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Bolivien Höhepunkte Boliviens 22 Tage ab 3970 €
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Höhepunkte Boliviens

Bolivien

© Auf und Davon Reisen GmbH
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Highlights:
angenehmer Mix mit Wanderungen und Begegnungen
Uyuni-Salzwüste, Titicacasee, La Paz, Sucre
Tieflandabstecher in die südl. Chiquitania
Zugfahrt von Oruro nach Uyuni
Beschreibung:
Nur wenige Orte auf der Welt bieten noch so unberührte Natur und so ursprünglich lebende Bewohner wie Bolivien. Die Reise verbindet alle Höhepunkte des Landes (Sucre, Salar de Uyuni, Titicacasee, La Paz) mit ausgesuchten, größtenteils leichten Wanderungen sowie kleinen „Schmankerln“ und ermöglicht eine langsame, angenehme Akklimatisation. Genießen Sie die Gastfreundschaft der Einheimischen hautnah: beim traditionellen Essen aus dem Lehmofen bei einer einheimischen Familie. Auf die Unterkünfte wurde bei der Reise besonders geachtet: familiär, liebevoll eingerichtet und idyllisch bzw. zentral gelegen. Sogar in der Salzwüste, wo es oft nur einfache Mehrbettunterkünfte gibt, übernachten Sie im Doppelzimmer mit Privatbad.
Mindestteilnehmerzahl:
6 Pers. (max. 12 Pers.)

Späteste Rücktrittsfrist bei Nichterreichen der Mindestteilnehmeranzahl:

23 Tage vor Reisebeginn
Reisecode:
BOL 001
Enthaltene Leistungen:
Linienflug ab/an Frankfurt/M. nach Santa Cruz und ab La Paz inkl. Tax
Inlandsflüge Santa Cruz–Cochabamba und Sucre–La Paz inkl. Tax
Transfers lt. Programm im Privatfahrzeug bzw. Geländewagen (11.–13. Tag ab/an Uyuni, Sauerstoff und Satellitentelefon an Bord)
19 Ü in kleinen Hotels, familiären Pensionen und Öko-Lodges im DZ mit DU/WC
2x VP, 3x HP, 14x F, 1x Begrüßungsessen
Private Bootsfahrt auf dem Titicacasee von Copacabana zur Sonneninsel und zurück
8 geführte Wanderungen
Eintrittsgelder (Jesuitenkirche, Thermalbad, Reserva Eduardo Avaroa, Isla Incahuasi, Seilbahn La Paz,Sonneninsel und „Todesstraße“)
Örtl. wechselnde, Deutsch sprechende Reiseleitung ab Santa Cruz Flughafen/an La Paz Flughafen
Nicht enthaltene Leistungen:
Einzelzimmerzuschlag: 550,- € (nur für 16 Nächte möglich)
Einzelzimmerzuschlag 17.Tage Reise März 2018 & 2019: 420,- € (nur für 11 Nächte möglich)
Rail & Fly Ticket 75,- €
Optional: Minenbesuch Potosí oder Casa La Moneda am 14. Tag (US$ 25,–)
Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
Trinkgelder
Programmhinweise:
Anforderungen: Für die Wanderungen (5x leicht, 1–4 h und 3x mittelschwer, 4–6 h mit max. 600 Hm) reicht eine normale Kondition. Dabei sollte die Höhe nicht unterschätzt werden, der Reiseverlauf vom Tiefland bis La Paz bietet allerdings eine optimale Akklimatisation (max. erreichte Höhe im Fahrzeug sind ca. 5000 m). Längere Fahrten im Reisebus erfordern eine gewisse Ausdauer. Veranstalter: Kooperationspartner
1. - 22. Tag

Geplanter Reiseverlauf:

