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Myanmar Der ferne Westen 16 Tage ab 3455 €
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Der ferne Westen

Myanmar

© Auf und Davon Reisen GmbH
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Highlights:
Myanmar abseits der üblichen Pfade zu Fuß und per Boot erkunden
Bergvölker in abgelegenen Regionen
Sittwe & Mrau U
altes Königreich Rakhine
Kulturhighlights in Yangon & Bagan
Beschreibung:
Im fernen Westen zeigt uns der Vielvölkerstaat Myanmar seine bisher nur wenig bekannten Facetten. Das Königreich von Rakhine war bis vor kurzem für Touristen nur eingeschränkt zugänglich, eine Überlandreise durch die faszinierende Bergwelt von Arakan und Chin gar nicht möglich. Im alten Königreich Rakhine erkunden wir die antiken Tempel von Mrauk U und überqueren auf erst kürzlich für Touristen geöffneten Pfaden die Chin Berge. Dabei kommen wir intensiv in Kontakt mit dem außergewöhnlich gastfreundlichen Chin-Volk und verbringen zwei Nächte in abgelegenen Dörfern. Einer der weiteren Höhepunkte - auch im geografischen Sinn - ist der Besuch des über 3.000 m hohen Mt. Victoria im gleichnamigen Nationalpark. Den Abschluß dieser abwechslungsreichen Reise bilden die beeindruckenden Tempel von Bagan und die Shwedagon Pagode in Yangon.
Mindestteilnehmerzahl:
6 Pers. (max. 12 Pers.)

Späteste Rücktrittsfrist bei Nichterreichen der Mindestteilnehmeranzahl:

30 Tage vor Reisebeginn
Reisecode:
BUR 007
Enthaltene Leistungen:
Linienflug (Economy)
Steuern und Gebühren
alle Fahrten im privaten, klimatisierten Fahrzeug
Inlandsflüge
Bootsfahrten
8 ÜN in landestypischen Mittelklassehotels im DZ
2 ÜN im Homestay
4 ÜN in einfachen Gästehäusern
Mahlzeiten: 14x F, 3x M, 4x A
Besichtigungen inkl. Eintrittsgelder
pro Person 1 Fahrrad für Radtouren
örtl. englischsprachige Reiseleitung
AuD-Infomaterial
Reiseführer
Nicht enthaltene Leistungen:
Einzelzimmerzuschlag: 345,- €
Visa-Gebühr Myanmar, z. Zt.: 40,- €
nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
Trinkgelder und persönliche Ausgaben
Rail & Fly Ticket
Programmhinweise:
Anforderungen: Aktive Kultur- & Erlebnisrundreise mit einfachen Wanderungen in gemäßigten und klimatisch angenehmen Höhen. Für die Wanderungen ist keine besondere Kondition erforderlich. Ausdauer für teils längere Fahrtstrecken erforderlich. Während der Überlandfahrten und Wanderungen ist etwas Abenteuergeist und Komfortverzicht gefragt, da wir in Homestays und einfachen Gästehäusern übernachten.
1. - 17. Tag

​Geplanter Reiseverlauf:

1. Tag: Flug von Deutschland nach Yangon

2. Tag: Ankunft in Yangon
Nach der Ankunft in Yangon werden wir zu unserem Hotel gebracht und können den Rest des Tages im Hotel entspannen oder die Stadt noch ein wenig auf eigene Faust von unserem zentral gelegenen Hotel aus erkunden. So ist z.B. die Sule Pagode und der weitläufige Straßenbazar nur einen Spaziergang weit entfernt! -/-/-

