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Bhutan Die Große Bhutan Durchquerung - ab 2020 20 Tage ab 4745 €
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Die Große Bhutan Durchquerung - ab 2020

Bhutan

© Auf und Davon Reisen GmbH
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Highlights:
Toytrain-Fahrt nach Darjeeling
Klosterfestbesuch bei allen Terminen
Gespräch mit einem Lama, Kochkurs bei Einheimischen & Bogenschießen
wenig besuchter Osten Bhutans
atemberaubende Bergwelt des Himalaya
Beschreibung:
Der Grenzübergang von Samdrup Jonkhar im Südosten Bhutans gibt uns die Möglichkeit einer kompletten Bhutan-Durchquerung. Neben den Höhepunkten einer klassischen Bhutan Rundreise mit Paro, Thimpu, Punaka, Wangdi und dem Bumthang-Tal erkunden wir bei dieser Reise auch das Ura-Tal. Die reizvolle Überlandstrecke über Mongar nach Tashigang führt uns weiter in den Süden des Landes. Wir verlassen Bhutan im Südosten und fliegen über Guwahati im indischen Assam gelegen zurück nach Calcutta. Das östliche Himalaya-Königreich wurde bisher noch wenig besucht, was den großen Reiz dieser Region ausmacht, aber dem Reisenden auch die Bereitschaft zum Komfortverzicht abverlangt, denn die Region ist touristisch noch wenig erschlossen, die Strassen sind holprig und die Unterkünfte sehr einfach.
Mindestteilnehmerzahl:
6 Pers. (max. 12 Pers.)

Späteste Rücktrittsfrist bei Nichterreichen der Mindestteilnehmeranzahl:

30 Tage vor Reisebeginn
Reisecode:
BHU 001C
Enthaltene Leistungen:
Linienflug (Economy)
Steuern und Gebühren
alle Fahrten im privaten klimatisierten Fahrzeug in Calcutta
alle Fahrten im privaten, nicht klimatisierten Fahrzeug im weiteren Verlauf
Bahnfahrten & genannte Inlandsflüge
17 ÜN in landestypischen Mittelklassehotels im DZ
1 ÜN im Gästehaus
Besichtigungen inkl. Eintrittsgelder
örtl. deutschsprachige Reiseleitung in Bhutan
Mahlzeiten: 16x F, 13x M, 15x A
AuD-Infomaterial
Reiseführer
Nicht enthaltene Leistungen:
Einzelzimmerzuschlag: 395,- €
Visa-Gebühr Indien, z. Zt. 98,- € zzgl. Servicegebühren in Höhe von 6,- € bzw. 13,50 € (je nach Bundesland)
Visa-Gebühr Bhutan, z. Zt. 40,- € (Visum wird durch unseren Partner für Sie beantragt)
Rail & Fly Ticket 85,- €
nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Trinkgelder; persönliche Ausgaben
Programmhinweise:
Anforderungen: Normale Kondition, Bereitschaft zum Komfortverzicht für teils einfache Unterkünfte. Flexibilität für kurzfristige Änderungen im Reiseverlauf bei terminlicher Verschiebung der Klosterfeste.
Nicht geeignet für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
1. - 20. Tag

Bhutan Rundreise mit Durchquerung

In 2019 bieten wir die "Große Bhutan Durchquerung" mit einem etwas veränderten Ablauf an, Details & Preise finden Sie hier.

1. Tag: Flug von Deutschland nach Indien

2. Tag: Ankunft in Calcutta
Nach unserer Ankunft am Flughafen in Kolkatta werden wir zum Hotel gebracht. Nach einer Ruhepause brechen wir auf zu einem halbtägigen Besichtigungsprogramm mit dem Besuch des auffälligen, ganz aus weißem Marmor erbauten Victoria Memorial mit seinen geradlinig gestalteten Gärten und Wasserläufen – ein Denkmal an das Empire. Weiter geht es noch zum Blumenmarkt und der Howrah Bridge. -/-/-

