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Indien Abenteuer Indien - Von Bombay bis Calcutta 21 Tage ab 3365 €
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Abenteuer Indien - Von Bombay bis Calcutta

Indien

© Auf und Davon Reisen GmbH
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Highlights:
Dabbawalas von Bombay
die Höhlen von Ajanta und Ellora
die erotischen Tempel von Khajuraho
Kochabend in indischem Privathaus
Varanasi - heilige Stadt am Ganges
Frühstück in Indiens bekanntestem Caféhaus in Calcutta
zu Besuch bei den Kumartolly im Viertel der Bildhauer Calcuttas
Beschreibung:
Diese Reise führt uns einmal quer durch Indien von West nach Ost – von Bombay nach Calcutta. Willkommen zu einer intensiven Entdeckungsreise durch das unglaubliche Indien! Die hängenden Gärten Bombays, die Höhlen von Ellora und Ajanta, die meisterhaften Tempelanlagen von Khajuraho und eine morgendliche Bootsfahrt zum Sonnenaufgang über den Ghats der heiligen Stadt Varanasi sind nur einige Highlights unserer Reise quer durch den indischen Subkontinent, auf der wir uns vielfach abseits der üblichen Touristenpfade bewegen. Wir beobachten in Mumbai die Dabbawalas und schauen uns das seit mehr als 100 Jahren unveränderte, ausgeklügelte System der indischen Essensauslieferung an. Ein gemeinsamer Kochabend weiht uns in die Geheimnisse der indischen Küche ein und das Flair der 30er Jahre verzaubert uns bei einem Frühstück im bekanntesten Café- und Teehaus von Calcutta. 
Mindestteilnehmerzahl:
7 Pers. (max. 12 Pers.)

Späteste Rücktrittsfrist bei Nichterreichen der Mindestteilnehmeranzahl:

30 Tage vor Reisebeginn
Reisecode:
IND 015
Enthaltene Leistungen:
Linienflug (Economy)
Steuern und Gebühren
alle Fahrten im privaten, klimatisierten Fahrzeug
Inlandsflug
Bootsfahrten
Bahnfahrten
19 ÜN in landestypischen Mittelklassehotels im DZ
Besichtigungen inkl. Eintrittsgelder
örtl. deutschsprachige Reiseleitung
Mahlzeiten: 19x F, 2x A
Kochkurs inkl. Abendessen in Orchha
Sound & Light Show Khajuraho
Ganga Aarti-Zeremonie Varanasi
AuD-Infomaterial
Reiseführer
Nicht enthaltene Leistungen:
Einzelzimmerzuschlag: 645,- €
Einzelzimmerzuschlag ab Okt. 2018: 715
Rail & Fly Ticket 85,- €
nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
Trinkgelder; persönliche Ausgaben
Visa-Gebühr Indien, z. Zt. 50,- € zzgl. Konsulatzuschläge in Höhe von ca. 15,- €
Programmhinweise:
Anforderungen: Keine besonderen Voraussetzungen erforderlich außer ein wenig Klimafestigkeit für teils warme Temperaturen und höhere Luftfeuchtigkeit.
1. - 21. Tag

Geplanter Reiseverlauf

1. Tag: Flug von Deutschland nach Indien

2. Tag: Ankunft in Mumbai/Bombay
Nach unserer Ankunft in Mumbai (früher Bombay) und einem herzlichen Willkommensgruß am Flughafen werden wir zu unserem Hotel gebracht. Der Rest des Tages steht uns zur Erholung, Eingewöhnung oder für erste Entdeckungen auf eigene Faust in Mumbai zur freien Verfügung. -/-/-