3. Tag: Yangon - Sittwe
Per morgentlichem ca. 1,5 stündigem Flug geht es nach Sittwe, dem Hauptort des nordöstlichen Arakan Staates. Mit ein bisschen Glück klappt es vielleicht mit einem Fensterplatz auf der rechten Seite im Flugzeug, denn der Ausblick auf die Küstenlinie in Richtung Norden mit ihren vielen vorbelagerten Inseln, weitläufigen Lagunen und Buchten gibt uns schon einen ersten kleinen Eindruck von der inte-ressanten „Wasserwelt“, in der wir in den nächsten Tagen unterwegs sein werden. Sittwe erwartet uns mit ländlichem Kleinstadt-Charme und liegt an der weitläufigen Mündung des Kaladan-Flusses, der weit bis ins Landesinnere schiffbar ist. Seeseitig findet die Stadt Schutz durch eine der vielen vorgela-gerten Inselgruppen. Die geographische Nähe zu Bangladesh spüren wir hier sehr deutlich, denn die Bevölkerung besteht zu einem recht hohen Anteil aus Moslems. Es geht hier noch sehr beschaulich zu; Verkehrsstaus sind bisher noch nahezu unbekannt. Fahrräder und Fahrrad-Rikschas beherrschen das Straßenbild. Zunächst beziehen wir unser einfaches Hotel bevor wir zu einer kleinen Besichtigungstour aufbrechen. Wir besuchen die Payagyi-Pagode mit dem großen 8,5 Tonnen schweren sitzenden Buddha, das kleine Museum im ehemaligen Mahakuthalakyaungtanungy Kloster und die örtliche Moschee. Den Tag lassen wir bei einem wunderbaren Sonnenuntergang über dem Golf von Bengalen ausklingen. F/-/-

4. Tag: Sittwe – Mrauk U
Am frühen Morgen ist die beste Zeit den lebhaften Fischereihafen und den Fischmarkt zu erkunden. Unzählige Fischerboote landen am Bootspier und liefern ihren nächtlichen Fang direkt zum nahegelegenen Markt – ein unglaublich lebhaftes und buntes Treiben. Von hier aus geht es direkt weiter zu einem anderen Teil des Hafens, wo unser einfaches Charterboot liegt, mit dem wir unserem nächsten Ziel entgegen tukkern. Zunächst fahren wir auf dem hier noch sehr breiten Kaladan-Fluß aufwärts. Erst nach einiger Zeit verengt sich der Fluß und das Ufer wird gesäumt von zahlreichen idyllischen Fischerdörfern und Gehöften, endlosen Reisfeldern und strahlend weißen Pagoden. Wir passieren so manches Fischer-, Segel- und Einbaumboot und im fernen Nordwesten markiert die Silhouette der Yoma-Gebirgskette die burmesische Grenze.
Unterwegs besuchen wir eines der interessanten Dörfer am Ufer. Besuche von westlichen Touristen sind hier noch sehr selten und so werden wir genauso bestaunt wie auch wir die freundlichen Einheimischen und ihre Umgebung bestaunen. Nahezu jedes Dorf hat wegen der Abgeschiedenheit eine eigene kleine Schule. Meistens besteht diese nur aus einem einzigen großen Raum. Die Schüler sitzen klassenweise in Gruppen beieinander und werden alle gemeinsam von demselben Lehrer unterrichtet. Schreibpapier und Stifte sind hier überall Mangelware und so könnte dies ein willkommenes kleines Gastgeschenk sein. Nach etwa 5-6 Stunden Fahrt flußaufwärts gelangen wir nach Mrauk U, wo wir schon am Bootspier erwartet und zu unserem Hotel gebracht werden. F/-/-

5. Tag: Mrauk U
Mrauk U war vom 4.-18. Jhd. eine der strahlendsten buddhistischen Königsstädte Asiens. Heute ist sie eine verschlafene Kleinstadt umgeben von unzähligen Tempeln, Pagoden und Stupas als Zeugen ei-ner machtvollen Vergangenheit und eingebettet in einer idyllischen Landschaft von Reisfeldern und Urwald. Sie ist einzigartig, denn im Gegensatz zu Bagan begegnen wir auf unseren Streifzügen fast ausschließlich Einheimischen und kaum einem Touristen.
Der Koe Thaung Tempel war seinerzeit eine der größten Pagoden von Mrauk U. Zwar ist der obere Teil der Pagode inzwischen zerfallen, trotzdem gehört er immer noch zu den beeindruckendsten Tempeln des alten Königreichs Rakhine. Umgeben von tausenden kleiner Pagoden beherbergt er in den mystischen Gängen unzählige Buddha-Steinreliefs. Die am besten erhaltenene Shittaung Pagode wurde im 16. Jhd. aus großen Sandsteinquadern und ganz ohne Mörtel errichtet. Sie ist noch heute ein bedeutender Pilgerort für die Einheimischen und wird auch „Die Pagode der 80.000 Buddhas“ genannt. Ungezählte Buddha-Bildnisse, Skulpturen sowie Wandreliefs und Wandmalereien mit Bildern aus dem höfischen Alltag, Tanz- und Kampfszenen schmücken das Innere. In unmittelbarer Nähe finden wir die Anndaw Thein Pagode, die einmal eine Zahnreliquie Buddhas beherbergt haben soll.
Von einer nahegelegenen Anhöhe haben wir einen wunderbaren Ausblick über die mit Tempeln und Pagoden übersäte Ebene rund um Mrauk U und genießen –hoffentlich- einen weiteren wunderbaren Sonnenuntergang. F/-/-