3. Tag: Calcutta – Flug nach Bagdogra – Fahrt nach Darjeeling
Ein kurzer Flug von etwas mehr als einer Stunde bringt uns in Richtung Norden nach Bagdogra. Nach kurzer Fahrt durch das Tiefland von Bengalen windet sich die Straße hinauf in die Berge. Auf einer der schönsten Bergstrassen Indiens, immer wieder gesäumt von kleinen Marktständen, vorbei an Weideland und Teeplantagen geht es weiter hinauf bis nach Darjeeling. Der “Ort des Donnerkeils” zieht sich imposant entlang und über einen Bergrücken und liegt inmitten ausgedehnter Teeplantagen mit großartigen Ausblicken auf das gewaltige Kangchenjunga-Massiv, dem mit 8.579 m dritthöchsten Berg der Welt. F/-/- (91 km, ca. 2,5 Std.)

4. Tag: Besichtigungen in & um Darjeeling
Auf einer Höhe von 2.134 m gelegen ist Darjeeling die wichtigste von den Engländern errichtete “Hill-Station”, die hier der großen Hitze des indischen Tieflandes entfliehen wollten. Frühaufstehern bietet sich die Möglichkeit, den Sonnenaufgang vom auf 2.585 m Höhe gelegenen Tiger-Hill aus zu erleben. Im ersten Morgenrot sehen wir von hier aus den über die Singalila-Kette ragenden Mount Everest. Im Norden erhebt sich der Kangchenjunga über Sikkim, im Süden liegen die um diese Uhrzeit meist noch nebelverhangenen Ebenen von Bengalen im Grenzgebiet zu Bangladesh und in nordöstlicher Richtung dehnt sich die Himalaya-Kette bis hin nach Assam und Bhutan aus. Nach einem stärkenden Frühstück haben wir hoffentlich Gelegenheit mit dem „Toy Train“ (vorbehaltlich Verfügbarkeit) entlang des Bergrückens mit phantastischen Ausblicken bis nach Ghoom zu fahren. Hier besuchen wir das Yiga Choling Kloster bevor wir nach Darjeeling zurückkehren.
Hier suchen wir das Himalayan Mountaineering Institute auf, das zu den bedeutendsten Zentren für die Ausbildung von Bergsteigern in ganz Indien zählt. Neben zahlreichen Ausrüstungsgegenständen befindet sich hier auch eine Relief-Landkarte des Himalayas und eine bunte Trachtensammlung einheimischer Volksstämme. Weiter geht es zum 1959 gegründeten Selbsthilfezentrum Tibetischer Flüchtlinge. F/-/-

5. Tag: Darjeeling – Fahrt nach Puntsholing
Eine abwechslungsreiche Fahrt führt uns über teils kurvige Straßen mit wunderbaren Ausblicken in die ostindischen Vorgebirge des Himalayas, entlang von Teeplantagen, beschaulichen Ortschaften und kleinen Wäldern bis zum indischen Grenzort Jaigaon. Gemeinsam mit unserem Reiseleiter erledigen wir die Grenzformalitäten, gehen durch das “Tor von Bhutan” und gelangen in die bhutanesische Stadt Puntsholing F/-/A (185 km, ca. 5-6 Std.)

6. Tag: Puntsholing – Fahrt nach Paro
Es erwartet uns eine erlebnisreiche Fahrt hinauf in die Vorberge des Himalayas. Wenige Kilometer hinter Puntsholing führt die Straße in Richtung Norden kontinuierlich bergan und windet sich in vielen Kurven durch die Berge. Obwohl die Straße inzwischen sehr gut ausgebaut ist, kommt es immer wieder zu Erdrutschen und so nehmen die Straßenbauarbeiten in der Himalaya-Region wahrscheinlich nie ein Ende. Schon nach 41 km gelangen wir kurz vor dem Ort Gedu auf eine Höhe von 2.500 m. Hier führt eine Seitenstraße von ca. 10 km zum mächtigen Wasserkraftwerk von Tala. 1020 Megawatt versorgen ganz West-Bhutan mit Strom und der übrig bleibende Rest wird nach Indien exportiert. Bei Chhukha produziert das gleichnamige Wasserkraftwerk weitere 436 Megawatt Strom.
Unterwegs machen wir kurz Halt und schauen uns die imposanten Ruinen der alten Dzongs von Chapcha und Chhukha an. In stetigem Auf und Nieder schlängelt sich die Straße bis nach Paro, das wir nach 145 km und etwa 4-5 Stunden erreichen. Je nach unserer Ankunftzeit haben wir noch Gelegenheit zu ersten Besichtigungen in Paro. F/M/A (145 km, ca. 4-5 Std)