1. Tag: Flug von Deutschland nach Bolivien

2. Tag: Ankunft in Santa Cruz, Wanderung & Begrüßungsessen
Nach unserer Ankunft in der Hauptstadt des tropischen Tieflands von Bolivien fahren wir erst einmal ins Hotel. Hier haben wir Zeit zum Frischmachen und Sachen abstellen. Dann wartet ein erster Ausflug auf uns: Der Regionalpark "Lomas de Arena" liegt als Schutzgebiet nur 17 Kilometer vom Zentrum der Stadt entfernt, und umfasst ein Gebiet von fast 14.000 Hektar. Der Park wurde gegründet um eine einzigartige und unerwartete Landschaft unter Schutz zu stellen: Bis zu 12 m hohe Sanddünen erheben sich aus der tropischen Vegetation. Ein Paradies, und zugleich Heimat für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Eine leichte Rundwanderung zu den Dünen lässt uns realisieren, dass wir an einem ganz exotischen Fleckchen Erde gelandet sind. Anschließend Willkommensessen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung für erste Eindrücke um den schönen Zentralplatz von Santa Cruz oder zum Erholen. Übernachtung im Hotel. Gehzeit ca. 3 h. (-/M/-)

3. Tag: San Jose de Chiquitos und Wanderung am Mirador Leteii
Am Morgen werden wir in unserem Hotel abgeholt und fahren im privaten Fahrzeug von Santa Cruz aus auf der nun fertig gestellten Fernverbindungsstraße in Richtung Osten wo wir gegen Mittag den Jesuiten Missionsort San Jose de Chiquitos erreichen. Wir beziehen unser Hotel und haben Zeit zum Mittagessen. Am Nachmittag verlassen wir San Jose und begeben uns für einen Ausflug in die Umgebung. Auf einem Naturlehrpfad werden wir durch das sogenannte „Valle de la Luna“ spazieren, bevor wir uns zur Laguna Leteï begeben, wo wir einen kleinen Pfad zum Rande der Meseta nehmen, um hier den fantastischen Ausblick über die Region um San Jose bei untergehender Sonne genießen zu können. Übernachtung in San Jose de Chiquitos im Hotel. Gehzeit ca. 2 h. (F/-/-)

4. Tag: Jesuitenkirche & Wanderung zum Mirador "Antesala del Cielo"
Am Morgen besichtigen wir die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Jesuiten-Kirche von San Jose de Chiquitos. Errichtet im Jahre 1748, ist sie die einzige aus Stein gebaute Missionskirche in der Chiquitania. Von San Jose de Chiquitos geht es dann weiter in Richtung Osten in den malerisch gelegenen kleinen Ort Santiago de Chiquitos, eine der von den Jesuiten zuletzt gegründeten Missionen, am Fuße der schönen „Serrania de Santiago“ Bergkette. Um Santiago herum befinden sich großartige Wander- und Trekkingoptionen. Dazu gehört die Exkursion die am Nachmittag auf uns wartet. Der 6 km lange Naturlehrpfad zum Aussichtspunkt „Antesala del Cielo“, übersetzt: „Des Himmels-Wartezimmer“ führt uns auf ein Felsplateau, von wo aus wir eine umfassende Sicht auf das Regionale Schutzgebiet „Valle Tucavaca“ genießen können, ein Schutzgebiet, dass den bedrohten und ökologisch einzigartigen Chiquitano Trockenwald unter Schutz stellt. Hier oben treffen wir auf 6- 8 Meter hohe, von Wind- und Wasser erodierte Felssäulen, die auch die „Wächter“ des Dorfes genannt werden. Wir haben Zeit die beeindruckende Aussicht zu genießen und kehren danach nach Santiago de Chiquitos zurück. Übernachtung in Santiago de Chiquitos. (Gehzeit 2 Stunden) (F/-/-)

5. Tag: Wanderung in der Serrania de Santiago, Thermalquellen
Die heutige Halbtageswanderung im Naturreservat Tucavaca führt wir auf einem schönen Naturpfad zu weiteren imposanten Steinformationen in der Gegend. Darunter die einer enormen Steinbrücke "Puente del Mono", oder eines Bogens "Arco de Don Romulo". Unweit von diesen Formationen befindet sich die Höhle "Cueva de Miserandino" in die wir einblicken nehmen dürfen, mit geheimnisvollen Felsmalereien, die von der frühzeitlichen Besiedlung dieser Region zeugen. Ebenso besuchen wir einen Wasserfall unweit der Höhle. Unterwegs laden uns die thermalen Wasser von Aguas Calientes zu einem angenehmen Bad in paradiesischer Umgebung ein. Hier steigt bis zu 40°C heißes mit Schwefel angereichertes Thermalwasser an verschiedenen Stellen in einem flachen und sandigen Bachbett an die Oberfläche, dessen Uferbereich von exotischer Vegetation gesäumt ist. Rückfahrt nach San Jose de Chiquitos. Übernachtung im bereits bekannten Hotel. Gehzeit ca. 3-4 Std. (F/-/-)