6. Tag: Mrauk U – Bootstour auf dem Laymo River
Eine kurze Fahrt durch die idyllische Landschaft aus Reisefeldern und kleinen Dörfern bringt uns zum Bootspier am Laymo Fluß. Mit einem überdachten Langbaumboot geht es auf einer interssanten ca. 2-stündigen Bootsfahrt weiter flussaufwärts. Hier spielt sich ein Großteil des Lebens am und auf dem Fluß ab. Eine der Haupteinnahmequellen neben der Landwirtschaft im fruchtbaren Uferbereich ist das Tauchen nach Flusssteinen. Das begehrte Baumaterial wird direkt in die Boote gefüllt, die teilweise so schwer beladen sind, daß sie drohen unterzugehen, und in die nächsten größeren Orte gebracht, um mit dem Verkauf ein bescheidenes Einkommen zu erzielen.
Wir gelangen in die Grenzregion zum Chin-Staat und in einige der abgelegendsten Dörfer des Chin-Volkes, deren einzige Verkehrsverbindung der Fluß ist. Die Chin gehören zur tibeto-birmanischen Volksgruppe in Myanmar und unterteilen sich in sehr unterschiedliche Ethnien, die über 40 verschiedene Sprachen sprechen. Die Chin sind bis heute hervorragende Jäger. Auf teilweise kunstvoll angelegten Reisterassen werden Reis und andere Getreidesorten angebaut. Mit ein bisschen Glück treffen wir in den Dörfern noch auf einige der wenigen älteren Frauen, deren Gesichter nach einem alten Brauch über und über mit Tätowierungen bedeckt sind. Seit ca. 50 Jahren ist dieser Brauch verboten. Vor dem Verbot wurden die jungen Mädchen der Überlieferung nach im Gesicht tätowiert, um sie zu schützen bzw. zu “verunstalten”, denn der damalige Herscher ließ die schönsten jungen Frauen regelmäßig zu sich an den Hof bringen. Auf gleicher Strecke geht es zurück nach Mrauk U. Noch einmal besuchen wir die uns schon bekannte Anhöhe und genießen den wunderbaren Ausblick über das Tempelmeer und einen schönen Sonnenuntergang. F/-/-

7. Tag: Mrauk U – Achin Chin Village
Heute heißt es früh aufstehen! Zu Beginn fahren wir in südlicher Richtung entlang der Küste. Auf zunächst noch recht guter Straße passieren wir kleine Fischerdörfer und eine endlos scheinende faszinierende Wasserwelt aus Flüssen, Seen und Lagunen. Nach einiger Zeit verlassen wir die Küstenregion und wenden uns in Richtung Osten in die Chin-Berge. Durch die bis zu 1.700 m hoch aufragenden Berge erreichen wir schließlich die Nähe unseres heutigen Etappenzieles. Das kleine Acho-Chin Dorf liegt etwas höher in den Bergen, das wir mit unserem Bus leider nicht erreichen können. So haben wir Gelegenheit unsere “steifen Knochen” nach der langen Überlandfahrt wieder ein bißchen in Schwung zu bringen und steigen ca. 30 Minuten hinauf zum Dorf. Das Gepäck wird in einheimischen Fahrzeugen hinauf transportiert.
Bisher kamen nur ganz wenige Besucher hierher und Übernachtungsgäste noch weniger. So ist unsere Ankunft im Dorf eine kleine Attraktion. Nach einem Streifzug durch das Dorf begeben wir uns zu unseren Gastfamilien, die uns gerne einen Schlafplatz im Gemeinschaftsraum ihres Hauses anbieten. Das Abendessen nehmen wir gemeinsam mit unseren Gastgebern ein und unser Guide, der den Chin-Dialekt spricht, wird gerne übersetzen. Unsere Gastgeber sind mindestens so neugierig mehr über uns zu erfahren wie wir mehr über sie und ihr Dorfleben erfahren möchten. F/-/A