7. Tag: Paro – Tigernest & Besichtigungen
Einen ganzen Tag haben wir Zeit für Besichtigungen in und um Paro. Nach dem Frühstück bringt uns eine kurze Fahrt nach Ramthangka. Von hier starten wir zu dem knapp 3-4-stündigen Aufstieg zur Taktshang Goemba – dem berühmten Tigernest – Bhutans bekanntestem Kloster. 900m über dem Paro-Tal klebt das Tigernest an den Felsen. Fernab von Motorengeräuschen und dem Gewimmel der Stadt können wir hier den Gesängen der Mönche und dem die Felsen umwehenden Wind lauschen und bei einem entspannten Picknick die Ruhe genießen. Auf dem Rückweg nach Paro besuchen wir den Kyichu Lhakhang, den ältesten Tempel von Bhutan. In Paro wartet der imposante Paro Dzong auf uns. Der eigentliche Name lautet Rinpung-Dzong und bedeutet so viel wie „Festung des Juwelenhaufens“. Das massive Kloster thront hoch an einem Berghang über dem Paro Chhu-Fluss und ist weithin sichtbar. Es gehört mit seiner traditionell bhutanesischen Architektur zu den schönsten Klosteranlagen des Landes. Ein alter Wachturm oberhalb des Paro-Dzong – ehemals zum Schutz des Klosters gedacht – beherbergt heute auf seinen insgesamt sieben Stockwerken das Nationalmuseum, wo wir uns einen guten Einblick in die Kultur, Religion und Geschichte Bhutans verschaffen können. Ein kurzer Spaziergang führt uns wieder hinunter auf den Talboden und zur alten überdachten Holzbrücke über den Paro Chhu-Fluss. Von hier unten bietet der Fluss mit der Brücke, dem Paro Dzong und dem Wachturm ein wunderbares Fotomotiv, das wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. In Paro haben wir noch etwas Zeit zur freien Verfügung, um uns gemütlich durch die Stadt treiben zu lassen. F/M/A

8. Tag: Paro – Fahrt nach Thimphu & Besichtigungen
Eine kurze Fahrt entlang der beiden Flüsse Paro Chhu und Wang Chhu bringt uns nach Thimphu in die Hauptstadt Bhutans – übrigens die einzige Hauptstadt weltweit, in der es noch keine Ampeln gibt und in welcher der Verkehr manuell von Polizisten gesteuert wird. Alle Gebäude sind hier im bhutanesischen Baustil errichtet und fügen sich malerisch in die großartige Landschaft ein. Thimphu hat eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten zu bieten und so wollen wir heute den 1974 in tibetischem Stil erbauten Memorial Chorten und den oberhalb von Thimphu auf einem Bergrücken liegenden Changangkha Lhakhang Tempel mit seinen überdimensional großen Gebetsmühlen und dem wunderbaren Blick hinab auf Thimphu besichtigen. Am Nachmittag besuchen wir das Folk Heritage Museum und die Nationalbibliothek. Ein kleiner Ausflug führt uns im Anschluss zur großen Buddha Statue mit schönem Ausblick auf die Stadt. Am Abend besuchen wir den Tashi Dzong und lassen uns gemütlich durch die Gassen der Stadt treiben. F/M/A (65 km, ca. 1,5 Std.)