6. Tag: Besuch einer Mennoniten-Gemeinde und Rückkehr nach Santa Cruz
Am Vormittag Besuch in einer Mennoniten-Gemeinde. Diese Begegnung stellt etwas ganz Besonderes da, denn diese Menschen leben heute noch nach ihren ganz eigenen Vorstellungen und wurden bisher kaum von Touristen besucht. Nachmittags Rückfahrt nach Santa Cruz. Übernachtung in Santa Cruz. (F/-/-)

7. Tag: Flug nach Cochabamba und Marktbesuch
Am Morgen Flug nach Cochabamba, die viertgrößte Stadt Boliviens am Fusse der Kordillere Tunari. Nach Ankunft steht ein Besuch der größten Christus-Statue Südamerikas auf dem Programm. Die kulinarische Hauptstadt Boliviens bietet eine breite Palette an lokalen Spezialitäten die uns in einem traditionellen Ambiente zum Mittag angeboten werden. Am Nachmittag Stadtbummel durch den kolonialen Stadtkern, und Besuch des größten Straßenmarkt des Landes "La Cancha“. Danach verlassen wir die Stadt auf dem Weg zu Ihrer Unterkunft für die nächsten Tage (ca. 1 Std. Fahrzeit). Unterwegs legen wir einen kurzen Stopp ein, an der im Jugendstil errichteten „Villa Albina“, dem Landsitz des einstigen Zinnbaronen und reichsten Mannes der Welt: Simon I. Patiño. Oben am Berg erwartet uns das wunderschön in einem 30 Hektar großen Privatwald gelegene Hotel mit einem umfassenden Weitblick über das Tal und die Stadt. Das komfortable ausgestattete Hotel auf angenehmer Zugspitzhöhe von knapp 3000 m, ermöglicht Ihnen eine optimale Akklimatisierung ohne die Höhenkrankheit fürchten zu müssen. Übernachtung im Berghotel in der Kordillera Tunari. (F/-/-)

8. Tag: Leichte Wanderung und traditionelles Essen
Am Morgen unternehmen wir eine leichte Wanderung in der Umgebung des Hotels. Mittags sind wir dann zu einem traditionellen Mahl aus dem "Lehmofen" in einer ländlichen "Quinta" eingeladen. Es bleibt Zeit für einen Austausch mit einer heimisch gewordenen, deutschen Familie, die sich dem "Agroforst" - Aufforstung mit einheimischen Baumarten verschrieben hat. Übernachtung wie Vortag. Gehzeit ca. 1-2 h. (F/M/-)

9. Tag: Freizeit oder längere Wanderung in der Kordillere Tunari
Heute können wir einmal entspannen oder eine länger Wanderung unternehmen. Diese Tour führt direkt vom Hotel einen steilen Bergfuss hinauf. Der Blick ins Tal wird mit jedem Höhenmeter umfassender, und nach ca. 400 Höhenmetern, bietet sich uns ein beeindruckender Blick über das traditionell von Bergbauern geprägte Hochtal des Rio La Llave mit dem Gipfeln des Tunari-Massives im Hintergrund. Wir überschreiten den weiter steil aufsteigenden Bergkamm und wandern durch native Wälder hinab zum Rio La Llave, wo im authentischen Dorf von Chaqui Potrero ein Fahrzeug auf uns wartet und uns zurück zum Berghotel bringt. Übernachtung wie am Vortag. Gehzeit ca. 4-5 h, +550 m/ -250 m. (F/-/-)

