegnung ist etwas ganz Besonderes, denn diese Menschen leben heute noch nach ihren althergebrachten Lebensweise und bisher haben – zum Glück - kaum Touristen hergefunden. Nachmittags Rückfahrt nach Santa Cruz.
Gehzeit Rundwanderung Chochis: ca. 1 h, 2 km (Ausgangspunkt ca. 400 m); Fahrzeit ca. 5,5 h/ 430 km. (F/-/-)

7. Tag: Flug nach Cochabamba und Marktbesuch
Am Morgen Flug nach Cochabamba, die viertgrößte Stadt Boliviens am Fuß der Kordillere Tunari. Nach Ankunft steht ein Besuch der größten Christus-Statue Südamerikas auf dem Programm. Die kulinarische Hauptstadt Boliviens bietet eine breite Palette an lokalen Spezialitäten, die uns schnell das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen! Am Nachmittag Bummel durch den kolonialen Stadtkern und Besuch des größten Straßenmarkts des Landes "La Cancha“. Gern erklärt uns unser Reiseleiter die vielen exotischen Produkte. Danach verlassen wir die Stadt auf dem Weg zu unserer Unterkunft für die nächsten Tage (ca. 1 h Fahrzeit). Unterwegs legen wir einen kurzen Stopp ein, an der im Jugendstil errichteten „Villa Albina“, dem Landsitz des einstigen Zinnbaronen und reichsten Mannes der Welt: Simon I. Patiño. Oben am Berg erwartet uns das wunderschön in einem 30 Hektar großen Privatwald gelegene Hotel mit einem umfassenden Weitblick über das Tal und die Stadt. Das komfortable ausgestattete Hotel auf angenehmer Zugspitzhöhe von knapp 3000 m, ermöglicht uns eine optimale Höhenakklimatisierung ohne die Höhenkrankheit fürchten zu müssen. Übernachtung im Berghotel Carolina in der Kordillera Tunari. Fahrzeit ca. 1 h/ 35 km. (F/-/-)

8. Tag: Leichte Wanderung und Essen bei Einheimischen
Am Morgen unternehmen wir eine leichte Wanderung in der Umgebung des Hotels. Mittags sind wir dann zu einem traditionellen Mahl aus dem "Lehmofen" in einer ländlichen Quinta eingeladen. Es bleibt Zeit für einen Austausch mit einer heimisch gewordenen, deutschen Familie, die sich dem "Agroforst" - Aufforstung mit einheimischen Baumarten verschrieben hat. Übernachtung wie am Vortag. Gehzeit: ca. 2 h, +100/-200 Hm, 4 km (Ausgangspunkt ca. 2950 m). (F/M/-)

9. Tag: Freizeit oder längere Wanderung in der Kordillere Tunari
Heute können wir entspannen oder eine längere Wanderung unternehmen. Diese Tour führt direkt vom Hotel einen steilen Bergfuß hinauf. Der Blick ins Tal wird mit jedem Höhenmeter atemberaubender, und nach ca. 400 Höhenmetern, bietet sich uns ein beeindruckender Blick über das von traditioneller Landwirtschaft geprägte Hochtal des Rio La Llave mit dem Gipfeln des Tunari-Massives im Hintergrund. Wir überqueren den weiter steil aufsteigenden Bergkamm und wandern durch native Wälder hinab zum Rio La Llave, wo im urigen Dorf von Chaqui Potrero ein Fahrzeug auf uns wartet und uns zurück zum Hotel bringt.
Gehzeit Wanderung Cordillera Tunari: ca. 5-6 h, +550/-250 Hm, 12 km (Ausgangspunkt ca. 2950 m); Fahrzeit ca. 1 h/ 25 km. (F/-/-)

10. Tag: Fahrt nach Oruro
Am Morgen Fahrt von Cochabamba auf interessanter Bergstrecke hinauf ins Altiplano. Wir durchqueren Oruro, die Karnevalsstadt Boliviens, und fahren direkt auf der neu asphaltierten Straße bis nach Uyuni. Die Zeitersparnis durch die neue Verbindung nutzen wir für den Besuch eines traditionellen Restaurants in Oruro, wo schmackhaftes Lama-Fleisch gekostet werden kann und einige lohnenswerte Foto Pausen die Herzen jedes Hobby-Fotografen höher schlagen lassen. Ankunft in Uyuni am Abend und Transfer ins komfortable Hotel Samay Wasi. Fahrzeit ca. 8 h/ 520 km. (F/-/-)