9. Tag: Thimphu – Fahrt nach Punakha & Besichtigungen
Nach gut zwei Stunden kurviger Fahrt gelangen wir hinauf auf den Dochu La-Pass auf 3.200 m Höhe. Hier bietet das Denkmal zu Ehren des Königs mit seinen 108 Chorten ein wunderbares Fotomotiv. Außerdem bietet sich bei klarem Wetter ein herrlicher Ausblick auf den 7.541m hohen Kula Kangri und die schneebedeckte Gebirgskette des Hochhimalaya. Durch Rhododendron- und Magnolienwälder fahren wir anschließend hinunter in das Tal von Punakha. Nach dem Check-in in unserem Hotel, beginnen wir mit unseren Besichtigungen im Punakha Dzong. Über eine kleine Hängebrücke erreichen wir die trutzige Klosterburg, die zu den schönsten des ganzen Landes gehört. Der Dzong wurde strategisch zwischen den beiden Flüssen Pho Chhu und Mo Chhu im Jahre 1637 erbaut und dient heute noch als Winterresidenz des Abtes von Bhutan. Eine kleine Wanderung (ca. 30-40min) führt uns hinauf zum Khamsum Yule Namgyel Chorten, wo wir mit einem wunderschönen Blick über die Felder und Plantagen der Gegend belohnt werden. F/M/A (80 km, ca. 3 Std.)

10. Tag: Punakha – Fahrt über Wangdi nach Trongsa
Am Morgen unternehmen wir vom Dorf Lobesa aus einen Spaziergang entlang von Reisfeldern zum Chimi Lhakhang und können den Reisbauern bei der Arbeit zuschauen. Weiter geht es in einer kurzen Fahrt nach Wangdi – schon von weitem erkennen wir den gewaltigen Dzong von Wangdi Phodrang, der als Schutzburg des Tals hoch oben auf einem Felsen über dem Wangdi-Fluss thront. Wir folgen der Strasse in immer schmaler werdenden Serpentinen Richtung Nordosten und hinauf in die „Black Mountains“ bis wir kurz vor Nobding auf eine Hochebene gelangen. Wir überqueren den 3.420 m hohen Pelela Pass. Auf unserem weiteren Weg besuchen wir den bekannten, im nepalesischen Stil erbauten Chendebji Chorten bevor wir nach einer Abfahrt auf 2.350 m Trongsa erreichen. Der mehrere Stockwerke hohe Trongsa Dzong ist schon von weitem sichtbar. Hier machen wir einen ausgiebigen Halt, um einen der größten und imposantesten Dzongs von Bhutan und den hoch über dem Ort thronenden Ta Dzong zu besichtigen. F/M/A (140 km, ca. 6-7 Std)

11. Tag: Besichtigungen im Bumthang-Tal
Kaum dass wir Trongsa verlassen haben geht es erneut hinauf in die Berge bis wir den auf 3.400 m Höhe gelegenen Yutongla Pass erklimmen und der Strasse folgend durch tropische Waldgebiete ins Bumthang-Tal gelangen. Wir erkunden ausführlich das Tal und einige der vielen heiligen Pilgerstätten, darunter den Jampey Lakhang und Kurjey Lhakang. Eine kleine Wanderung (ca. 5 km) führt uns zur Tamshing Goenpa. Außerdem besuchen wir den Konchogsum Lakhang. F/M/A (70 km, ca. 2-3 Std)