10. Tag: Fahrt nach Oruro und weiter nach Uyuni
Am Morgen Fahrt von Cochabamba auf interessanter Bergstrecke hinauf ins Altiplano (ca. 4 h). In Oruro, der Karnevalsstadt Boliviens, können wir ein ungewöhnliches Mittagessen einnehmen – wir lassen uns überraschen! Fahrt von Oruro nach Uyuni (ca. 3 h). Ankunft in Uyuni am Nachmittag und Transfer ins Hotel. Übernachtung im Hotel. (F/-/-)

11. Tag: Fahrt in den Salar de Uyuni
Am Morgen Fahrt im privaten Allradbetriebenen Fahrzeug in die mit 12.000 km² größte Salzwüste der Welt. Die Fahrt führt uns am Rande des Salzsees über den Salzverarbeitungsort Colchani, wo in mühevoller Handarbeit das Salz des Salars zu Speisesalz verarbeitet wird. Wir besuchen einen familiären Kleinstbetriebe, bevor wir uns weiter zu den Salzpiramiden am Ufer des Salars begeben - Salz, dass zum Trocknen per Spitzhacke und mit Schaufeln aufgehäuft wurde. Hier tauchen wir nun endgültig in das schier unendlich erscheinende „Weiß“ des Salars ein. Der Besuch der „Insel“ Incahuasi, mitten im Salzsee gelegen gehört zu den absoluten Highlights der Region. Ein kleiner Rundweg führt uns über die Insel, wo wir die Jahrhunderte alten Kakteen bestaunen können, die bis zu 12 Meter in den blauen Himmel ragen. Vom Aussichtspunkt haben wir eine 360° Rundumsicht über den Salar. Am Horizont thront dominant der Vulkan Tunupa über dem Nordufer des Salars, dessen Richtung wir nun einschlagen. Mitten im "Nichts" umgeben von unfassbarer Weite, errichten wir Tische und Stühle für unser Mittagessen in spektakulärer Umgebung - ein unvergessliches Erlebnis. Nach knapp einstündiger Fahrt erreichen wir dann das Nordufer am Fusse des Tunupa Vulkans. An dessen Flanken steigen wir im Fahrzeug bis zu einem Mirador empor, um von hier aus das Höhlengrab und die Mumien von Coquesa zu besichtigen. Hier liegt uns nun der Salar im wahrsten Sinne des Wortes zu Füssen. Nach dem Besuch des Museums in Chantani geht es in unser Salzhotel nach Tahua. Übernachtung in Tahua. (F/M/A)

12. Tag: Salar de Uyuni und Band der Hochlandlagunen
Bevor wir heute den Salar von Nord nach Süd queren, beginnen wir den Tag mit dem Besuch der Ruinenanlage „Pucara de Chiquini“. Nach einem Rundgang und Aufstieg zu diesem ebenfalls interessanten, und anders schönen Aussichtspunktes über dem Salar, werfen die außergewöhnlichen geologischen Formationen, in der unweit der „Pucara“ sich befindlichen Höhle, einige Rätsel auf - zeigt sie doch geologische Formationen - die als Rückbleibsel auf die Austrocknung der Urzeitseen „Lago Michin“ (vor ca. 300tausend Jahren) und des „Lago Tauca“ (vor ca. 40tausend Jahren) zurückzuführen sind. Vorbei an den Islas Campanas - Glockeninseln - geht es gen Süd-Westen. Im Tayka Hotel de Piedra, in San Pedro de Quemes werden wir bereits zum Mittagessen erwartet, und Zeit für ein wenig Ausruhen. Eine atemberaubende Landschaft liegt am Nachmittag noch vor uns. Vorbei am aktiven Vulkan Ollague, gelangen wir an die wie an einem Band aufgereihten Hochlandseen „Laguna Cañapa“, „Laguna Hedionda“, „Laguna Chiarkota“, „Laguna Honda“, und die „Laguna Ramaditas“. An dessen flachen Uferregionen können wir die drei in dieser Region vorkommenden Flamingo-Arten beobachten, die an diesen fast unwirtlich erscheinenden Wasserstellen, umrahmt von harten Borax und Schwefel-Krusten nach Nahrung suchen. Wir verlassen dann das Tal der Lagunen und tauchen ein in eine ausgedehnte Sand-, und Steinwüste - die Wüste „Siloli“, eine fantastische surreale Landschaft, die die ganze Farbpalette an Terrakotta- und Ocker-Tönen bereithält. Fast weglos brausen wir dahin, und inmitten dieser anmutenden Gegend, erreichen wir unser Wüstenhotel. Übernachtung in der Siloli Wüste. (F/M/A)