11. Tag: Fahrt in den Salar de Uyuni
Am Morgen Fahrt im Allrad-Fahrzeug in die mit 12.000 km² größte Salzwüste der Welt. Die Fahrt führt uns am Rande des Sees über den Salzverarbeitungsort Colchani, wo in mühevoller Handarbeit das Salz zu Speisesalz verarbeitet wird. Wir besuchen einen familiären Kleinstbetrieb, bevor wir uns weiter zu den Salzpyramiden am Ufer des Salars begeben - Salz, dass zum Trocknen per Spitzhacke und mit Schaufeln aufgehäuft wurde. Hier tauchen wir nun endgültig in das schier unendliche Weiß des Salars ein. Der Besuch der „Insel“ Incahuasi, mitten im Salzsee gelegen, gehört zu den absoluten Highlights der Region. Ein kleiner Rundweg führt uns über die Insel, wo wir die Jahrhunderte alten Kakteen bestaunen können, die bis zu 12 Meter in den blauen Himmel ragen. Vom Aussichtspunkt haben wir eine perfekte Rundumsicht über den Salar. Am Horizont thront dominant der Vulkan Tunupa am Nordufer des Salars, dessen Richtung wir nun einschlagen. Mitten im Nichts, umgeben von unfassbarer Weite, errichten wir Tische und Stühle für unser Mittagessen in spektakulärer Umgebung - ein unvergessliches Erlebnis. Nach knapp einstündiger Fahrt erreichen wir dann das Nordufer am Fuße des Tunupa Vulkans. An dessen Flanken steigen wir im Fahrzeug bis zu einem Aussichtspunkt auf, um von hier aus das Höhlengrab und die Mumien von Coquesa zu besichtigen. Hier liegt uns nun der Salar im wahrsten Sinne des Wortes zu Füssen. Nach dem Besuch des Museums in Chantani geht es nach Tahua. Übernachtung im einzigartig gelegenen und aus Salz errichteten Tayka Hotel de Sal.
Gehzeit Rundwanderung Isla Incahuasi: ca. 1 h, 2 km (Ausgangspunkt ca. 3650 m); Fahrzeit ca. 3 h/ 160 km. (F/M/A)

12. Tag: Salar de Uyuni und Band der Hochlandlagunen
Bevor wir heute den Salar von Nord nach Süd durchqueren, beginnen wir den Tag mit dem Besuch der Ruinenanlage „Pucara de Chiquini“. Nach einem Rundgang und Aufstieg zu diesem schönen Aussichtspunkt über dem Salar, werfen wir ebenfalls einen Blick in eine nicht weit entfernte Höhle mit interessanten Felsformationen. Vorbei an den „Glockeinseln“ Islas Campanas geht es gen Süd-Westen. Im Tayka Hotel de Piedra in San Pedro de Quemes werden wir bereits zum Mittagessen erwartet und wir haben ein wenig Zeit zum Ausruhen. Am Nachmittag erwartet uns eine weitere atemberaubende Landschaft. Vorbei am aktiven Vulkan Ollague gelangen wir an die wie am Schnürchen aufgereihten Hochlandseen Laguna Cañapa, Laguna Hedionda, Laguna Chiarkota, Laguna Honda und die Laguna Ramaditas. An dessen flachen Uferregionen können wir drei in dieser Region vorkommenden Flamingo-Arten beobachten, die an diesen unwirtlich erscheinenden Wasserstellen, umrahmt von harten Borax und Schwefel-Krusten, nach Nahrung suchen. Wir verlassen schliesslich das Tal der Lagunen und tauchen ein in eine ausgedehnte Sand-, und Steinwüste - die Wüste „Siloli“, eine fantastische surreale Landschaft, die die gesamte Farbpalette an Terrakotta- und Ocker-Tönen umfasst. Fast weglos brausen wir dahin und inmitten dieser anmutenden Gegend erreichen wir unser Wüstenhotel.
Übernachtung im Tayka Hotel del Desierto in der Siloli Wüste.
Gehzeit optionale Rundwanderung Laguna Honda: ca. 1 h, 2 km (Ausgangspunkt ca. 4400 m); Fahrzeit ca. 7 h/ 310 km. (F/M/A)