8. Tag: Achin Chin Village - Kampalat
Vor unserer Weiterfahrt haben wir noch einmal Gelegenheit, das Dorf und die Umgebung zu erkunden. Vielleicht sind einige der Frauen ja auch bereit, Ihre traditionelle Festtracht anzulegen. Dann geht es weiter in Richtung Mt. Victoria. Nach einer langen und mit Sicherheit auch staubigen Fahrt erreichen wir schließlich Kampalat. Das Bergdorf liegt auf ca. 1.500 m am Fuß des 3.080 m hoch aufragenden Mt. Victoria am Rande des gleichnamigen Nationalparks. Den Hauptort des entlegenen Chin-Staates erkunden wir auf einem ersten Rundgang. Übernachtung in einem einfachen Gästehaus. F/-/-

9. Tag: Kampalat
Unsere Erkundungstour führt uns in die Umgebung von Kampalat zu verschiedenen Dörfern. Inzwischen sind wir auf 4x4 Jeeps umgestiegen, denn die meisten dieser Dörfer sind nicht an das Straßennetz angeschlossen und so erreichen wir diese nur auf einfachen Pisten und dann auf kleinen Spaziergängen von jeweils max. einer halben Stunde auf gut begehbaren Pfaden. Einige der hiesigen Chin-Volksgruppen wie die Ngara, Yin Du, Dai, Okpu Magan und Munn haben die Tradition der Gesichtstätowierung bei Frauen noch sehr viel länger gepflegt, so dass wir hier auch auf jüngere Damen mit Tätowierungen treffen. Wir finden fünf verschiedene Tätowier-Stile: Punkte, Spinnennetze, Linien, Locken und komplett schwarze Flächen. Die Chin sind unglaublich gastfreundlich und so haben wir mit Sicherheit Gelegenheit, einmal ein Haus und die Familie etwas näher kennenzulernen. Übernachtung in unserem einfachen Gästehaus. F/-/-

10. Tag: Kampalat – Mt. Victoria – Aye-Camp
Durch den Mt. Victoria Nationalpark, der auch unter dem Namen Natma-Taung bekannt ist, fahren wir zunächst durch dichte Nadelwälder, die schließlich in Rhododendronwälder übergehen. Der Nationalpark erstreckt sich mit seinen 750 qkm von Kampalat bis nach Mindat und Matupi und bietet Schutz für immergrüne bewaldete Hügel- und Savannenlandschaften und feuchte Laub- und Pinienwälder. 160 Vogelarten, u.a. der endemische Weißstirn-Kleiber und prächtige Orchideen finden hier ein Rückzugsgebiet. Auf der neu angelegten Jeep-Piste gelangen wir vom sog. 10-Meilen-Camp mit unseren Jeeps ganz bequem – wenn auch auf ziemlich holpriger Piste - bis hinauf zum Gipfelkreuz des Mt. Victoria. Ein unglaublich schöner Panoramablick auf die umliegende Bergwelt erwartet uns. Nach einem ausgiebigen Aufenthalt auf dem weitläufigen Gipfel geht es auf gleicher Strecke zurück zum 10-Meilen-Camp. Auf dem weiteren Weg erkunden wir bei einem einfachen Spaziergang von ca. 1,5 -2 Stunden noch einige kleine Dörfer abseits der Straße. Unterwegs suchen wir uns ein schönes Plätzchen und nehmen unser “packed lunch” ein.
Auch auf diesem Spaziergang werden wir wieder durch die Offenheit und die Gastfreundschaft der Einheimischen Chin-Bevölkerung überrascht. Es ist ganz selbstverständlich und gilt als völlig normal, wenn man auch als Fremder einfach “den Kopf zur Tür hinein” steckt und genauso selbstverständlich wird man eingeladen einzutreten und Platz zu nehmen. Schnell werden Kekse oder andere heimische Snacks hervorgeholt und vielleicht sogar ein kleines Pfeifchen angeboten. Ein unglaubliches Erlebnis in dieser abgelegenen Region. Schließlich treffen wir wieder auf unsere Fahrzeuge und fahren zum Aye Camp, unserer heutigen sehr einfachen Unterkunft (Gemeinschaftstoiletten, Gemeinschafts-duschen) F/M/A