13. Tag: Reserva Eduardo Avaroa und Rückfahrt nach Uyuni
Wir starten recht früh am Morgen in den Tag, und unsere Fahrt führt uns zuerst vorbei am „Arbol de Piedra“, einer von Erosion geschaffenen Steinfigur, zum absoluten Highlight im Herzen des Eduardo Avaroa Reservats - die von Algen rot gefärbte „Laguna Colorada“, mit ihren Heerscharen an Flamingos. Weiter zum Geysirfeld „Sol de Mañana“ – einem „teuflischen“ Spektakel von zischenden Wasserdampfsäulen und blubbernden Erdlöschern, wo wir auch den höchsten Punkt der Reise mit 5000 Metern erreicht haben. Doch die Highlights gehen uns noch immer nicht aus – es geht hinein in den Salar de Chaviri – ein Farbspiel von Schneeweiß, Wüstenrot, und Azurblau, in dessen Umgebung wir die heißen Thermalquellen von Polques zu einem Stopp einladen. Schon kurz dahinter eröffnet sich unserem Blick das Tal „Valle de las Damas del Desierto“ – oder auch von den Touristen „Salvador Dali Wüste“ genannt. Felsformationen vom Wind geschliffen – einzigartig in ihrer Form, und einsam in einer riesigen Sandwüste der Erosion preisgegeben. Und wenn wir glauben, dass es nun nicht mehr schöner geht, liegt dann die Perle dieser Region vor uns, die türkis glänzende „Laguna Verde“ am Fusse des majestätischen Vulkans „Licancabur“. Hier haben wir nun die südlichste Ausdehnung unserer Reise erreicht und treten wieder die Rückfahrt nach Uyuni an. Dafür steht uns eine längere Fahrt bevor. Eine Stunde bevor wir Uyuni erreichen, passieren wir das „neue“ Dorf von San Cristobal, umgesiedelt von seinem eigentlichen Standort, um Platz zu schaffen für die größte Silbermine des Landes. Bevor wir Uyuni erreichen lädt noch ein kurzer Abstecher zum Zugfriedhof von Uyuni ein, der die Geschichte der blühenden Schwefelminen Anfang des 20. Jahrhunderts und deren Verfall nach dem Einbruch der Preise auf dem Weltmarkt erzählt. Übernachtung in Uyuni. (F/M/-)

14. Tag: Fahrt nach Potosi, Silberminenbesuch (opt.)
Auf interessanter Fahrt durchs Altiplano erreichen wir heute Potosi. Am Nachmittag besteht optional die Möglichkeit für einen Besuch des Cerro Ricos – des Silberberges von Potosi, wofür wir uns ins Innere des Berges vorwagen, das wir über die noch immer unter Benutzung stehenden Stollen erreichen. Hier erhalten wir einen umfassenden Einblick in die zum Teil grausame Geschichte des Silberabbaus im Cerro Rico die bis zu den Ursprüngen während der Kolonialzeit um 1545 zurückführt, und von Reichtum, Armut und Tod erzählt. Die Begegnung in den Stollen mit den hier arbeitenden Minenarbeitern gehört zweifelsohne zu den beeindruckendsten menschlichen Erlebnissen auf einer Bolivienreise. Für alle anderen Reiseteilnehmer besteht die optionale Möglichkeit das landesweit bekannteste Museum zu besuchen, die einstige Münz-Prägeanstalt "La Casa de Moneda". Gegen Abend besteht noch die Möglichkeit, gemeinsam durch das koloniales Zentrum der Stadt zu streifen. Übernachtung in Potosi. (F/-/-)