13. Tag: Reserva Eduardo Avaroa und Rückfahrt nach Uyuni
Wir starten recht früh am Morgen in den Tag, und unsere Fahrt führt uns zuerst vorbei am „Arbol de Piedra“, einer von Erosion geschaffenen Steinfigur, zum absoluten Highlight im Herzen des Eduardo Avaroa Reservats - die von Algen rot gefärbte „Laguna Colorada“ mit ihren Heerscharen an Flamingos. Weiter zum Geisirfeld „Sol de Mañana“ – einem teuflischen Spektakel von zischenden Wasserdampfsäulen und blubbernden Erdlöchern, wo wir auch den höchsten Punkt der Reise mit 5000 Metern erreicht haben. Doch die Highlights gehen uns noch immer nicht aus – es geht hinein in den Salar de Chaviri – ein Farbspiel von Schneeweiß, Wüstenrot und Azurblau, in dessen Umgebung wir die heißen Thermalquellen von Polques zu einem Stopp einladen. Schon kurz dahinter eröffnet sich unserem Blick ein Tal, das von Besuchern auch gern „Salvador Dali Wüste“ genannt wird. Von Wind und Wetter zu bizarren Formen geschliffene Felsformationen ragen einsam aus der riesigen Sandwüste gen Himmel. Und wenn wir glauben, dass es nun nicht mehr schöner geht, liegt die Perle dieser Region vor uns, die türkis glänzende „Laguna Verde“ am Fuße des majestätischen Vulkans „Licancabur“. Hier haben wir nun den südlichsten Punkt unserer Reise erreicht. Für die Rückfahrt nach Uyuni steht uns eine etwas längere Fahrt bevor. Eine Stunde bevor wir Uyuni erreichen, passieren wir das neue Dorf von San Cristobal, umgesiedelt um Platz zu schaffen für die größten Silberminen des Landes. Bevor wir Uyuni erreichen lädt noch ein kurzer Abstecher zum Zugfriedhof von Uyuni ein, der die Geschichte der blühenden Schwefelminen Anfang des 20. Jahrhunderts und deren Verfall nach dem Einbruch der Preise auf dem Weltmarkt erzählt. Übernachtung im bereits bekannten Hotel Samay Wasi. Fahrzeit ca. 8,5 h/ 400 km. (F/M/-)

14. Tag: Uyuni - Potosi
Auf interessanter Fahrt durchs Altiplano erreichen wir heute Potosi. Am Nachmittag besteht optional die Möglichkeit für einen Besuch des Cerro Ricos – des Silberberges von Potosi, wofür Sie sich ins Innere des Berges vorwagen, dass Sie über die noch immer unter Benutzung stehenden Stollen erreichen. Hier erhalten Sie einen umfassenden Einblick in die zum Teil grausame Geschichte des Silberabbaus im Cerro Rico die bis zu den Ursprüngen während der Kolonialzeit um 1545 zurückführt, und von Reichtum, Armut und Tod erzählt. Die Begegnung in den Stollen mit den hier arbeitenden Minenarbeitern gehört zweifelsohne zu den beeindruckendsten menschlichen Erlebnissen auf einer Bolivienreise. Für alle anderen Reiseteilnehmer besteht die optionale Möglichkeit das landesweit bekannteste Museum zu besuchen, die einstige Münz-Prägeanstalt "La Casa de Moneda". Gegen Abend gibt es noch die Möglichkeit gemeinsam durch das koloniale Zentrum der Stadt zu streifen. Übernachtung im charmanten Kolonialstil Hostal Patrimonio.
Fahrzeit ca. 3,5 h/ 200 km. (F/-/-)