11. Tag: Aye Camp – Pu Kun
Eine kurze Fahrt bringt uns zum Ausgangspunkt unserer leichten Tageswanderung. Durch die ländliche Idylle geht es auf bequemem Weg sanft abwärts hinunter zum Fluss (ca. 1 Std). Obwohl die meisten Chin Christen sind, finden wir überall noch Relikte des alten, animistischen Glaubens. Häuser und Gärten sind geschmückt mit Tierfellen, Steinkreuzen, Opferpfählen und heiligen Zeichen. Über eine Hängebrücke überqueren wir den Fluß und steigen auf der anderen Hangseite des Tales wieder gemütlich bergauf (ca. 1 – 1,5 Std.). Wir kommen auf unserer kleinen Wanderung durch einige sehr interessante Dörfer. Gerne versammeln sich die Chin nach getaner Arbeit oder zur Pause auf der Terrasse ihrer Häuser, um den neuesten Klatsch und Tratsch auszutauschen, gemeinsam ein Pfeifchen zu rauchen oder auch um sich gemeinsam ein Chin-Schnäpschen zu genehmigen. Da kann es auch mal sein, dass wir gleich mit eingeladen werden und die Stimmung recht ausgelassen wird. Vielleicht schmeißt sich ja sogar einer der Einheimischen für uns so richtig in Schale und präsentiert uns sein traditionelles Festgewand.
Unterwegs machen wir wieder Halt an einem schönen Ort unserer Wahl und lassen uns unser Lunchpaket schmecken, bevor wir ohne weiteres großes Auf und Ab nach ca. 1,5 – 2 Stunden den Übernachtungsort Pu Kun erreichen. Übernachtung in einem einfachen Homestay im Gemeinschaftsraum des Hauses. F/M/A

12. Tag: Pu Kun - Mindat
Nach einem kurzen Spaziergang erreichen wir die neue Piste, die vom Flusstal hinauf zum Dorf gebaut wurde. Hier erwartet uns unser Jeep und wir fahren in den nahegelegenen zweiten Hauptort des Chin-Staates, Mindat. Der Ort liegt auf ca. 1.600 m landschaftlich reizvoll auf einem Bergkamm. Wir erkunden den Ort selbst und die umliegenden Dörfer und treffen auch hier mit Sicherheit wieder auf einige Frauen mit Gesichtstätowierungen. Zu einer gewissen Berühmtheit im Ort haben es inzwischen zwei ältere Damen gebracht, die heute noch regelmäßig nach gutem alten Brauch ihre traditionelle Kleidung und den traditionellen Schmuck tragen. Eine der beiden Damen gehört zu den wenigen, die heute noch die Kunst des Nasenflötenspielens beherrschen. Gegen ein kleines Entgeld sind die beiden Damen gerne zu einem kleinen “Photo-Shooting” bereit (darüber mag man zwiespältiger Meinung sein, aber für die beiden ist dies eine Möglichkeit, ein klein wenig zum Unterhalt der Familie beizutragen). Übernachtung in einem einfachen Gästehaus. F/-/-