15. Tag: Fahrt nach Sucre und Stadtführung
Am Morgen verlassen wir die höchstgelegene Stadt der Welt auf über 4000m, und fahren nach Sucre. Die tiefste Stelle der Fahrt liegt am Rio Pilcomayo auf knapp über 2000m! Eine schöne Hängebrücke aus der Zeit nach der Unabhängigkeit, ist heute als Denkmal hier stehen geblieben, und ermöglicht sich die Füsse ein wenig zu vertreten und in beeindruckender Landschaft von der einen auf die andere Seite des Flusse zu gelangen. Zu Mittag erreichen wir Sucre, die konstitutionale Hauptstadt des Landes! Am Nachmittag unternehmen wir zu Fuss eine schöne Führung durch das koloniale Herz der weißen Stadt – Weltkulturerbe der UNESCO. Beginnend auf der höher gelegenen Recoleta, dem Gründungsplatz der Stadt mit schönem Blick über die roten Ziegeldächer der Stadt, begeben wir uns in Richtung Stadtzentrum, vorbei an der Kirche San Lázaro, die erste Kathedrale der Region Charcas während der Kolonialzeit, und erreichen den Zentralplatz, die Plaza 25 de Mayo, mit ihren wichtigen Gebäuden, wie dem Palast des Prefekten, der Kathedrale Metropolitana, und der „Casa de la Libertad“ mit geschichtsträchtiger Vergangenheit – hier wurde die Akte der Unabhängigkeitserklärung des Landes unterzeichnet. Enden werden wir die Stadtführung im Parque Bolívar, einer schönen Gartenanlage mitten im Zentrum der Stadt. Übernachtung in Sucre. (F/-/-)

16. Tag: Flug nach La Paz und per Seilbahn ins Stadtzentrum
Transfer vom Hotel zum Flughafen. Flug von Sucre nach La Paz. Beeindruckend erwartet uns die Einfahrt in die Andenmetropole, denn vor uns weicht der Boden und eröffnet Einblicke in einen riesigen Talkessel, ein schier endlos erscheinendes Häusermeer das die Hänge empor klettert, und überthront wird vom gigantischen Eisberg Illimani. Wir nutzen, um in die Stadt einzuschweben, Boliviens wohl modernstes Fortbewegungsmittel - die nagelneue Doppelmayr Bergbahn - das einzige weltweit existierende Bergbahnennetz, das vom öffentlichen Stadtverkehr genutzt wird! Am Nachmittag besichtigen wir den Hexenmarkt, die Kirche San Francisco, die Plaza Murillo und die berühmte Calle Jaen, die die koloniale Vergangenheit der Stadt zeigt. Übernachtung in einem landestypischen Hostal im Zentrum der Stadt. (F/-/-)

17. Tag: Zum Titicacasee mit Abstecher in die Königskordillere
Am Morgen Abholung am Hotel und Fahrt nach Copacabana am Titicacasee. Wunderschön begleiten uns zuerst nach Norden schauend die vergletscherten 6000er der Cordillera Real, denen wir uns später nähern werden, denn das Ziel unserer heutigen Wanderung ist ein Bergsee in der Kordillere, der Laguna Chiarkhota auf 4700m, in einem beeindruckenden Hochtal umrahmt von den Gletschern der Condoriri-Gruppe. Dazu biegen wir von der Fernverbindungsstraße nach Copacabana vorerst rechts gen Norden in ein Seitental in Richtung Königskordillere ab, wo später die Schotterpiste am Tuni-Stausee endet, welcher als Wasserspeicher für die Metropole dient. Die von hier aus startende Wanderung dauert auf ähnlichem Hin- und Rückweg ca. 5-6 Stunden und ist größtenteils flach. An der Laguna Chiarkhota nehmen wir in herrlicher Bergkulisse, aufregend nah unter den zahlreichen Fels- und Eisriesen der Condoriri-Gruppe, unser Picknick ein. Nach unserer Rückkunft am Fahrzeug Weiterfahrt in Richtung Copacabana. In Tiquina an der Seeenge zwischen dem Lago Menor (Wiñaymarka) und dem Lago Mayor (Chucuito), queren wir hinüber in einem kleinen mit Außenbordmotor betriebenen Boot. Auf der anderen Seite geht es im Fahrzeug weiter zu unserem Tagesziel. Ankunft am späten Nachmittag in Copacabana. Einchecken ins Hostal und Spaziergang durch den Wallfahrtsort Copacabana mit seiner Pilgerkirche, geweiht der Jungfrau von Copacabana. Gehzeit 5-6h, Höhenunterschied +/-200m, Distanz 9km. (F/BL/-)