3. Tag: Besichtigungen in Mumbai/Bombay
Heute beginnen wir unser Besichtigungsprogramm in Mumbai, wie die “Stadt der Träume” seit 1981 offiziell heißt. Mumbai ist die Hauptstadt des westlichen indischen Bundesstaates Maharashtra und gehört mit ihrer Lage am Arabischen Meer, mit ihren kolonialen Bauten und dem glamourösen Ruf Bollywoods zu den populärsten aller indischen Großstädte. Mit dem Gateway of India besuchen wir zunächst das Wahrzeichen Mumbais. Der 26 m hohe Triumphbogen strahlt noch heute das Selbstbewußtsein der einstigen britischen Kolonialmacht aus. Im Anschluss sehen wir die parsischen Bestattungstürme mit Ausblick von den Hängenden Gärten, die direkt oberhalb eines großen Wasserreservoirs errichtet sind. Am frühen Mittag machen wir uns auf den Weg zum Bahnhof – der Church Gate Station hier treffen gegen 11.30 Uhr die Dabbawalas mit den Vorstadtzügen ein, um die bei den Familien eingesammelten Tiffin-Boxes (Henkelmänner) an andere Dabbawalas aus Mumbai zu übergeben, neu zu sortieren und dem letzten Zustellerdabbawala zu übergeben. Ein einmaliges Treiben, zwischen tausenden von Tiffin-Boxes und unzählbaren Dabbawalas beginnt. Was uns als ungeordnetes Durcheinander erscheint gehört zu den hochleistungsfähigsten Logistikunternehmen weltweit. Nur eine von 6 Millionen Tiffin-Boxes geht verloren! Hier verweilen wir ein wenig, um diesem für Mumbai so typischen Lieferdiensttreiben für heimisches Mittagessen zuzusehen. 
Über die beeindruckende, sechsspurige Küstenstraße des Marine Drive, deren Promenade abends auch gerne zum Sonnenuntergang aufgesucht wird, geht es weiter nach Dhobi Ghat, zur berühmten Open-Air Wäscherei Bombays, wo die Wäscher – Dhobis – vor allem die anfallende Wäsche der Hotels und Krankenhäuser Bombays in unendlich vielen Betonbecken waschen. Mit den Malabar Hills erreichen wir anschließend das Beverly Hills Viertel von Mumbai mit seinen pompösen Villen der reichen Stadtbevölkerung. Unser nächstes Ziel ist ein kleiner Ausflug in die Unabhängigkeitsgeschichte Indiens, das in der Labarnum-Gasse liegende heutige Mani Bhawan Museum. Etliche Zeit hat Mahatma Ghandi hier während seiner Mumbai Aufenthalte verbracht. Unter anderem beherbergt das Museum heute eine umfangreiche wissenschaftliche Bibliothek, Gegenstände aus dem Leben Ghandis, wie etwa einem Paar seiner Sandalen und ein Spinnrad, sowie Fotos und Bilder. Die alte, im britischen Kolonialstil errichtete Markthalle des Crawford Market (auch Mahatma Pule Market) ist unser nächstes Ziel. Ein Meer aus Farben, Düften von Gewürzen, frischem Obst und Gemüse und die Rufe der Kulis hüllen uns ein, während wir die verschiedenen Abteilungen erkunden. Während der Rückfahrt zu unserem Hotel kommen wir noch vorbei am Mumbai High Court, besuchen das Tomb of Silence und mit dem Victoria Terminus einen der wohl beeindruckendsten Bahnhöfe der Welt. F/-/-