12. Tag: Bumthang-Tal – Fahrt zum Flammenden See - Tang
Auf unserem Programm stehen weitere interessante Besichtigungen im Bumthang-Tal. Wir besuchen die sogenannte „Schweizer Farm“. Unter diesem Begriff ist das Entwicklungsprojekt des Schweizers Fritz Maurer bekannt geworden, der vor vielen Jahren als einer der ersten Schweizer in Bhuten lebte und arbeitete. Inzwischen wird das Projekt von seinem Sohn geleitet. Hier wurden im Laufe der Jahre einige interessante -für Bhutan neue- Wirtschaftszweige entwickelt und dadurch auch für die Einheimischen neue Erwerbszweige und Einkommensmöglichkeiten geschaffen. So wird hier z.B. in einer kleinen Brauerei das Red Panda-Bier gebraut, nach Schweizer Vorbild Käse hergestellt oder auch Buchweizen-Pfannkuchen gebacken. Aber auch Schnäpse und Säfte werden hier hausgemacht und alles wird in einem kleinen Shop verkauft, wo wir die Köstlichkeiten auch probieren können.
Nach kurzer Fahrt erreichen wir über eine Brücke über den Bumthang Chu Fluss das südliche Ende des Tang-Tals und den Mebartsho, was wörtlich so viel bedeutet wie „Flammender See“. Dabei handelt es sich nicht um einen See sondern um eine Schlucht, die von einem kleinen Fluß, dem Tang Chhu durchflossen wird und an einigen Stellen durch Felsbarrieren etwas breiter ist. Mebartsho zählt mit zu den bedeutendsten Pilgerstätten Bhutans und viele Besucher setzen kleine Lichter als Opfergaben auf den die Schlucht durchströmenden Fluss.
Wir fahren weiter hinein in das Tang-Tal bis zum Ugyenchoeling-Palast. Das ehemalige Herrschaftshaus aus dem 19. Jhd. ist heute in Teilen ein interessantes Museum, in dem wir Einblick nehmen können in das frühere Leben der bhutanesischen Adelsfamilie. Schließlich kommen wir zu einem lokalen Farmhaus, in dem wir heute übernachten werden. F/M/A (40 km, 1 Std)

Exkurs: Die Legende des "Flammenden Sees"
Die Legende besagt, dass der berühmte Terton (= Schatzfinder) Pema Lingpa im 15. Jhd. eine Vision über einen verborgenen Schatz des Guru Rinpoche (Padmasambhava) hatte, der genau der Stelle des heutigen „Flammenden Sees“ in den Tiefen des Wassers liegen sollte. Die Einheimischen und der Ortsvorsteher schenkten ihm keinen Glauben und lachten Ihn aus. So sprang Pema Lingpa mit einer brennenden Butterlampe in die Fluten, aus denen er nach einigen Stunden wieder auftauchte mit derselben – immer noch brennenden - Butterlampe in der einen und einigen heiligen Schriften von Guru Rinpoche in der anderen Hand. Von diesem Tag an wird diese Stelle besonders verehrt und seitdem „Flammender See“ genannt.

13. Tag: Tang-Tal – Fahrt über Ura nach Yong Khola oder Mongar
Eine abwechslungsreiche Fahrt bringt uns zunächst hinauf zum Ura La-Pass (3.250 m). Bei gutem Wetter haben wir kurz vor dem Pass noch einmal einen herrlichen Ausblick auf die schneebedeckten Eisriesen im hohen Norden von Bhutan. Der Ura La-Pass selbst ist wunderbar geschmückt mit einen Chorten und einem Meer von Gebetsfahnen.
Von hier aus bietet sich ein angenehmer Spaziergang von etwa 30-45 Minuten durch Wälder und über Lichtungen hinunter zum Dorf Ura an. Nach einem Rundgang durch das urige Dorf treffen wir hier wieder auf unser Fahrzeug. Auf dem weiteren Weg überqueren wir einen der höchsten Pässe von Bhutan, den 3.800 m hohen Tumsing La. Bei klarer Sicht bietet sich uns noch einmal ein weiter Blick bis zum Himalaya-Hauptkamm in Ostbhutan. Später fahren wir auf der wohl abenteuerlichsten Strecke in Bhutan. Zwischen Sengar und Namning ist die Straße regelrecht aus dem Fels herausgeschnitten und wird von steil abfallenden Hängen gesäumt. Nach bestandenem Abenteuer übernachten wir entweder in einem netten kleinen Resort in Yong Khola oder in Mongar. F/M/A (160 km, ca. 6-7 Std.)