18. Tag: Sonneninsel und Wanderung
Heute erwartet uns eine wunderschöne Bootstour über den Titicacasse zur Isla de Sol – Sonneninsel (das nicht benötigte Gepäck für die nächste Nacht kann gern im Hostal in Copacabana gelassen werden!). Im Nordteil der Insel, in Challapampa gehen wir von Bord, und erleben ein kleines Museum, und einen weißen Sandstrand. Die Wanderung über den Insel-Kammweg führt uns vorbei an der Tempelanlage „Chincana“ in den Südteil der Insel. Bei leichtem Auf und Ab und etwas körperlicher Beanspruchung können wir die Ruhe, spektakuläre Ausblicke bis hinüber zur Königskordillere mit ihren vergletscherten Sechstausendern und die Weite des sich um uns erstreckenden tiefblauen Titicacasees genießen. Unser Tagesziel – das idyllisch gelegene kleine Hostal im Südteil der Insel mit prächtiger Aussicht über den See. Übernachtung im Hostal mit Blick auf den höchsten, schiffbaren See der Erde. Gehzeit 4-5h, Höhenunterschied +400/-200m. (F/LP/-)

19. Tag: Fahrt nach La Paz und "Todesstraße" in die Yungas
Wir genießen nochmals die Idylle und die Ausblicke auf der Sonneninsel. Nach dem Frühstück Abstieg über die Inkatreppe, und vorbei am Jungbrunnen der Inka, zum Bootsanleger von Yumani, und Rückfahrt im privaten Boot nach Copacabana. Dann Fahrt via La Paz, auf einer der spektakulärsten Straßen Südamerikas hinab in die tropischen Yungas von La Paz. Zuerst jedoch führt die Straße bergan, denn der „Cumbre“-Pass muss als erstes noch überwunden werden – 4700 Höhenmeter!! Von hier oben eröffnen sich wunderschöne Blicke die steilen Felsschluchten hinab in die Tropen. Die bis hierher gut asphaltierte Hauptverbindungsstraße verlassen wir recht bald und schlängeln uns langsam an den Gebirgsflanken bergab. Mit jedem Höhenmeter scheint die Vegetation üppiger zu werden: Orchideen, Bromelien und vielerlei exotische Pflanzen ragen immer wieder über den Weg. Sogar einen Wasserfall plätschert fröhlich von oben auf unser Fahrzeug herab – Natur zum Anfassen aus dem Autofenster! Gern können wir einen Teil des Weges Wandern (1-1,5 Std.)! Wir erreichen die Talsohle auf etwa 1300 Metern Höhe (...sind wir da nicht gerade 3500 Höhenmeter abgefahren?!). Übernachtung im idyllisch gelegenen Hotel mit Swimmingpool, umgeben von subtropischer Vegetation mit Blick auf die Cordillera Real. (F/-/-)

20. Tag: Kaffee-Finka
Am Morgen erwartet man uns in einer typischen Finca, wo man uns über die eigene Café-Plantage führt und uns den gesamten Prozess vom ausgewählten Pflücken übers Trocknen und Schälen bis hin zum Rösten der Premium-Bohnen erklärt, um einen ökologischen Spitzenkaffee zu erzielen. Das Resultat dürfen wir natürlich am Ende einmal selbst verkosten! Nach dem Mittagessen Rückfahrt nach La Paz. Übernachtung wie 18. Tag. (F/M/-)

21. Tag: Rückflug ab La Paz
Heute heißt es leider Abschiednehmen. Je nach Flugzeit oder Anschlussprogramm steht uns der Vormittag zur freien Verfügung. Am Nachmittag Transfer zum Flughafen von La Paz und Rückflug. (F/-/-)