Exkurs: Dabbawalas
Gut 5.000 Dabbawalas liefern alltäglich etwa 200.000 hausgemachte Mittagessen vom heimischen Herd an die hungrigen Büroangestellten der 20 Millionen Metropole Mumbais – eine logistische Meisterleistung mit einer Zuverlässigkeitsrate von nahezu 100 %, die es durchaus mit den Management-Systemen moderner Hochleistungsfirmen auf sich nehmen kann. Seit mehr als 100 Jahren gibt es die Dabbawalas schon, die heute in einer Art Gewerkschaft – der Nutan Mumbai Tiffin Box Suppliers Charity Trust – organisiert sind. Wenn allmorgendlich der Dabbawala an der Haustür klingelt, um das Mittagsessen seiner Kunden im Henkelmann abzuholen, markiert er jede der metallenen Tiffin-Boxes, wie die Henkelmänner in Mumbai genannt werden, mit einem Farbcode, der den Bestimmungsort eindeutig zuordnet. Viele Dabbawalas sind Analphabeten, doch aufgrund des ausgeklügelten Farbcodesystems ist es auch ihnen problemlos möglich, jede Tiffin-Box dem gewünschten Empfänger zuzustellen, die er bei Ehefrau, Mutter oder Schwester abgeholt hat. Per Hand, auf dem Fahrrad, mit Karren und per Zug machen sich die schwer beladenen Dabbawalas auf den Weg zu den Bahnhöfen, wo die Tiffin-Boxes wiederum anderen Dabbawalas übergeben werden, die sich mit den Vorstadtzügen auf den Weg in die Stadt machen, um sie dort auszuliefern. Um die Mittagszeit finden die Tiffin-Boxes dann ihren jeweiligen Empfänger, während sie zuvor noch einmal auf hochbeladenen, bunt bemalten Karren oder an Fahrradlenkern baumelnd und schon archaisch anmutend durch die modernen Arbeitsweltviertel Mumbais transportiert wurden.

4. Tag: Mumbai/Bombay - Nasik
Wir verlassen das faszinierende Mumbai und eine etwa 3,5 - 4-stündige Fahrt bringt uns zum Trimbakeshwar-Tempel nahe Nasik. Der Haupttempel beherbergt einen von 12 der Shiva gewidmeten Jyotirlingas in einem Schrein. Zugänglich ist dieser zwar nur für Hindus, doch ein Besuch ist schon alleine wegen der Atmosphäre rund um den Tempel lohnenswert, wenn am Hauptbecken Pilger ihre rituellen Waschungen durchführen. Am Nachmittag erreichen wir Nasik und unternehmen nach einer kurzen Ruhepause am Abend noch einen Ausflug in die Weinberge. Ein Spaziergang zwischen den Reben des Sula-Weingutes stimmt uns ein auf die anschließende Weinverkostung. F/-/-

5. Tag: Nasik – Kopargaon - Aurangabad
Der kaum von westlichen Touristen besuchte Ort Nasik an den Ufern des Godavari-Flusses zählt für die Hindus zu den heiligen Städten Indiens. Obwohl die Stadt nicht besonders schön ist lohnt sich eine kurze Besichtigung. Die spirituelle Atmosphäre an den Bade-Ghats am Fluss, wenn frühmorgens Wäscherinnen in bunten Saris, Priester, heilige Kühe, Bettler und Pilger die Ufer aufsuchen, während der Duft von Räucherstäbchen die Luft erfüllt und die Glocken der Tempel erklingen ist einzigartig. Auch der Gemüsemarkt lohnt einen Besuch und bietet unendlich viele Fotomotive, ebenso wie der kleine Shiva-Tempel und die Altstadt. Anschließend machen wir uns auf den Weg nach Aurangabad, etwa 187 km von Nasik entfernt und in einer Fahrzeit von ca. 4 Stunden erreichbar. Unterwegs machen wir einen kurzen Stopp in Kopargaon und besuchen eine Weberei, bevor wir gegen Spätnachmittag oder am frühen Abend Aurangabad erreichen. F/-/-

6. Tag: Aurangabad 
Rund 30 km von Aurangabad entfernt besuchen wir heute die zwischen den Jahren 600 und 1000 n. Chr. kunstvoll in den Fels gehauenen Ellora-Höhlen, die zum Weltkulturerbe erklärt wurden. 34 solcher Höhlen erstrecken sich von Nord nach Süd an den Hängen einer Hügelkette, die im Laufe von 5 Jahrhunderten durch Buddhisten, Hinduisten und Jains in den Stein gemeißelt wurden. Gegen Nachmittag kehren wir zurück nach Aurangabad und besuchen noch das so genannte Mini-Taj Mahal „Bibi-Ka-Maqbara“ und die aus dem Jahre 1695 stammende Wassermühle Panchakki am Kham Fluss sowie die noch gut erhaltenen Aurangabad-Höhlen. F/-/-