15. Tag: Potosi - Sucre
Am Morgen verlassen wir die höchstgelegene Stadt der Welt auf über 4000m und fahren nach Sucre. Die tiefste Stelle der Fahrt liegt am Rio Pilcomayo auf knapp 2000m! Eine schöne Hängebrücke aus der Zeit nach der Unabhängigkeit ist bis heute als Denkmal erhalten geblieben. Zudem können wir uns hier ein wenig die Füße vertreten und in beeindruckender Landschaft von der einen auf die andere Seite des Flusses spazieren. Zu Mittag erreichen wir Sucre, die konstitutionelle Hauptstadt des Landes! Am Nachmittag unternehmen Sie zu Fuß eine schöne Führung durch das koloniale Herz der weißen Stadt – Weltkulturerbe der UNESCO. Beginnend auf der höher gelegenen Recoleta, dem Gründungsplatz der Stadt mit schönem Blick über die roten Ziegeldächer der Stadt, begeben wir uns in Richtung Stadtzentrum. Es geht vorbei an der Kirche San Lázaro, die erste Kathedrale der Region Charcas während der Kolonialzeit, bis wir den Zentralplatz erreichen. Am Plaza 25 de Mayo sind die wichtigsten Gebäuden versammelt wie dem Palast des Präfekten, der Kathedrale Metropolitana und der „Casa de la Libertad“ mit geschichtsträchtiger Vergangenheit – hier wurde die Akte der Unabhängigkeitserklärung des Landes unterzeichnet. Enden werden Sie die Stadtführung im Parque Bolívar, einer schönen Gartenanlage mitten im Zentrum der Stadt. Übernachtung im ausgezeichnet gelegenen Hotel Casa Kolping in Sucre. Fahrzeit ca. 3 h/ 160 km. (F/-/-)

16. Tag: Flug nach La Paz
Heute steigen wir wieder ins Flugzeug und fliegen von Sucre nach La Paz. Beeindruckend erwartet uns die Einfahrt in die Anden-Metropole, denn vor uns öffnet sich plötzlich der Blick weit hinunter in einen riesigen Talkessel. Ein schier endlos erscheinendes Häusermeer klammert sich an die Hänge und über alldem thront der gigantische Eisberg Illimani. Wir schweben mit der nagelneue Doppelmayr Bergbahn in die Stadt hinein, Boliviens wohl modernstes Fortbewegungsmittel. Die Bahn ist das einzige weltweit existierende Bergbahnen-Netz, welches für den öffentlichen Stadtverkehr genutzt wird. Am Nachmittag besichtigen wir den Hexenmarkt, die Kirche San Francisco, die Plaza Murillo und die berühmte Straße Jaen und tauchen ein in die koloniale Vergangenheit der Stadt. Übernachtung im landestypischem Hostal Naira im Zentrum der Stadt. (F/-/-)

17. Tag: Ausflug zum Titicacasee mit Abstecher in die Königskordillere
Am Morgen werden wir am Hotel abgeholt und fahren nach Copacabana am Titicacasee. Wunderschön begleiten uns zuerst nach Norden schauend die vergletscherten 6000er der Cordillera Real, denen wir uns später nähern werden. Das Ziel unserer heutigen Wanderung ist ein Bergsee in der Kordillere, der Laguna Chiarkhota auf 4700m, in einem beeindruckenden Hochtal umrahmt von den Gletschern der Condoriri-Gruppe. Dazu biegen wir von der Fernverbindungsstraße nach Copacabana vorerst rechts gen Norden in ein Seitental Richtung Königskordillere ab, wo später unsere Schotterpiste am Tuni-Stausee endet, welcher als Wasserspeicher für die Metropole dient. Die von hier aus startende Wanderung dauert auf ähnlichem Hin- und Rückweg ca. 3-4 h und ist größtenteils flach. An der Laguna Chiarkhota nehmen wir in herrlicher Bergkulisse der zahlreichen Fels- und Eisriesen der Condoririgruppe unser Picknick ein. Im Anschluss Weiterfahrt in Richtung Copacabana. In Tiquina an der Seeenge zwischen dem Lago Menor (Wiñaymarka) und dem Lago Mayor (Chucuito), queren wir hinüber in einem kleinen mit Außenbordmotor betriebenen Boot. Auf der anderen Seite geht es im Fahrzeug weiter zu unserem Tagesziel Copacabana. Einchecken ins Hostal la Cúpula und Spaziergang durch den Wallfahrtsort Copacabana mit seiner Pilgerkirche, welche der Jungfrau von Copacabana geweiht ist.
Gehzeit Rundwanderung im Condoriri-Gebiet: ca. 3,5 h, +/- 200 Hm, 9 km (Ausgangspunkt ca. 4500 m); Fahrzeit ca. 5 h/ 200 km. (F/LP/-)