22. Tag: Ankunft in Deutschland


Hinweis zur 17-Tage Reise im März 2018:

Eine ganz besondere Reisezeit ist das Frühjahr - im März füllt sich der Salzsee mit Wasser und erzeugt dadurch surreale Spiegelungen

Enthaltene Leistungen
Linienflug ab/an Frankfurt/M. nach Santa Cruz und ab La Paz inkl. Tax
Inlandsflüge Santa Cruz–Cochabamba und Sucre–La Paz inkl. Tax
Transfers lt. Programm im Privatfahrzeug bzw. Geländewagen (11.–13. Tag ab/an Uyuni, Sauerstoff und Satellitentelefon an Bord)
19 Ü in kleinen Hotels, familiären Pensionen und Öko-Lodges im DZ mit DU/WC
2x VP, 3x HP, 14x F, 1x Begrüßungsessen
Private Bootsfahrt auf dem Titicacasee von Copacabana zur Sonneninsel und zurück
8 geführte Wanderungen
Eintrittsgelder (Jesuitenkirche, Thermalbad, Reserva Eduardo Avaroa, Isla Incahuasi, Seilbahn La Paz,Sonneninsel und „Todesstraße“)
Örtl. wechselnde, Deutsch sprechende Reiseleitung ab Santa Cruz Flughafen/an La Paz Flughafen
Nicht enthaltene Leistungen
Einzelzimmerzuschlag: 550,- € (nur für 16 Nächte möglich)
Einzelzimmerzuschlag 17.Tage Reise März 2018 & 2019: 420,- € (nur für 11 Nächte möglich)
Rail & Fly Ticket 75,- €
Optional: Minenbesuch Potosí oder Casa La Moneda am 14. Tag (US$ 25,–)
Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
Trinkgelder
TERMIN
PREIS
PLÄTZE
03.03.2018 - 19.03.2018 *
Plätze
ab 3970€

Geheimtipp: Besuch der überfluteten Salar de Uyuni!


07.04.2018 - 28.04.2018
Plätze
ab 4580€

14.07.2018 - 04.08.2018
Plätze
ab 4580€

06.10.2018 - 27.10.2018
Plätze
ab 4580€

03.11.2018 - 24.11.2018
Plätze
ab 4580€

02.03.2019 - 23.03.2019 *
Plätze
ab 3970€

Geheimtipp: Besuch der überfluteten Salar de Uyuni!


04.05.2019 - 25.05.2019
Plätze
ab 4580€

13.07.2019 - 03.08.2019
Plätze
ab 4580€

05.10.2019 - 26.10.2019
Plätze
ab 4580€

02.11.2019 - 23.11.2019
Plätze
ab 4580€

* Kürzere Reise ohne die Tage 2-6
= Reise buchbar
= Nur noch wenige freie Plätze
= Nicht mehr buchbar
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Karte

Auf und Davon Reisen
Telefon: +49 (0) 2261-501990
E-Mail: reisen@auf-und-davon-reisen.de
BOL 001

5.000 m
Anforderungen: Für die Wanderungen (5x leicht, 1–4 h und 3x mittelschwer, 4–6 h mit max. 600 Hm) reicht eine normale Kondition. Dabei sollte die Höhe nicht unterschätzt werden, der Reiseverlauf vom Tiefland bis La Paz bietet allerdings eine optimale Akklimatisation (max. erreichte Höhe im Fahrzeug sind ca. 5000 m). Längere Fahrten im Reisebus erfordern eine gewisse Ausdauer. Veranstalter: Kooperationspartner
03.03.18 – 19.03.18 *

Geheimtipp: Besuch der überfluteten Salar de Uyuni!

07.04.18 – 28.04.18
14.07.18 – 04.08.18
06.10.18 – 27.10.18
03.11.18 – 24.11.18
02.03.19 – 23.03.19 *

Geheimtipp: Besuch der überfluteten Salar de Uyuni!

04.05.19 – 25.05.19
13.07.19 – 03.08.19
05.10.19 – 26.10.19
02.11.19 – 23.11.19
* Kürzere Reise ohne die Tage 2-6
= Anfragen
= Buchen