7. Tag: Aurangabad - Burhanpur
Heute führt unser Weh zu den Vorläufern Elloras – den Höhlen von Ajanta. Diese Höhlen gehören ebenfalls seit 1983 zum Weltkulturerbe und sind zwischen dem 1. und 2. Jhd. v. Chr. und 6. Jhd. n. Chr. entstanden. Neben Sanchi gehören die Höhlen von Ajanta zu den bedeutendsten buddhistischen Stätten Indiens, die nach über 1000-jähriger Vergessenheit erst 1819 durch einen britischen Offizier durch Zufall wiederentdeckt wurden. Stilistisch lassen sich die Höhlen in zwei Gruppen einteilen. Die erste Gruppe gehört zur frühen Epoche des Hinayana Buddhismus, die zweite Gruppe zur späteren Epoche des Mahayana Buddhismus. Nach ausführlichen Besichtigungen fahren wir noch weiter bis nach Burhanpur (Fahrzeit insgesamt: ca. 5 Stunden). F/-/-

Exkurs: Thali oder indische Highlights für Vegetarier
Wohl kein anderes Land der Welt bietet eine abwechslungsreichere vegetarische Küche als Indien. Kein Wunder – für Inder ist es ganz normal, dass viele Menschen aufgrund ihrer Religion oder Weltanschauung bestimmten Diäten folgen und streng gläubige Hindus ohnehin ganz auf Fleisch verzichten. Die unendlich scheinende Vielfältigkeit indischer Gewürze machen aus Gerichten mit den einfachsten Zutaten einen köstlichen Gaumenschmaus und viele, während einem Urlaub zu temporären Vegetariern gewordene Reisende, sind es danach auch weiterhin geblieben. Das, man kann schon sagen, berühmteste und auf jeden Fall am meisten verzehrte vegetarische Gericht Indiens ist Thali. Auf großen runden Blechtellern mit diversen Vertiefungen wird es serviert. In der Mitte thront meist ein kleiner Berg Reis und rund herum finden in jeder einzelnen Vertiefung diverse Köstlichkeiten ihren Platz. Von Gemüsecurrys, diversen Linsengerichten (Dhal), Pickles und schmackhaften Saucen mit und ohne Kichererbsen wird alles geboten – je nach Region unterschiedlich – und oft noch mit Beilage eines frisch gebackenen Naan (Weizenfladenbrot), eines Roti oder Chapati (meist in der Pfanne gebackener Vollkornbrotfladen) serviert. Probieren sollten Sie auch unbedingt mal eine Samosa! Diese frittierten und mit Kartoffeln, Gewürzen und weiterem Gemüse gefüllten Teigtaschen schmecken am besten mit ein wenig Minz-Joghurt (wird eigentlich in jedem Restaurant angeboten) oder einem Mango-Chutney. Übrigens: in den meisten indischen Städten gibt es wenigstens ein Thali-Restaurant – dort bekommen Sie auch meist Samosas – ein Besuch lohnt sich!

8. Tag: Burhanpur - Mandu
Nach der Besichtigung der Moschee und des Forts von Burhanpur gelangen wir heute weiter bis nach Mandu in ca. 5 Stunden (225 km). Mandu liegt inmitten einer spektakulären Landschaft ein wenig abseits der üblichen Touristenpfade, was aber gerade ihren besonderen Reiz ausmacht und sie fast schon zu einem Juwel werden lässt. F/-/-

9. Tag: Mandu
Ein Ausflug führt uns heute in das 37 km entfernte Dhar, wo wir die Tempel und die Bhojashala Moschee mit ihren alten Sanskrit-Inschriften sowie das Mausoleum des muslimischen Heiligen Kamal Maula besichtigen. Gegen Nachmittag kehren wir zurück nach Mandu und besuchen die alte Festungsstadt, die sich auf einem 20 km² großen Felsplateau mit zahlreichen Palästen, Tempeln, Moscheen, Seen und Bädern erhebt. Aufgrund der Weitläufigkeit des Geländes ist die Festungsanlage nie überfüllt und es findet sich immer ein Plätzchen, um in Ruhe die einmalige Stimmung dieser Anlage einzufangen und zu genießen. Neben der Jami Masjid Mosche besichtigen wir auch das Jahaz Mahal, das Hindola Mahal sowie den Roopmati Pavilon, das Asharfi Mahal und das Hoshang Shah Grab. F/-/-