18. Tag: Wanderung auf der Sonneninsel
Heute erwartet uns eine wunderschöne Bootstour über den Titicacasse zur Isla de Sol - der Sonneninsel. In Challapampa, im Norden der Inseln gelegen, gehen wir von Bord und erkunden ein kleines Museum sowie einen weißen Sandstrand. Die Wanderung über den Insel-Kammweg führt uns vorbei an der Tempelanlage „Chincana“ im Südteil der Insel. Bei leichtem Auf und Ab und etwas körperlicher Beanspruchung können wir die wohltuende Ruhe, spektakuläre Ausblicke bis hinüber zur Königskordillere mit ihren vergletscherten Sechstausendern und den tiefblauen Titicacasees genießen. Rückkehr nach Copacabana. Übernachtung wie am Vortag.
Gehzeit Inselüberschreitung: ca. 3,5 h, +/- 350 Hm, 9 km (Ausgangspunkt ca. 3820 m); Bootfahrt ca. 2 h. (F/LP/-)

19. Tag: Fahrt nach La Paz und "Todesstraße" in die Yungas
Wir genießen nochmal die Idylle und die Ausblicke auf der Sonneninsel. Nach dem Frühstück Abstieg über die Inkatreppe zum Bootsanleger von Yumani und Rückfahrt im privaten Boot nach Copacabana. Dann Fahrt via La Paz auf einer der spektakulärsten Straßen Südamerikas hinab in die tropischen Yungas. Zuerst jedoch führt die Straße bergan, denn der auf stolzen 4.700 Hm gelegene Cumbre-Pass muss überwunden werden! Von hier oben eröffnen sich wunderschöne Blicke die steilen Felsschluchten hinab bis in die Tropen. Die bis hierher gut asphaltierte Hauptverbindungsstraße verlassen wir leider schon bald wieder und schlängeln uns langsam an den Gebirgsflanken bergab. Mit jedem Höhenmeter scheint die Vegetation üppiger zu werden: Orchideen, Bromelien und vielerlei exotische Pflanzen ragen immer wieder über den Weg. Sogar einen Wasserfall plätschert fröhlich von oben auf unser Fahrzeug herab – Natur zum eintauchen! Einen Teil des Weges können wir auch zu Fuß zurück legen. Wir erreichen die Talsohle auf etwa 1300 Metern Höhe. Übernachtung im idyllisch gelegenen Hotel Gloria mit Swimmingpool, umgeben von subtropischer Vegetation mit Blick auf die Cordillera Real.
Gehzeit Wanderung auf der ehem. Todesstraße: ca. 1 h, - 150 Hm, 3 km (Ausgangspunkt ca. 3000 m); Fahrzeit ca. 5,5 h/ 250 km. (F/-/-)

20. Tag: Kaffee-Finka
Am Morgen erwartet man uns in einer typischen Finca, wo wir über die eigene Café-Plantage geführt werden und uns der gesamten Prozess vom Pflücken übers Trocknen und Schälen bis hin zum Rösten der Premiumbohnen erklärt wird, um einen ökologischen Spitzenkaffee zu erzielen. Das Resultat dürfen wir natürlich am Ende auch selbst verkosten! Nach dem Mittagessen Rückfahrt nach La Paz. Übernachtung wie am 18. Tag.
Fahrzeit ca. 2,5 h/ 100 km. (F/M/-)

21. Tag: Rückflug ab La Paz
Heute heißt es leider schon wieder Abschied nehmen! Je nach gebuchtem Flug oder Anschlussprogramm haben wir noch etwas Zeit zur freien Verfügung. Transfer zum Flughafen von La Paz und Rückflug nach Deutschland oder Start des gebuchten Anschlussprogramms. (F/-/-)

22. Tag. Ankunft in Deutschland

Zum Reisetermin im März jeden Jahres bieten wir die Reise in einer kürzeren 17-Tage Version an mit Besuch der zu dieser Zeit überfluteten Salzwüste - ein ganz besonderes Highlight! Die Tage 2-6 entfallen zu diesem Termin. Bei Fragen sind wir gerne für Sie da!