14. Tag: Yong Khola oder Mongar – Fahrt in’s Lhuentse-Tal
Egal, ob von Yong Khola oder Mongar aus – zunächst führt die Straße hinunter zum Kuru Chhu-Fluss, dem wir talaufwärts in Richtung Norden folgen. Auch wenn die Strecke nach Lhuentse mit 76 km vergleichsweise kurz ist müssen wir für die Fahrt auf einer ziemlich schlechten Straße etwa 2,5 bis 3 Stunden einplanen. Zunächst windet sich die Straße auf einer Höhe von etwa 950 m etliche Kilometer den Berghang entlang, danach geht es in einem ständigen Auf und Nieder bis fast hinunter zum Fluss und dann wieder hoch den Berghang hinauf. Die Landschaft mit ihren Felsformationen ist spektakulär und jede Kurve bietet neue phantastische Ausblicke!
Stellenweise ist das Tal sehr eng und die Berghänge unglaublich steil. Hier gibt es regelmäßig Erdrutsche und so manches Mal ist die Straße längere Zeit blockiert. Nicht zuletzt deshalb gehört das Tal von Lhuentse zu einer der entlegensten Regionen in Bhutan.
Nach weiteren 30 km gelangen wir wiederum hinunter zum Fluß, den wir auf einer Brücke bei Tangmoche überqueren. Von hier aus sind es noch 13 km bis zum Dorf Lhuentse, das bis vor wenigen Jahren noch kaum verdiente, „Dorf“ genannt zu werden. Es bestand lediglich aus dem imposanten Dzong, der hoch oben über dem Tal auf einem Felsvorsprung thront, und einer Schule. Inzwischen sind einige Häuser entstanden, aber der Platz in dem engen Tal mit den steilen Berghängen ist äußerst begrenzt. Wir besuchen den Dzong und danach das Weberdorf Khoma in einem Seitental des Kuru Chhu-Flusses. Die ganze Region ist bekannt für ihre Webarbeiten. Hier werden prächtige Stoffe und Kleider in Brokattechnik hergestellt, die im ganzen Land bekannt und sehr begehrt sind. Gerne schauen wir den Weberinnen einmal bei ihrer Arbeit über die Schulter.
Schließlich fahren wir zurück bis Tangmoche und von dort aus den steilen Berghang hinauf zur fünfzig Meter hohen Statue von Guru Rinpoche. Die abenteuerliche Straße windet sich innerhalb von nur 4 Kilometern von 1.350 m auf 1.700 m hinauf und bietet immer wieder spektakuläre Blicke über das Tal. So hoch über dem Tal erstrahlt der bronzene Guru Rinpoche selbst am späten Nachmittag noch unter den langsam erlöschenden Sonnenstrahlen. Die Statue selbst ist hohl und beherbergt auf drei Stockwerken eine Vielzahl von prunkvoll ausgestatteten Andachts- und Meditationsräumen.
Entweder übernachten wir hier im nahe gelegenen Klostergästehaus oder wir fahren zurück hinunter in’s Lhuentse-Tal und übernachten in einem einfachen Hotel im Dorf Autsho. F/M/A (70 km, 3-4 Std)

15. Tag: Lhuentse – Fahrt nach Mongar
Nach einigen weiteren Erkundungen im Lhuentse-Tal fahren wir auf gleicher Strecke zurück nach Mongar. Hier besuchen wir den Mongar Dzong und schlendern ein wenig durch den Ort. Mongar ist der erste Ort auf unserem Weg, der nicht in einem Tal sondern an einem Berghang erbaut wurde F/M/A (70 km, 3-4 Std)

16. Tag: Mongar – Fahrt nach Trashigang & Besichtigungen
Die gut 90 km nach Trashigang auf 1.150 m Höhe sollten wir bei normalen Witterungsbedingungen in ca. 2 bis 3 Stunden schaffen, so dass noch genügend Zeit bleibt, um einen Abstecher hinauf zum Drametse Kloster zu machen. Dafür biegen wir etwa 30 km vor Trashigang in Richtung Norden ab. Die Straße wurde im letzten Jahr neu asphaltiert und so geht die Fahrt in angenehmen, aber steilen Serpentinen durch schöne Nadelwälder 1.340 Höhenmeter aufwärts. Nach 20 km erreichen wir ein idyllisches Seitental, kleine Dörfer und einzelne Gehöfte liegen verstreut in der lieblichen Landschaft und allein die Ausblicke sind die Fahrt wert!
Das Drametse Kloster ist eines der wenigen Klöster, in denen das Fotografier-Verbot nicht ganz so streng gehandhabt wird und auf Nachfrage - und gegen eine kleine Spende für das Kloster - dürfen wir vielleicht einige Fotos von dem beeindruckenden Gebetsraum machen.
Tashigang ist das Zentrum Ostbhutans und nach Thimpu die zweitgrößte Stadt des Berglandes mit einer sehr angenehmen Atmosphäre, wozu insbesondere das milde Klima und die damit verbundene Vegetation beiträgt. Wir besichtigen den Trashigang Dzong und schlendern gemütlich durch die Altstadt. F/M/A (91 km, ca. 3-4 Std.)