10. Tag: Mandu - Ujjain 
Nach etwa 3 Stunden Fahrt (136 km) erreichen wir Ujjaiin. Nur wenige westliche Touristen finden den Weg nach Ujjaiin, wo der Legende nach einst der Himmelsgott Indra den Trank der Unsterblichkeit gefunden haben soll. Am frühen Nachmittag besuchen wir den bedeutendsten der insgesamt 84 Tempel Ujaiins – den Mahakaleshwar-Tempel. Hauptanziehungspunkt der Gläubigen, die hierher pilgern ist der Lyotir-Lingam, der zu den insgesamt 12 Shiva-Lingams Indiens gehört. Im Anschluss spazieren wir durch die quirligen Gassen des Old Bazaar. F/-/-

11. Tag: Ujjain - Bhopal
Weiter geht es nach Bhopal (190 km, ca. 4 Stunden Fahrt). Am Nachmittag erkunden wir das interessante Stadtbild Bhopals, das vor allem geprägt ist durch eine Jahrhunderte alte muslimische Vergangenheit gepaart mit modernen Industrie- und Verwaltungsvierteln. Wir besichtigen verschiedene Tempel und Moscheen. F/-/-

12. Tag: Bophal 
Etwa 70 km nordöstlich von Bhopal besuchen wir heute Sanchi mit ihrer auf einem 90 m hohen Felshügel gelegenen Stupa, die zu den schönsten und bedeutendsten buddhistischen Stätten weltweit gehört. Von hier haben wir einen fantastischen Ausblick auf die umliegende Landschaft. Wir besuchen die verschiedenen kleineren Stupas und die Ashoka-Säule. Vom nahe gelegenen Vidisha fahren wir weiter bis Udaigiri mit ihren in den Sandstein gemeißelten Höhlenanlagen. F/-/-

13. Tag: Bophal - Orchha
46 km südlich von Bophal besuchen wir die Höhlen von Bhimteka mit ihren berühmten prähistorischen Felszeichnungen. Anschließend fahren wir mit dem Zug nach Jhansi und per Fahrzeug weiter nach Orchha. Orchha bedeutet wörtlich übersetzt „versteckter Ort“ – ganz zurecht trägt die längst verlassene, mittelalterliche Stadt diesen Namen. Inmitten des gestrüppreichen Dhak-Waldes etwa 20 km südöstlich von Jhansi überrascht die einstige Hauptstadt der Bundela mit verlassenen Palästen, mit von Unkraut überwucherten Grabmälern und Havelis, die über den Ufern des Bewa Flusses thronen. F/-/-

14. Tag: Orchha
Eine halbtägige Besichtigungstour führt uns zum Chaturburj-Tempel, der noch heute die Stadt überragt. Weiter geht es zum Laxmi Tempel, Janaki und zum Raja Rams Mandir. Der Nachmittag steht uns bis ca. 17.00 Uhr für Entdeckungen auf eigene Faust zur freien Verfügung. Im Anschluss treffen wir uns bei der engagierten Frau Vandana, die mit kleinen Kochkursen zur indischen Hausmannskost einen Teil des Lebensunterhalts für ihre Familie verdient. Hier lernen wir einen einfachen, typisch indischen Haushalt kennen, bereiten gemeinsam unser Abendessen vor, lernen die Vielfalt der indischen Gewürze kennen, backen das traditionelle indische Chapati-Brot, erfahren, was eigentlich ein Pulao-Gericht ist und vieles mehr. Der Kochabend bei Frau Vandana führt uns nicht nur in die indische Kochkunst ein, sondern ermöglicht uns auch einen Einblick in das Leben einer indischen Familie zu erhalten und selbst etwas von unserem Leben und unseren Küchengebräuchen in Deutschland zu erzählen. F/-/A