Enthaltene Leistungen
Linienflug ab/an Frankfurt/M. nach Santa Cruz und ab La Paz inkl. Tax
Inlandsflüge Santa Cruz–Cochabamba und Sucre–La Paz inkl. Tax
Transfers lt. Programm im Privatfahrzeug bzw. Geländewagen (11.–13. Tag ab/an Uyuni, Sauerstoff und Satellitentelefon an Bord)
19 Ü in kleinen Hotels, familiären Pensionen und Öko-Lodges im DZ mit DU/WC
2x VP, 3x HP, 14x F, 1x Begrüßungsessen
Private Bootsfahrt auf dem Titicacasee von Copacabana zur Sonneninsel und zurück
8 geführte Wanderungen
Eintrittsgelder (Jesuitenkirche, Thermalbad, Reserva Eduardo Avaroa, Isla Incahuasi, Seilbahn La Paz,Sonneninsel und „Todesstraße“)
Deutsch sprechende Reiseleitung ab Santa Cruz/an La Paz (maximal ein Reiseleiterwechsel pro Reise)
Nicht enthaltene Leistungen
Einzelzimmerzuschlag: 530,- € (nur für 16 Nächte möglich)
Einzelzimmerzuschlag 17.Tage Reise März: 390,- € (nur für 11 Nächte möglich)
Rail & Fly Ticket 75,- €
Optional: Minenbesuch Potosí oder Casa La Moneda am 14. Tag: USD 25,-
Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
Trinkgelder
TERMIN
PREIS
PLÄTZE
14.07.2018 - 04.08.2018
Plätze
ab 4880€

inkl. Hochsaisonzuschlag


06.10.2018 - 27.10.2018
Plätze
ab 4480€

03.11.2018 - 24.11.2018
Plätze
ab 4480€

09.03.2019 - 25.03.2019
Plätze
ab 3870€

17-Tage Reise ohne die Tage 2-6 mit Besuch der überfluteten Salzwüste!


30.03.2019 - 20.04.2019
Plätze
ab 4480€

13.07.2019 - 03.08.2019
Plätze
ab 4780€

inkl. Hochsaisonzuschlag


05.10.2019 - 26.10.2019
Plätze
ab 4480€

02.11.2019 - 23.11.2019
Plätze
ab 4480€

= Reise buchbar
= Nur noch wenige freie Plätze
= Nicht mehr buchbar
Zu dieser Reise gibt es noch keine Bewertungen.

Karte

Auf und Davon Reisen
Telefon: +49 (0) 2261-501990
E-Mail: reisen@auf-und-davon-reisen.de
BOL 001

5.000 m
Anforderungen: Für die Wanderungen (5x leicht, 1–4 h und 3x mittelschwer, 3–5 h mit max. 600 Hm) reicht eine normale bis gute Kondition. Dabei sollte die Höhe nicht unterschätzt werden, der Reiseverlauf vom Tiefland bis La Paz bietet allerdings eine optimale Akklimatisation (max. erreichte Höhe im Fahrzeug sind ca. 5000 m). Längere Fahrten im Reisebus erfordern eine gewisse Ausdauer. Obwohl Sie in ausgewählten Unterkünften übernachten, sind diese nicht mit deutschem Standard zu vergleichen: es gibt nur in den Hotels um die Salzwüste Heizung, am Titicacasee muss Wasser von Eseln von der einzigen Quelle ins Hotel transportiert werden und manchmal gibt es nach 10 Uhr abends keinen Strom mehr. Veranstalter: Kooperationspartner
14.07.18 – 04.08.18

inkl. Hochsaisonzuschlag

06.10.18 – 27.10.18
03.11.18 – 24.11.18
09.03.19 – 25.03.19

17-Tage Reise ohne die Tage 2-6 mit Besuch der überfluteten Salzwüste!

30.03.19 – 20.04.19
13.07.19 – 03.08.19

inkl. Hochsaisonzuschlag

05.10.19 – 26.10.19
02.11.19 – 23.11.19
= Anfragen
= Buchen