Exkurs: Drametse Nga Chham (Trommeltanz)
Die Trommeltänze Nga Chham, die heute ein fester Bestandteil eines jeden Klosterfestes in Bhutan sind, haben im Drametse Kloster ihren Ursprung. In tiefer Meditation hat ein Enkel des in Bhutan hoch verehrten Pema Lingpa diesen Tanz ersonnen, der dann in Drametse zum ersten Mal aufgeführt wurde. Seit 2005 gehört dieser Tanz zum „UNESCO Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit“.

17. Tag: Tagesausflug nach Trashi Yangtse – Besichtigungen
Durch malerische Täler und entlang von kleinen Flüssen schlängelt sich die Straße etwa 54 km bis nach Trashiyangtse (1.700m), das wir nach ca. 2 Stunden Fahrzeit erreichen. Unterwegs besuchen wir den Tempel von Gom Kora, der auf einem schmalen Plateau über dem Gamri Fluss liegt und für die Bhutaner eine der heiligsten Pilgerstätten des Landes ist.
Der Legende nach kämpfte Guru Rinpoche hier siegreich gegen einen Dämon. An der Grenze zum indischen Bundesstaat Arunachal gelegen führt durch Trashiyangtse eine alte Handelsroute – die Verbindung zwischen Ost- und Westbhutan. Wir besuchen das bhutanische Kunstinstitut, ein traditionelles Woll-Handarbeitszentrum und den örtlichen Dzong bevor wir nach Trashigang zurückfahren. F/M/A

18. Tag: Trashigang – Fahrt nach Samdrup Jonkhar
Die letzten 180 km in Bhutan liegen vor uns. Von Tashigang geht es noch einmal hoch hinauf – wir überfahren den 2.300 m hohen Yomphula-Pass und passieren die höchste Stelle unserer heutigen Tagesetappe bei 2.450 m. Die kleine Grenzstadt Samdrup Jonkhar mit ihrem neuen Dzong liegt an der Grenze vom Bergland zu den Ebenen, die sich bis ins indische Assam erstrecken. F/M/A (180 km, ca. 7 Std.)

19. Tag: Samdrup Jonkhar – Fahrt nach Guwahati - Flug nach Calcutta
Am Morgen verlassen wir Bhutan und reisen wieder nach Indien ein. Weiter geht es nach Guwahati, von wo wir direkt nach Calcutta fliegen. Wir werden zum Hotel gebracht und haben den Rest des Tages zur freien Verfügung. F/-/- (110 km, 3-4 Std)

20. Tag: Rückflug nach Deutschland
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland, Ankunft am selben Tag. -/-/-

Enthaltene Leistungen
Linienflug (Economy)
Steuern und Gebühren
alle Fahrten im privaten klimatisierten Fahrzeug in Calcutta
alle Fahrten im privaten, nicht klimatisierten Fahrzeug im weiteren Verlauf
Bahnfahrten & genannte Inlandsflüge
17 ÜN in landestypischen Mittelklassehotels im DZ
1 ÜN im Gästehaus
Besichtigungen inkl. Eintrittsgelder
örtl. deutschsprachige Reiseleitung in Bhutan
Mahlzeiten: 16x F, 13x M, 15x A
AuD-Infomaterial
Reiseführer
Nicht enthaltene Leistungen
Einzelzimmerzuschlag: 395,- €
Visa-Gebühr Indien, z. Zt. 98,- € zzgl. Servicegebühren in Höhe von 6,- € bzw. 13,50 € (je nach Bundesland)
Visa-Gebühr Bhutan, z. Zt. 40,- € (Visum wird durch unseren Partner für Sie beantragt)
Rail & Fly Ticket 85,- €
nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Trinkgelder; persönliche Ausgaben
TERMIN
PREIS
PLÄTZE
27.02.2020 - 17.03.2020
Plätze
ab 4745€