15. Tag: Orchha - Khajuraho
Wir fahren nach Khajuraho ( ca. 173 km, ca. 3 Stunden Fahrt) und besuchen dort die westlichen und östlichen Tempelgruppen. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die einzigartigen Tempelanlagen, die heute zu den UNESCO Weltkulturerben gehören, durch einen englischen Offizier wiederentdeckt. In der Zeit zwischen 950 und 1050 n. Chr. erlebte dieser Ort eine unvergleichliche Blütezeit der Architektur. Noch heute spiegeln reich verzierte Tempel die Genialität ihrer Erbauer wider. Bekannt sind die Tempelanlagen insbesondere für die Sinnlichkeit ihrer erotischen Skulpturen. Am Abend besuchen wir heute als besonderen Programmpunkt die Sound & Light Show in den Tempelanlagen, die abends bei Dunkelheit mit begleitender Musik in bunten Farben angestrahlt werden. F/-/-

16. Tag: Khajuraho - Varanasi
Nach dem Frühstück werden wir zum Bahnhof in Satna gebracht und fahren von dort mit dem Zug nach Varanasi. Da wir über Tag fahren, können wir unterwegs bestens das Leben der vorbeiziehenden Städte und Dörfer und die quirligen Szenen auf den Haltebahnhöfen beobachten. Gegen Nachmittag erreichen wir Varanasi – langersehntes Ziel von hunderttausenden von Pilgern aus ganz Indien, die sich an den Ufern des Ganges von Ihren Sünden reinwaschen. 
Am Abend besuchen wir heute als besonderen Programmpunkt die allabendlich stattfindende Aarti-Zeremonie auf dem Ganges. Gemeinsam mit unserem Reiseleiter machen wir uns mit Rickshas auf den Weg in die Altstadt durch kleine Gassen bis an die Ghats. Wir nehmen ein Boot und erleben den Sonnenuntergang über dem Ganges und die Aarti Zeremonie, während derer die Pilger Blumen und unzählige kleine Öllampen in den Ganges setzen, die schnell ein Meer aus bunten Lichtern bilden. Im Anschluss spazieren wir zurück in die Altstadt, fahren mit der Ricksha zurück in unser Hotel. F/-/-

Exkurs: Zugfahrten in Indien
Beim Betreten des Bahnhofs dringt uns eine stickige, mit Gewürzen, Essen, dem Geruch von Schienen, Urin und Tieren erfüllte Luft entgegen. Gerade wird ein mit Hühnern beladenes Fahrrad an uns vorbei geschoben und aus einem blechern klingenden, schon antiquarisch anmutenden Lautsprecher dröhnt eine freundliche Ansage, dass unser Zug eine Stunde Verspätung hat – wir nehmen es mit Gelassenheit, denn wir sind in Indien. Zugfahrten in Indien gehören zu den besonderen Abenteuern, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte! Wartende, auf dem Boden sitzende Menschen, die noch schnell einen Chai trinken, eine Familie, die improvisiert auf einem kleinen Kocher ein Mittagessen zubereitet, weil der Zug, den sie nehmen wollte, ausgefallen ist und die uns immer wieder freundlich zuwinkt, Schuhputzer, die den Wartenden ihre Dienste anbieten, ein völlig entspannter alter Mann, der es sich auf einem Reissack bequem gemacht hat – langweilig wird es jedenfalls nicht! Unter ächzenden Lauten rollt ein Güterzug durch den Bahnhof und endlich wird auch unser Zug als nun bald eintreffend angekündigt. Wildes, aber geordnetes Gedränge und Aufbruchstimmung entsteht. Das Kochgeschirr wird zusammengerafft und in einem Beutel verstaut, der alte Mann schultert seinen Reissack und schon wird eingestiegen. Wir haben Platzkarten und unser Reiseleiter führt uns souverän durch das Gedränge zu unserem Abteil bis es ein wenig ruhiger wird, wir langsam den Bahnhof verlassen und die indische Landschaft beginnt an uns vorbeizuziehen. Immer wieder passieren wir kleine Dörfer und Orte, kommen vorbei an Feldern und können bei einem Glas Chai, das uns bis zum Platz gebracht wird, die Fahrt genießen. Ab und zu werden wir angesprochen „Where are you from? – „From Germany“ – „Oh, I know Hamburg, I know Cologne, I know Mrs. Merkel” – die Freundlichkeit der Menschen, die wir hier erleben, würden wir gerne ein bisschen für zu Hause mitnehmen!   geschrieben während einer unserer Rundreisen durch Indien