13. Tag: Mindat - Bagan
Am frühen Morgen besuchen wir den sehr lebhaften örtlichen Markt in Mindat bevor wir auf inzwischen durchgehend asphaltierter Straße die Chin-Berge hinter uns lassen und in die Ebene von Pakokku gelangen. Auf der neu erbauten längsten Brücke von Myanmar überqueren wir den Ayeyarwady und gelangen nach Bagan (ca. 4-5 Std). Restlicher Tag in Bagan zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel F/-/-

14. Tag: Bagan – abseits der Tempel
Der Titel des Tages mutet vielleicht erst einmal seltsam an, aber auch die Umgebung von Bagan hat viel zu bieten. Wir begeben uns über eine Sandpiste in ein kleines Bauerndorf, das normalerweise auf keiner touristischen Landkarte zu finden ist. Hier wird immer noch ein sehr interessanter und uralter Brauch aufrecht erhalten, der einmalig in Myanmar ist. Lassen wir uns überraschen!
Wer die Zeit lieber mit Besichtigungen in Bagan verbringen möchte, kann selbstverständlich auch zurückbleiben und dies in Eigenregie tun oder wir organisieren vor Ort noch einen Führer (optional; auf Anfrage). Übernachtung im Hotel. F/-/-

15. Tag: Bagan - Yangon
Unglaublich schnell ist die erlebnisreiche Zeit verflogen und per Flug geht es zurück nach Yangon. Auch für Myanmar-Wiederholer ist der (nochmalige) Besuch der Shwedagon Pagode immer noch ein Muß. Wenn der Sonnenuntergang die Pagode in glutrotes Licht taucht ist das immer wieder ein unvergleichlicher Anblick und ein würdiger Abschluß einer wunderbaren Reise! F/-/-

16. Tag: Yangon – Deutschland
Heute heißt es leider Abschied nehmen. Je nach gebuchtem Flug fliegen wir im Laufe des Tages zurück nach Deutschland. Ankunft in Deutschland am Abend des 16. Tages oder am Morgen des 17. Tages. F/-/-

Enthaltene Leistungen
Linienflug (Economy)
Steuern und Gebühren
alle Fahrten im privaten, klimatisierten Fahrzeug
Inlandsflüge
Bootsfahrten
8 ÜN in landestypischen Mittelklassehotels im DZ
2 ÜN im Homestay
4 ÜN in einfachen Gästehäusern
Mahlzeiten: 14x F, 3x M, 4x A
Besichtigungen inkl. Eintrittsgelder
pro Person 1 Fahrrad für Radtouren
örtl. englischsprachige Reiseleitung
AuD-Infomaterial
Reiseführer
Nicht enthaltene Leistungen
Einzelzimmerzuschlag: 345,- €
Visa-Gebühr Myanmar, z. Zt.: 40,- €
nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
Trinkgelder und persönliche Ausgaben
Rail & Fly Ticket
TERMIN
PREIS
PLÄTZE
03.11.2018 - 18.11.2018
Plätze
ab 3495€

09.02.2019 - 24.02.2019
Plätze
ab 3495€

= Reise buchbar
= Nur noch wenige freie Plätze
= Nicht mehr buchbar
Diese Reise ist auch als Privatreise ab 2 Personen zu Ihrem Wunschtermin buchbar. Selbstverständlich können wir bei Privatreisen auch den Reiseverlauf und die Reisedauer noch Ihren Wünschen anpassen. Gerne machen wir Ihnen ein entsprechendes Angebot. Senden Sie uns einfach Ihre Anfrage oder rufen Sie uns an.
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Auf und Davon Reisen
Telefon: +49 (0) 2261-501990
E-Mail: reisen@auf-und-davon-reisen.de
BUR 007

Anforderungen: Aktive Kultur- & Erlebnisrundreise mit einfachen Wanderungen in gemäßigten und klimatisch angenehmen Höhen. Für die Wanderungen ist keine besondere Kondition erforderlich. Ausdauer für teils längere Fahrtstrecken erforderlich. Während der Überlandfahrten und Wanderungen ist etwas Abenteuergeist und Komfortverzicht gefragt, da wir in Homestays und einfachen Gästehäusern übernachten.
03.11.18 – 18.11.18
09.02.19 – 24.02.19
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