Klosterfest in Punakha


02.04.2020 - 21.04.2020
Plätze
ab 4745€

Klosterfest in Paro


20.09.2020 - 09.10.2020
Plätze
ab 4745€

Klosterfest in Thimpu


22.10.2020 - 10.11.2020
Plätze
ab 4745€

Klosterfest in Jampey (Bumthang)


10.11.2020 - 29.11.2020
Plätze
ab 4745€

Klosterfeste in Mongar & Tashigang


= Reise buchbar
= Nur noch wenige freie Plätze
= Nicht mehr buchbar
Diese Reise ist auch als Privatreise ab 2 Personen zu Ihrem Wunschtermin buchbar. Selbstverständlich können wir bei Privatreisen auch den Reiseverlauf und die Reisedauer noch Ihren Wünschen anpassen. Gerne machen wir Ihnen ein entsprechendes Angebot. Senden Sie uns einfach Ihre Anfrage oder rufen Sie uns an.
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Bhutan Durchquerung
Von: Cordula S. und Manfred T. - 05.12.2013
Hallo Frau Lenz, wir sind wirklich froh, dass wir uns nach einigen Überlegungen dann doch für die Bhutan Durchquerung und nicht für die Donnerdrachen Reise entschieden haben. So haben wir Bhutan wirklich einmal komplett kennen gelernt und wir fanden den Osten eigentlich fast noch interessanter, weil er einfach noch einsamer ist. Wobei Paro und Thimphu natürlich auch total sehenswert waren. Auch die Wanderung zum Tigernest Kloster war sehr schön. Dort kann man sich übrigens auch ein Pferd mieten, falls man nicht die ganze Strecke laufen möchte. Die Hotels waren alle in Ordnung, eigentlich besser als wir gedacht haben. Der Kulturabend war eine gute Idee, das Klosterfest in Mongar natürlich ein Highlight und ganz besonders hervorheben möchten wir unseren Reiseleiter Tenzin, der unserer gesamten Reisegruppe wirklich jeden Wunsch von den Augen abgelesen hat. Außerdem spricht er sehr gutes Deutsch und hat umfassende Kenntnisse zu Religion, Politik, Kultur, Geschichte aber auch Flora und Fauna, so dass wir oft sehr überrascht waren, welche Fragen er tatsächlich beantworten konnte. Großes Lob! Vielen Dank für diesen schönen Urlaub und herzliche Grüsse Cordula S und Manfred T., Dezember 2013

Feedback Bhutan Reise
Von: Martina G. - 10.12.2013
Guten Tag Frau Neukäter, schöne Reisen gehen leider immer viel zu schnell vorbei. Ich erspare mir das Ausfüllen Ihres Feedbackbogens und möchte Ihnen nur kurz schreiben, dass ich sehr zufrieden bin mit der Reise. Alles war gut organisiert, die Unterkünfte haben mir gefallen, der Reiseleiter war sehr gut und ich kann nur sagen bis zum nächsten Mal. Herzliche Grüße Martina G., Dezember 2013

Karte

Auf und Davon Reisen
Telefon: +49 (0) 2261-501990
E-Mail: reisen@auf-und-davon-reisen.de
BHU 001C

3.050 m
Anforderungen: Normale Kondition, Bereitschaft zum Komfortverzicht für teils einfache Unterkünfte. Flexibilität für kurzfristige Änderungen im Reiseverlauf bei terminlicher Verschiebung der Klosterfeste.
Nicht geeignet für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
27.02.20 – 17.03.20

Klosterfest in Punakha

02.04.20 – 21.04.20

Klosterfest in Paro

20.09.20 – 09.10.20

Klosterfest in Thimpu

22.10.20 – 10.11.20

Klosterfest in Jampey (Bumthang)

10.11.20 – 29.11.20

Klosterfeste in Mongar & Tashigang

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