17. Tag: Varanasi
Noch in der Morgendämmerung beginnen wir unsere Bootsfahrt auf dem Ganges und erleben vom Wasser aus wie Varanasi erwacht. Die Atmosphäre entlang der Flussufer ist einzigartig. Ein Wechselbad der Gefühle ergreift uns, wenn das Spiel des Lichtes bei Tagesanbruch die Scharen der Pilger an den Ghats freigibt und der Rauch der Verbrennungsstätten langsam über den Fluss zieht. Wir verlassen unser Boot und machen uns durch schmale Gassen zu Fuß auf den Pilgerweg zum Goldenen Tempel (nur von außen zu besichtigen). Ein anschließendes Frühstück in unserem Hotel stärkt uns für weitere Besichtigungen in Varanasi. Wir besuchen das Hauptghat von Varanasi – Dasashwamedh Ghat, die Gyanvapi und die Alamgir Moschee sowie den Kashi Vishwanath Tempel. Am Nachmittag bleibt noch Zeit zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen oder um einfach nur die einzigartige Atmosphäre Varanasis zu genießen. F/-/-

18. Tag: Varanasi – Kolkata/Calcutta
Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg in das 13 km enfernt gelegene Sarnath, auch Rishipatana genannt. Im 6. Jhd. v. Chr. hielt Siddharta Gautama, später bekannt unter dem Namen Buddha, hier in einem kleinen Hain seine erste Predigt. Der buddhistische Wallfahrtsort war über viele Jahrhunderte hinweg Zentrum buddhistischer Lehre und Kunst. Interessant sind vor allem die Damekh Stupa und eine Ashoka Säule, aber auch zahlreiche Klöster und Tempel. Gegen Nachmittag werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen nach Calcutta. Nach dem Transfer zum Hotel steht uns der Abend zur freien Verfügung. F/-/-

19. Tag: Kolkata/Calcutta
Zum Frühstück fahren wir heute in das bekannteste Café- und Teehaus der Stadt – Mr. Flurys. Das 1927 gegründete und noch heute im Stil der 30er Jahre eingerichtete Caféhaus bietet noch heute typisch englisches Frühstück, köstliche Pasteten und vieles mehr. Anschließend fahren wir zu unserem Hotel und beginnen unsere Besichtigungstour in der ostindischen Millionenstadt. Durch die quirligen Strassen machen wir uns auf Weg zum Birla Tempel und besuchen das auffällige, ganz aus weißem Marmor erbaute Victoria Memorial mit seinen geradlinig gestalteten Gärten und Wasserläufen – ein Denkmal an das Empire. Nicht weit von hier tauchen wir ein in ein Labyrinth aus Büchern auf einem der größten Buchmärkte Indiens! Wir besichtigen die Howrah Bridge, den sich unter der Brücke erstreckenden, farbenfrohen Blumenmarkt und das General Post Office sowie den Dalhousie Square, das Writers Building und Raj Bhawan. Wir kommen vorbei am High Court von Calcutta, besuchen die Town Hall und di St. Johns Church sowie das Indische Museum. F/-/-

20. Tag: Kolkata/Calcutta
Selbstverständlich haben wir auch in Calcutta ein besonderes und von Touristen nur wenig besuchtes Insider-Viertel – das Viertel der Kumartolly oder auch Kumortuli eingeplant. 328 Familien der Kumar, was so viel wie Töpfer oder Bildhauer bedeutet – leben hier von einer hoch angesehenen Arbeit in einem der nördlichen Stadtviertel Calcuttas. Das ganze Jahr über sind die Kumar hier mit der Erschaffung riesiger tönerner oder auch aus Kunstharz bestehender, traditioneller Statuen, Idole oder Götterfiguren beschäftigt, die ganzjährig für kleinere Tempelprozessionen aber vor allem für die großen Feste der Durga-Puja oder der Saraswati-Puja benötigt werden, um am Ende den Fluten des Hooghly River übergeben zu werden. Ein beeindruckendes Viertel mit verwinkelten Gassen und einem Labyrinth aus unzähligen bereits fertiggestellten oder in noch Arbeit befindlichen Figuren. Außerdem besuchen wir heute noch den quirligen Fisch- und Obst-/Gemüsemarkt von Calcutta und lernen den Jain-Tempel kennen. Wir besuchen den Marble Palace und schlendern durch die College Street, bevor wir uns bei einem traditionell bengalischen Mittagessen stärken und wir zum Missionshaus von Mutter Theresa und dem Kali Tempel gelangen. Gegen Abend heißt es dann langsam Abschied nehmen von Indien – und hierzu laden wir Sie in einem guten indischen Restaurant zum Abschluß der Reise sehr gerne ein! F/-/A

21. Tag: Kolkata/Calcutta - Deutschland
Früh morgens Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland, Ankunft am selben Tag. -/-/-​

Enthaltene Leistungen
Linienflug (Economy)
Steuern und Gebühren
alle Fahrten im privaten, klimatisierten Fahrzeug
Inlandsflug
Bootsfahrten
Bahnfahrten
19 ÜN in landestypischen Mittelklassehotels im DZ
Besichtigungen inkl. Eintrittsgelder
örtl. deutschsprachige Reiseleitung
Mahlzeiten: 19x F, 2x A
Kochkurs inkl. Abendessen in Orchha
Sound & Light Show Khajuraho
Ganga Aarti-Zeremonie Varanasi
AuD-Infomaterial
Reiseführer
Nicht enthaltene Leistungen
Einzelzimmerzuschlag: 645,- €
Einzelzimmerzuschlag ab Okt. 2018: 715
Rail & Fly Ticket 85,- €
nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
Trinkgelder; persönliche Ausgaben
Visa-Gebühr Indien, z. Zt. 50,- € zzgl. Konsulatzuschläge in Höhe von ca. 15,- €
TERMIN
PREIS
PLÄTZE
04.11.2017 - 24.11.2017
Plätze
ab 3365€

19.11.2017 - 09.12.2017
Plätze
ab 3365€

20.01.2018 - 09.02.2018
Plätze
ab 3365€

11.02.2018 - 03.03.2018
Plätze
ab 3365€

03.11.2018 - 23.11.2018
Plätze
ab 3455€

17.11.2018 - 07.12.2018
Plätze
ab 3455€

09.02.2019 - 01.03.2019
Plätze
ab 3455€

= Reise buchbar
= Nur noch wenige freie Plätze
= Nicht mehr buchbar
Diese Reise ist auch als Privatreise ab 2 Personen zu Ihrem Wunschtermin buchbar. Selbstverständlich können wir bei Privatreisen auch den Reiseverlauf und die Reisedauer noch Ihren Wünschen anpassen. Gerne machen wir Ihnen ein entsprechendes Angebot. Senden Sie uns einfach Ihre Anfrage oder rufen Sie uns an.
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E-Mail: reisen@auf-und-davon-reisen.de
IND 015

Anforderungen: Keine besonderen Voraussetzungen erforderlich außer ein wenig Klimafestigkeit für teils warme Temperaturen und höhere Luftfeuchtigkeit.
04.11.17 – 24.11.17
19.11.17 – 09.12.17
20.01.18 – 09.02.18
11.02.18 – 03.03.18
03.11.18 – 23.11.18
17.11.18 – 07.12.18
09.02.19 – 01.03.19
= Anfragen
= Buchen